Zufällige Zitate

  • ein jeder sieht die Welt und seine eigne Stellung von der Mitte seines Kreises aus.
    – Hans Paasche

  • Ein Irrtum ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält.
    – Henri-Frédéric Amiel

  • Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!
    – Fernando Pessoa

  • Ich, der ich immer gehört hatte, auf die Ohrfeige eines Mädchens gehöre ein derber Kuss.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Selbst Engelszungen haben nur Erfolg, wenn der Resonanzboden für das, was sie predigen, vorhanden ist.
    – August Bebel

  • Fürst Bismarck ist zugleich der Träger eines Systems der inneren Politik, das wir als dem Liberalismus und dem parlamentarischen Wesen entgegengesetzt ansehen müssen und deshalb im Interesse von Volk und Vaterland zu bekämpfen stets für unsere patriotische Pflicht erachtet haben.
    – Eugen Richter

  • Es ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben.
    – Ernst Haeckel

  • Der Mensch ist in seinem Dasein nur zweimal ein völlig Ganzes: im gedankenlosen Genusse der Jugend und in der bedingungslosen Ergebenheit des Alters.
    – Peter Rosegger

  • Nichts teilen wir so gern an andere mit, als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist.
    – Friedrich Nietzsche

  • Bürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!
    – Thales von Milet

  • In Österreich fällt nämlich alles schwer: jeder Theaterdirektor erklärt, das Theater sei in Österreich schwer zu leiten; jeder Bürgermeister, die Straßen seien in Österreich sehr schwer zu reinigen; jeder Polizeidirektor, die Mörder seien in Österreich schwer zu erwischen; und die Satyriker behaupten, es sei schwer, in Österreich keine Satyre zu schreiben.
    – Daniel Spitzer

  • Die strafende Satire erlangt poetische Freiheit, indem sie ins Erhabene übergeht; die lachende Satire erhält poetischen Gehalt, indem sie ihren Gegenstand mit Schönheit behandelt.
    – Friedrich Schiller

  • Es ist schwer, unter einem solchen Kanzler Kaiser zu sein.
    – Wilhelm I.

  • Die Gefahr will keine Wechsel, sie will in barem Mut bezahlt werden.
    – Emil Gött

  • Was beweist die Geschichte der Ideen anders, als daß die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.
    – Karl Marx

  • Zum Zwecke der Bewahrung der Reden, der Stimmen und der letzten Worte von sterbenden Familienmitgliedern - wie von großen Männern - wird der Phonograph fraglos die Fotografie ersetzen.
    – Thomas Alva Edison

  • Das Genie zeigt sich nicht im Ausdenken des Unerhörten, nie Dagewesenen, sondern daran, daß das Alte, Abgeblaßte, von ihm berührt, auf einmal wieder ganz frisch und neu wird.
    – Isolde Kurz

  • Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die Höhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet.
    – Jakob Lorber

  • Empörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung.
    – Sully Prudhomme

  • Fluch solchem Dasein! Bei dem Träumer nicht, // Nicht bei dem Schwächling wird die Muse rasten, // Doch immer gern sie dem die Kränze flicht, // Der muthig trug des Lebens Müh' und Lasten.
    – Emil Rittershaus

  • Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres.
    – Giacomo Leopardi

  • Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte, machte eine böse Entdeckung.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Die Knackwürstchenfotografie liegt mir nicht. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine etwas poetischere Version der Wirklichkeit. Ich bin kein Urologe.
    – Karl Lagerfeld

  • Ich bin ein freier Mann und singe // Mich wohl in keine Fürstengruft. // [...] // Mein ganzer Reichthum ist mein Lied.
    – Georg Herwegh

  • Rechnung für Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher Höllenpein; // Im Himmel kann's nicht heitrer sein.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wissen ist Macht, Macht ist Wissen.
    – Wilhelm Liebknecht

  • Gute Menschen sind ansteckend.
    – Peter Rosegger

  • Alles in allem.
    – Plautus

  • Es ist für mich wahr und bleibt für mich wahr, der Himmel ist nirgends so blau, und die Luft nirgends so rein, und alles so lieblich und so heimlich als zwischen den Bergen von Hausen.
    – Johann Peter Hebel

  • Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.
    – Oscar Wilde

  • Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte in gleichem Maße abnehmen wie die Politik.
    – Karl Kraus

  • Ein Weiser soll die Dummheit eines gemeinen Menschen nicht mit Nachsicht hingehen lassen, denn es bringt auf beiden Seiten Schaden; das Ansehn jenes wird verringert, und die Torheit dieses wird verstärkt.
    – Saadi

  • Niemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewußt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Geist wird wohl die Materie los, aber nie die Materie den Geist.
    – Friedrich Hebbel

  • Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie führt uns über sich selbst hinaus, um die allerhöchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhöchsten Planeten.
    – Marsilio Ficino

  • Nichts ist gefährlicher in der Welt als Größe.
    – Voltaire

  • Ach, was schießt Ihr schlecht!
    – Andreas Hofer

  • O eines Pulses Dauer nur // Allwissenheit -
    – Friedrich Schiller

  • Es ist die Strafe unsrer eignen Jugendsünden, daß wir gegen die unserer Kinder nachsichtig sein müssen.
    – Friedrich Hebbel



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