Zufällige Zitate

  • Eine rechtschaffene Ehe kommt mir vor wie ein schweres, inhaltreiches Buch, drin eine sehr reiche, sehr tiefe, sehr vielfältige Lebensweisheit steht, zwar für jedermann verfaßt, aber von wenigen wirklich gefaßt und begriffen.
    Adolph Kolping

  • Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.
    Platon

  • Und hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht demnach einfach darin, dass sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte Hand tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld. Ihre Hosentaschen zu öffnen, keine Fragen zu stellen und an die allgemeine Tugend der Menschheit zu glauben - das dient ihren Absichten am allerbesten.
    Karl Marx

  • Unsere Meinungen: die Haut, die wir uns umlegen, in der wir gesehen werden wollen, oder in der wir uns sehen wollen; das Äußerlichste, der Schuppenpanzer um die Gedanken eines Menschen. So scheint es. Andererseits ist die Haut ein Erzeugnis wir wissen nicht welcher Kräfte und Triebe, eine Art Ablagerung, fortwährend sich stückweise lösend und neubildend.
    Friedrich Nietzsche

  • Das Drama ist der Wunsch eines Jahrhunderts, in dem die Politik ein unaufhörliches Mimodrama ist.
    Honoré de Balzac

  • Ich suche die preußische Ehre darin, daß Preußen vor allem sich von jeder schmachvollen Verbindung mit der Demokratie entfernt halte.
    Otto von Bismarck

  • Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!// Ein leidig Lied!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.
    Friedrich Nietzsche

  • Der Körper kann ohne den Geist nicht bestehen, aber der Geist bedarf nicht des Körpers.
    Erasmus von Rotterdam

  • Das Geld ist der wahre Apostel der Gleichheit; wo es aufs Geld ankommt, verlieren alle socialen, politischen, religiösen, nationalen Vorurtheile und Gegensätze ihre Geltung.
    Rudolf von Jhering

  • Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Bei den Anstalten zu einem Feste vergisst man oft den einzuladen, dem zu Ehren es angestellt wird.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer sich in Schulden steckt, gibt anderen ein Recht über seine Freiheit.
    Benjamin Franklin

  • Männer heiraten aus Überdruß, Frauen aus Neugier. Beide werden enttäuscht.
    Oscar Wilde

  • Tanzt die Orange. Wer kann sie vergessen, // wie sie, ertrinkend in sich, sich wehrt // wider ihr Süßsein. Ihr habt sie besessen. // Sie hat sich köstlich zu euch bekehrt.
    Rainer Maria Rilke

  • Was prinzipiell das Richtige, ist stets auch praktisch das Beste. Prinzipientreue ist die beste Politik.
    Wilhelm Liebknecht

  • Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.
    Voltaire

  • Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor Behörden, vor Gewitter, vor Krieg, Angst, Angst.
    Oswald Spengler

  • Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid.
    Gustave Flaubert

  • Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
    Friedrich Nietzsche

  • Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, dass sie seine Liebe erwidere.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist. Das Tier lacht nicht.
    Gottfried Keller

  • Staat ist diejenige menschliche Gesellschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes […] das
    Max Weber

  • Aus dem Gesagten nun ist ersichtlich, dass es weder abgesondert ein Leeres gibt, noch schlechthin.
    Aristoteles

  • Gesetze schinden die Armen, und die Reichen beherrschen die Gesetze.
    Oliver Goldsmith

  • Hierbei der Brief von Lassalle zurück. Dorch un dorch der läppische Jüd.
    Friedrich Engels

  • Wo keine Wirkung ist, braucht man keine Ursache zu suchen.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Es schwellt der Orange benebelnder Duft // Fast heimlich herbei und berauscht meinen Sinn, // Es kühlt stiller Lorbeer die windliebe Luft, // Und Myrten enthaucht es, kaum merkbar: ich bin!
    Theodor Däubler

  • Plato hat Recht behalten, als er seinen übersinnlichen Ideen eine höhere Wirklichkeit als der Sinnenwelt zusprach. … aber wir kennen sie nicht. Ein immaterieller oder übermechanischer Faktor ist allen naturwissenschaftlichen Methoden unzugänglich.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
    Friedrich Schiller

  • Zu den hohen Einwendungen gehört es, dass in der Welt die Nothlage der Juden nicht die einzige ist. — Ich meine aber, dass wir immerhin anfangen sollen, ein wenig Elend hinwegzuräumen; wäre es auch vorläufig nur unser eigenes.
    Theodor Herzl

  • Unrecht durch Unrecht bekämpft wird noch mächtiger.
    Peter Rosegger

  • Die Guillotine wird uns retten und die Leidenschaft der Weiber.
    Georg Weerth

  • Schlimmer ist es, wenn ein Lügner die Wahrheit sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lügt, schlimmer wenn ein Menschenhasser Bruderliebe übt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom Haß überwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des Lügners ist noch die Lüge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der Haß.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Werden denn die nach uns Kommenden gerade Lust haben, nach unseren kostpieligen Plänen weiterzuleben oder die Sünden der Väter zu sühnen? Werden sie nicht vielmehr auch ihre besonderen Bedürfnisse und Rechte haben? Wer sagt denn, daß die „großen Werke“, die wir heute auf ihren Kredit hin schaffen, ihnen recht sein, ja vielleicht auch nur brauchbar sein werden?
    Peter Rosegger

  • Der Fabrikarbeiter ist daher in gewissem Sinne das für die Maschinen, was der Tagelöhner für das Ackergut ist; nichts bindet ihn als das Bedürfniß nach Arbeit und der Lohn.
    Lorenz von Stein

  • Was zu beweisen war.
    Euklid

  • Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
    Karl Marx



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