Zufällige Zitate
Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst.
– Christian MorgensternDaß aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich.
– Immanuel KantEs ist schwieriger eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
– Albert EinsteinMit schlechten Waffen wird man nie gut kämpfen.
– Baltasar Gracián y MoralesDie Knechtung der Presse ist ein vortreffliches Mittel der Freiheit; denn das Publikum bildet sich in diesem Falle sein eigenes Urtheil; aber die freie Presse ist ein köstliches Werkzeug der Tirannei, - der Mob vertraut ihr und betet ihr blind nach.
– Ferdinand Kürnbergernur durch Kampf gewinnt man Siege.
– Friedrich von BodenstedtWas ist die ganze Erziehung als das heilige Anknüpfen der Vergangenheit an das Dunkel der Zukunft durch weisen Gebrauch der Gegenwart?
– Johann Heinrich PestalozziWas für eine Philosophie man wähle, hängt sonach davon ab, was für ein Mensch man ist.
– Johann Gottlieb FichteFür den Kritiker sind seine Kollegen die höhere Instanz. Nicht das Publikum. Erst recht nicht die Nachwelt.
– Walter BenjaminDas Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.
– Franklin D. RooseveltWer das tut, was er tut mit Rat, // Den reuen selten seine Tat.
– Thomasîn von ZerclaereWas das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten?
– Immanuel KantHätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt.
– Friedrich II. (Preußen)Wie schade, Messieur, dass ein so großer Mann so schlecht erzogen ist.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordDie Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.
– Walther RathenauDie Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.
– Friedrich II. (Preußen)Prüfe, ob du lieber dich oder etwas von dem Deinigen aufgeben willst.
– Seneca d.J.Mehr als alles andere ist Konzentration und Aufmerksamkeit ein Akt des sich Verbindens. So schenkt Konzentration und Aufmerksamkeit auch immer Heilung.
– Julia Margaret CameronSchlage die Trommel und fürchte dich nicht, / und küsse die Marketenderin! / Das ist die ganze Wissenschaft, / das ist der Bücher tiefster Sinn.
– Heinrich HeineBesuch ist wie Fisch - nach drei Tagen beginnt er zu stinken.
– Benjamin FranklinAuch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere Sünde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen.
– Karl MayDenn wenn Gott zum Menschen wirklich spräche, so kann dieser doch niemals wissen, daß es Gott sei, der zu ihm spricht.
– Immanuel KantAns Vaterland, ans teure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft; // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
– Friedrich SchillerDarin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben.
– Friedrich Heinrich JacobiWas man nicht aufgibt, hat man nie verloren.
– Friedrich SchillerDer Freiheit Kampf, einmal begonnen, // Vom Vater blutend auf den Sohn vererbt, // Wird immer, wenn auch schwer, gewonnen.
– George Gordon ByronIch hege Taubenmut, mir fehlt's an Galle.
– William ShakespeareDer ehrbare Dichter muss keusch sein, seine Verse jedoch nicht.
– CatullIch befand mich bei dem Gedanken, in Florenz zu sein, und durch die Nähe der großen Männer, deren Gräber ich eben gesehen hatte, in einer Art Ekstase. […] Als ich Santa Croce verließ, hatte ich starkes Herzklopfen; in Berlin nennt man das einen Nervenanfall; ich war bis zum Äußersten erschöpft und fürchtete umzufallen.
– StendhalEs ist kein Autor so gering und klein, // Der nicht dächt', etwas Recht's zu sein.
– Wilhelm HauffAtheismus ist Selbstmord der Seele.
– Jean Antoine Petit-SennDie Lüge, Mensch! ist dein Vergnügen; // Du lehrst sogar die Steine lügen.
– Friedrich HaugWer alles werden will, wird nie vollkommen werden.
– Karl Wilhelm RamlerAlle Dinge sind herrlich zu SEHN, aber schrecklich zu SEYN.
– Arthur SchopenhauerEs war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.
– Albert Einstein