Zufällige Zitate

  • Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, // Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht.
    – Theodor Körner

  • Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, // und die Gewohnheit nennt er seine Amme.
    – Friedrich Schiller

  • Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Aus dem Gesagten nun ist ersichtlich, dass es weder abgesondert ein Leeres gibt, noch schlechthin.
    – Aristoteles

  • Der Tüchtige hilft sich, wie er helfen kann, // Und wenn zuletzt ihm Fehl zu Fehle schlägt, // Ergibt er sich dem Kreuze, das er trägt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Deutschland, Deutschland über alles // über alles in der Welt […]
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Auf ein schönes Mädchen, das in der Kirche sehr andächtig war. Andächtiger und schöner als Lucinden/ Wird man nicht leicht ein Mädchen beten sehn;/ In jedem Zug lag Reue für die Sünden/ Und jeder reizte zum Begehn.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Wieviel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst Neigung und Fähigkeit, Einfaches zu genießen, dessen Duft am leichtesten verflüchtigt, eben weil er der feinste ist.
    – Alexander von Villers

  • Alles ist verloren! Mönche, Mönche, Mönche! Jetzt ist alles verloren - Reich, Leib und Seele!
    – Heinrich VIII. von England

  • Das Leben ist der Güter höchstes nicht, // Der Übel größtes aber ist die Schuld.
    – Friedrich Schiller

  • Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material.
    – Kurt Schwitters

  • Nicht das Sterben, das Überleben ist hart.
    – Peter Rosegger

  • Feigling, du tötest einen Toten!
    – Francesco Ferrucci

  • Die Gesellschaft kennt den Begriff des Verbrechens, aber nicht den der Sünde, sie zwingt zur Strafe, ohne Reue erreichen zu wollen.
    – Otto Weininger

  • Meister und Schüler - Zur Humanität eines Meisters gehört, seine Schüler vor sich zu warnen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Humor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.
    – Gerhart Hauptmann

  • Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen.
    – Peter Rosegger

  • Atheismus, [letzte] Stufe des Theismus, der negativen Anerkennung Gottes
    – Karl Marx

  • Aus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Kunst aber, oder vielmehr die Gewandtheit, im gesellschaftlichen Tone zu sprechen, und sich überhaupt modisch zu zeigen, welche, vornehmlich wenn es Wissenschaft betrifft, fälschlich Popularität genannt wird, da sie vielmehr geputzte Seichtigkeit heißen sollte, deckt manche Armseligkeit des eingeschränkten Kopfs. Aber nur Kinder lassen sich dadurch irre leiten.
    – Immanuel Kant

  • Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.
    – Thomas von Aquin

  • Denn der Geist allein ist unsterblich.
    – Edmund Husserl

  • Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.
    – Friedrich Nietzsche

  • Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst!
    – Jeremias Gotthelf

  • Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muß sie umbschließen.
    – Daniel Czepko von Reigersfeld

  • Viel Klagen hör' ich oft erheben // Vom Hochmut, den der Große übt. // Der Großen Hochmut wird sich geben, // Wenn unsre Kriecherei sich gibt.
    – Gottfried August Bürger

  • Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt!
    – Georg Büchner

  • Sich verlieben ist nicht das Dümmste, was der Mensch tut - die Gravitation kann aber nicht dafür verantwortlich gemacht werden.
    – Albert Einstein

  • Von der vorübergleitenden Realität nehmen wir sozusagen Momentbilder auf ( ... ), Wahrnehmung, intellektuelle Auffassung, Sprache, sie alle pflegen so zu verfahren.
    – Henri Bergson

  • Denke nach über alles!
    – Ausonius

  • In einem sind wir alle einig: Grenzen werden uns nicht trennen. Die Einheitlichkeit unseres deutschen Vaterlandes ist für uns alle ein Stück unseres Glaubens, unserer Liebe und Hoffnung.
    – Friedrich Ebert

  • Tand, Tand, // Ist das Gebilde von Menschenhand!
    – Theodor Fontane

  • Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Gemeinhin wird die Wahrheit dem Wein zugeschrieben.
    – Plinius d.Ä.

  • Krieg — das ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.
    – Karl Kraus

  • Der demokratische Staat ist die einzig mögliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft.
    – Wilhelm Liebknecht

  • Die meisten sind schlecht.
    – Bias von Priene

  • Übertreibt die Satire? Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.
    – Kurt Tucholsky

  • Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht löst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit.
    – Kurt Kluge



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