Zufällige Zitate
Nichts sein und nichts lieben, ist identisch.
– Ludwig FeuerbachGebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
– Marie von Ebner-EschenbachEin Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.
– Gottfried von StraßburgDas, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
– Thomas CarlyleMan muß Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht.
– Johann Peter HebelAus Schatten und Bildern zur Wahrheit.
– John Henry NewmanIst Dein auch alle Erdenpracht // Und aller Weisheitsblüte // Das, was Dich erst zum Menschen macht, // Ist doch allein die Güte.
– Karl Emil FranzosDer Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst.
– Christian MorgensternNur wer das Spiel mit dem Feuer nicht beherrscht, verbrennt sich die Finger.
– Oscar WildeMenschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daß sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!
– Gerrit EngelkeEs sind nur Kletten, die man dir in einer Feyertags-Schaeckerei angeworfen hat; wenn wir nicht auf dem gebahnten Weg gehen, so würden sie uns an den Unter-Roecken kleben bleiben.
– William ShakespeareSo ist mein Leib ein Gegenstand, bestimmt, andere Gegenstände zu bewegen, also ein Zentrum von Handlung; er ist nicht imstande eine Vorstellung zu erzeugen.
– Henri BergsonWer niemals einen Rausch gehabt, // Der ist kein braver Mann; // Wer seinen Durst mit Achteln labt, // Fang' lieber gar nicht an.
– Joachim PerinetWir wollen indeß," fügte Goethe lächelnd hinzu, "hoffen und erwarten, wie es etwa in einem Jahrhundert mit uns Deutschen aussieht, und ob wir es sodann dahin werden gebracht haben, nicht mehr abstracte Gelehrte und Philosophen, sondern Menschen zu sein.
– Johann Wolfgang von GoetheKann man schlechter daran sein als einer, der nicht besser werden kann?
– Synesios von KyreneDie mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind.
– Friedrich NietzscheWenn's nur dein Spiel gewesen, glaube mir, // Du wirst's in schwerem Ernste büßen müssen.
– Friedrich Schiller[Äneas] befahl allen, bereit zu sein, und, wenn er das Zeichen gebe, durch die Tore einen Durchbruch zu machen und sich sicher zu sein, zu siegen oder zu sterben.
– Dares PhrygiusNicht dein Äußeres schmücke, sondern sei schön in deinem Tun.
– Thales von MiletMan lebt nur Einmal in der Welt, hat nur Einmal diese Kräfte, diese Aussichten, und wer sie nicht zum besten braucht, wer sich nicht so weit treibt als möglich, ist ein Tor.
– Johann Wolfgang von GoetheIch habe // das Meinige gethan. Thun Sie das Ihre.
– Friedrich SchillerMit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen große Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat.
– Friedrich NietzscheEs ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.
– Georg Christoph LichtenbergEs erkennt der Mensch in dem Daseyn der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.
– Gotthilf Heinrich von SchubertNur einmal machte man mich sprachlos. Es war, als mich jemand fragte: »Wer bist du?«
– Khalil GibranReine Mathematik ist Religion.
– NovalisHöre fleißig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodieen, und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen.
– Robert SchumannMehr scheint mir eine Stimme abzulenken als ein Geräusch: Jene wirkt auf den Geist ein.
– Seneca d.J.Ich bin Gottlob! altadelig; // Jedoch mein Sohn – das ärgert mich – // Zählt einen Ahnen mehr, als ich.
– Friedrich HaugFür eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt.
– Francis BaconDas Haupt liegt übel, das eine Krone trägt.
– William ShakespeareDer Kranke tut sich keinen Gefallen, der den Arzt als Erben einsetzt.
– Publilius SyrusIch fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
– Kurt HuberAlles, was im Christentum Wahres findet, findet sich auch im Brahmanismus und Buddhismus.
– Arthur SchopenhauerAch! es ist der Erde Los, // Blühen, tragen und zerfallen.
– Justinus KernerDen Eber fliehn, bevor er uns verfolgt, heißt Anreiz zur Verfolgung ihm zu geben.
– William Shakespeare