Zufällige Zitate

  • Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande.
    Ludwig Thoma

  • Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.
    Carl von Ossietzky

  • Wenn die Katze viel frisst, so wird sie übermütig.
    Hartmann von Aue

  • Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen.
    Jean Paul

  • Weh denen, die unrechte Gesetze machen, und den Schreibern, die unrechtes Urteil schreiben, um die Sache der Armen zu beugen und Gewalt zu üben am Recht der Elenden in meinem Volk, dass die Witwen ihr Raub und die Waisen ihre Beute werden!
    Jesaja

  • Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord.
    Karl May

  • Und ich habe Deutschland so geliebt.
    Mildred Harnack

  • Künstlerische Fähigkeiten und scharfer Verstand harmonieren sehr gut miteinander.
    Gottfried von Straßburg

  • Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
    Friedrich Schiller

  • Der Güte Gottes verdanken wir in unserem Lande drei kostbare Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine davon in Anspruch zu nehmen.
    Mark Twain

  • Nichts ist häufiger, als dass am Ende eines Streits beide Gegner um die Wette Unsinn reden.
    Ferdinando Galiani

  • In einer Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber das ewige Reisen.
    Walter Benjamin

  • Das Zahlensystem ist Muster eines ächten Sprachzeichensystems - Unsre Buchstaben sollen Zahlen, unsre Sprache Arithmetik werden.
    Novalis

  • in der Mathematik giebt es kein Ignorabimus!
    David Hilbert

  • Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiß in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Weder wollen wir um schändliche Dinge bitten noch sie tun, wenn wir darum gebeten worden sind.
    Cicero

  • Die Gewohnheit ist das enorme Schwungrad der Gesellschaft und ihr wertvollster konservativer Agent.
    William James

  • Den Eintagsfliegen gleichen meine Küsse, // Die abends kosend klare Seen umziehn, // Die deines Freundes graben tiefe Risse, // Ziehn über dich wie Pflüg und Wagen hin.
    Charles Baudelaire

  • O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
    Friedrich Hölderlin

  • Jeder Mensch sollte Künstler sein. Alles kann zur schönen Kunst werden.
    Novalis

  • Sah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in allen seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte.
    Johann Friedrich Adolf von der Marwitz

  • Feigling, du tötest einen Toten!
    Francesco Ferrucci

  • Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.
    Aristoteles

  • Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die großen Führer aller Zeiten, die der Revolution hauptsächlich, waren sehr beschränkt und haben deshalb den größten Einfluss ausgeübt.
    Gustave Le Bon

  • Beim Ekel vor Tieren ist die beherrschende Empfindung die Angst, in der Berührung von ihnen erkannt zu werden. Was sich tief im Menschen entsetzt, ist das dunkle Bewußtsein, in ihm sei etwas am Leben, was dem ekelerregenden Tiere so wenig fremd sei, daß es von ihm erkannt werden könne. – Aller Ekel ist ursprünglich Ekel vor dem Berühren.
    Walter Benjamin

  • Gott will Götter.
    Novalis

  • Sehr kluge und verständige Menschen tun oft im gemeinen Leben Schritte, bei denen wir den Kopf schütteln müssen.
    Adolph Freiherr Knigge

  • Wie eine Metapher sich selbst umbringt, ist immer traurig mitanzusehen.
    Oscar Wilde

  • Mästen Sie die Bauern, und die Revolution bekommt die Apoplexie. Ein Huhn im Topf eines jedes Bauern macht den gallischen Hahn verenden.
    Georg Büchner

  • Für unser Volk gibt es keine offene Frage. Dies ist etwas, was geschah und anerkannt werden muss. Die Frage des Genozids wird seit 90 Jahren von Akademikern erforscht.
    Karekin II.

  • Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder küssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurückbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort.
    Novalis

  • Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück.
    Anastasius Grün

  • Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht.
    Sokrates

  • Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // Böhmen, reich an tausend Reizen.
    Rainer Maria Rilke

  • Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten bewölkt sein werden, wirst Du allein sein.
    Ovid

  • Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt das er berührt.
    Benjamin Franklin

  • Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen, // Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Schnell ist der Mond // Die Blätter der Bäume // halten den Regen auf.
    Matsuo Bashō



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