Zufällige Zitate
Trau nicht, was die Zukunft bringt — // Was vergangen ist, sei todt — // Im lebend'gen Heute ringe, // In dir Muth und ob dir Gott!
– Henry Wadsworth Longfellow[...] ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
– Franz KafkaNiemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger," aus
– Alexis de TocquevilleWelch ein Anker ist die Hoffnung!
– Sully PrudhommeSatirisch ist der Dichter, wenn er die Entfernung von der Natur und den Widerspruch der Wirklichkeit mit dem Ideale (in der Wirkung auf das Gemüt kommt beides auf eins hinaus) zu seinem Gegenstande macht. Dies kann er aber sowohl ernsthaft und mit Affekt als scherzhaft und mit Heiterkeit ausführen; je nachdem er entweder im Gebiete des Willens oder im Gebiete des Verstandes verweilt. Jenes geschieht durch die strafende oder pathetische, dieses durch die scherzhafte Satire.
– Friedrich SchillerEs gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.
– Baltasar Gracián y MoralesÜbung ist doch schließlich die Hauptsache, wenigstens wenn man wirklich etwas zu geben hat.
– Frank WedekindZweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch.
– Thomas De QuinceyDer Himmel weiß, dass wir uns niemals unserer Tränen schämen müssen, denn sie sind der Regen auf den blind machenden Staub der Erde, der über unserem harten Herzen liegt.
– Charles DickensDie Zeit geht nicht, sie stehet still, / Wir ziehen durch sie hin; / Sie ist ein Karavanserai, / Wir sind die Pilger drin.
– Gottfried KellerGut sein, ist besser denn vornehm.
– Johann Heinrich VoßZu unserer Besserung bedürfen wir eines Spiegels.
– Arthur SchopenhauerIm Unglauben liegt die denkbar größte Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack. Es handelt sich darum, für immer auf die Freuden der Einbildungskraft zu verzichten, auf allen Hang zum Wunderbaren.
– Ferdinando GalianiWas kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist.
– Albrecht DürerEin guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat.
– Peter RoseggerDie Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten.
– Thomas von AquinJeglicher Zeit ihr Recht, macht manchen armen Knecht.
– Johann Geiler von KaysersbergAlles Böse ist nur das Phänomen der Hemmung des Triebs zum Guten, der Verzehrung des Guten.
– Johann Wilhelm RitterDie Moral, so fern sie auf dem Begriffe des Menschen, als eines freien, eben darum aber auch sich selbst durch seine Vernunft an unbedingte Gesetze bindenden Wesens, gegründet ist, bedarf weder die Idee eines andern Wesens über ihm, um seine Pflicht zu erkennen, noch einer andern Triebfeder als des Gesetzes selbst, um sie zu beobachten.
– Immanuel KantZwei Hände können sich wohl fassen, aber doch nicht in einander verwachsen. So Individualität zu Individualität.
– Friedrich HebbelDu schaust umher auf unsrer Mutter Erde,// als wärst ohn’ Daseinszweck Du Erdenwesen,// als wären hinterlassen Dir nicht Werte,// und vor dir keiner wär gewesen!
– William WordsworthVollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen.
– Johann Wolfgang von GoetheMan spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen?
– Georg Christoph LichtenbergIch begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen.
– Charles BaudelaireEs ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber jederzeit schwer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.
– Immanuel KantDer kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum.
– Hermann von KeyserlingSchnell fertig ist die Jugend mit dem Wort.
– Friedrich SchillerGeschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDer Hylozoismus belebt alles, der Materialismus dagegen, wenn er genau erwogen wird, tötet alles.
– Immanuel KantDie Gewohnheit ist so mächtig, dass die uns selbst aus dem Bösen ein Bedürfnis macht.
– Théodore JouffroyJe mehr ein Mensch vom Leben aus Gott erfüllt ist, desto liebevoller wird er um die besorgt sein, die noch ohne Gott in der Welt leben.
– John WesleyNiemand ist frey, der nicht über sich selbst Herr ist.
– Matthias ClaudiusDer edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mensch ist vielerlei. Aber vernünftig ist er nicht.
– Oscar WildeRauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; das verdirbt Ihren Charakter.
– Gustav FreytagDie Kommunisten wissen zu gut, dass alle Verschwörungen nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich sind.
– Friedrich EngelsUnd wenn die Noth nicht Eisen bricht, // Das Eisen bricht die Noth.
– Emanuel GeibelDer Fanatismus ist gerade bei den Gebildeten zu Hause; denn gebildet ist der Mensch, so weit er sich für Geistiges interessiert, und Interesse für Geistiges ist eben, wen es lebendig ist, Fanatismus und muß es sein; es ist ein fanatisches Interesse für das Heilige.
– Max StirnerEin Brief errötet nicht.
– Cicero