Zufällige Zitate
Dreist sollte man eigentlich dräust schreiben, denn es kommt von dräuen, drohen her.
– Immanuel KantIch aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
– Synesios von KyreneDas Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz.
– Ricarda HuchWenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
– Albert EinsteinAus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen." - Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung vom 8. Mai 1919 zitiert nach
– Friedrich EbertRinge, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung.
– Johann Wolfgang von GoetheWer sich an andere hält, dem wankt die Welt. Wer auf sich selber ruht, steht gut.
– Paul HeyseWer nicht eher isset, als ihn hungert, und nichts trinket als das liebe Wasser, der wird selten krank.
– Sophie MereauVon drauß’ vom Walde komm ich her; // Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr! // Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find’! // Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?
– Theodor StormWir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
– Karel ČapekWenn alles eben käme, // Wie Du gewollt es hast, // Und Gott Dir gar nichts nähme, // Und gäb' dir keine Last, // Wie wär's da um Dein Sterben, // Du Menschenkind bestellt ?
– Friedrich de la Motte FouquéDiejenigen, die in der Liebe flatterhaft sind und sich aufs Betrügen verlegen, die werden selbst betrogen und hintergangen.
– Marie de FranceDas Wunder ist des Glaubens liebstes Kind
– Johann Wolfgang von GoetheDas Volk steht auf, der Sturm bricht los.
– Theodor KörnerAber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Noth und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht, mit πάντα καλά λίαν, - Das ist nicht zu ertragen.
– Arthur SchopenhauerKeine Kunst lernt eine Regierung schneller als die, Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen.
– Adam SmithDenn wie [diese beiden Kräfte (Streit und Liebe)] vordem waren, so werden sie auch [fürder] sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein.
– EmpedoklesDer Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.
– Marie von Ebner-EschenbachUnser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt.
– François de La RochefoucauldNach Alter und Einsicht muss es unterschiedliche Maßstäbe geben.
– Benedikt von NursiaDeutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal.
– KlabundDer Anfang und das Ende aller Philosophie ist – Freiheit!
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingDie Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags.
– Baltasar Gracián y Morales[..] Oh! diese unwürdige rechte Hand, Herr Jesus, empfange meinen Geist.
– Thomas CranmerDas Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich.
– Ferdinand RaimundJede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung.
– Christoph Martin WielandZwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
– Albert EinsteinEr nennt's Vernunft und braucht's allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein.
– Johann Wolfgang von GoetheEmpfangen und genähret // Vom Weibe wunderbar, // Kömmt er und sieht und höret, // Und nimmt des Trugs nicht wahr;
– Matthias ClaudiusIch habe Geschmack gefunden an der Republik, // Seit ich so viele Könige gesehen.
– Pierre-Jean de BérangerDer Geist ist es, der den Redner macht, und die Ausdruckskraft der Empfindung.
– QuintilianWenn ich schaue, wie tief unser Vaterland verwüstet ist, denke ich nur an die Tiefe meiner Schuld [gegenüber Japan].
– Doihara KenjiStumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst.
– Fernando PessoaAll das Meine trage ich mit mir.
– Bias von PrieneDer wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!
– Christian Fürchtegott GellertEs ist nicht draußen, da sucht es der Tor, // Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
– Friedrich SchillerDer Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie.
– Francesco de Sanctis