Zufällige Zitate
Wer imponirt? Nur Der, welcher ruhig seinen eigenen Weg geht.
– Wilhelm RaabeDer Skizzist spricht aber unmittelbar zum Geiste, besticht und entzückt dadurch jeden Unerfahrnen.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden.
– Johann Wolfgang von GoetheAlt ist das Wort, doch bleibet hoch und wahr der Sinn, // Dass Scham und Schönheit nie zusammen, Hand in Hand, // Den Weg verfolgen über der Erde grünen Pfad.
– Johann Wolfgang von GoetheDer größte intellektuelle Reichtum kann neben der größten moralischen Armut bestehen.
– Justinus KernerEngland mit seinen Aristokraten geht jetzt immerhin zugrunde, freie Geister haben jetzt im Notfall noch einen besseren Zufluchtsort; würde auch ganz Europa ein einziger Kerker, so gäbe es noch immer ein anderes Loch zum Entschlüpfen, das ist Amerika und gottlob! das ist noch größer als der Kerker selbst.
– Heinrich HeineDer Anfang und das Ende aller Philosophie ist – Freiheit!
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingFreie Bahn für alle Tüchtigen, das sei unsere Losung.
– Theobald von Bethmann HollwegArmut, Keuschheit und Gehorsam, – drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle.
– Johann Wolfgang von GoetheStets launenhaft und wankelmütig ist die Frau.
– VergilFür einen Leichnam bin ich nicht zu Haus.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Geduld ist imstande, auch den verwildersten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird.
– Johannes ChrysostomosDer Mensch ist eine Maschine, welche so zusammengesetzt ist, dass es unmöglich ist, sich zunächst von ihr eine deutliche Vorstellung zu machen und folglich sie zu definiren. Deshalb sind alle Untersuchungen theoretischer Natur, welche die grössten Philosophen angestellt haben, das heisst, indem sie gewissermassen auf den Flügeln des Geistes vorzugehen versuchten, vergeblich gewesen.
– Julien Offray de La MettrieWer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen
– Ricarda HuchZurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
– Friedrich SchillerWer voller Unschuld ist, will nichts von Gnade wissen.
– Johann Christoph GottschedMoral ist gut, Erbschaft ist besser.
– Theodor FontaneBerlin war ein Feuerbrand von Sonne. Die Dächer der Häuser und die Fenster zitterten vor Junihitze, so wie die Hitzeluft über Steinwüsten zittert. Es war, als heizten die Scharen der Autos mit ihren Benzindämpfen die Straßen, wie fliegende Öfen.
– Max DauthendeyDer Mensch versteht an fremdem Sange nur das, was er selbst schon empfunden; im wortlosen Liede, in der Musik findet er genau soviel, als er selbst hinzulegen hat.
– Peter RoseggerNimm deinen Schatten von mir!
– Diogenes von SinopeEngland ist die Heimat der abgestandenen Ansichten.
– Oscar WildeJedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht.
– Janusz KorczakDie Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.
– Erasmus von RotterdamIch denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte.
– Friedrich NietzscheIch bin der Meinung, daß ein Kunstwerk nur nach seinen eigenen Gesetzen beurteilt werden kann. Ob es in sich geschlossen ist oder nicht, das ist die Frage.
– Thomas Griffiths WainewrightNichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.
– Marie von Ebner-EschenbachTapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.
– AristotelesBei dem Mangel näher Befreundeter kam dieser löbliche Trieb ihren jeweiligen Miethern zu Gute, und auch ich habe manche Freundlichkeit und Aufmerksamkeit von ihrer Hand erfahren.
– Theodor StormNichts ist gewonnen, alles ist dahin, // Stehn wir am Ziel mit unzufriednem Sinn.
– William ShakespeareIch hege Taubenmut, mir fehlt's an Galle.
– William ShakespeareSonntag waren wir in Pompeji. – Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte
– Johann Wolfgang von GoetheDie heutige Zierlichkeit ist der Tod aller Lustbarkeiten. Kein Ellenboge auf dem Tische, kein Glas in der Hand, kein Auge das glüet, kein Herz das lacht.
– Justus MöserHass wurzelt in der Furcht, und die Liebe ist das einzige Mittel gegen Haß und Furcht.
– Martin Luther KingEs ist interessant, dass die meisten österreichischen Dichter früher Beamte waren - ja, Müßiggang ist aller Laster Anfang!
– Daniel SpitzerTabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit.
– Sabine BätzingDie Barbareien und ruchlosen Greueltaten der sogen. christlichen Racen, in jeder Gegend der Welt und gegen jedes Volk, das sie unterjochen konnten, finden keine Parallele in irgendeiner Ära der Weltgeschichte, bei irgendeiner Race, ob noch so wild und ungebildet, mitleidlos und schamlos.
– William Howitt