Zufällige Zitate
Wenn wir alle Fremdwörter auch die eingewurzelten [...] wegließen so bliebe vieles leere ungesagt
– Stefan GeorgeWas erste Liebe genannt wird, lebt fort in der zweiten, in jeder nachfolgenden, wird in jeder spätern neugeboren: Denn die Liebe ist ewig und Eins, [...].
– Friedrich Ludwig JahnEin Mann, der beharrlich ledig bleibt, macht sich zu einer fortwährenden öffentlichen Versuchung.
– Oscar WildeDas Bild - und es ist nur ein Bild -, das Bild, anhand dessen man sich dieses tätige Wachstum der Natur Gottes am besten vorstellen kann, ist das einer zärtlichen Fürsorge dafür, daß nichts verloren geht.
– Alfred North WhiteheadEs gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume: Nur um zu duften.
– Friedrich SchlegelBevor man beginnt, bedarf es der Überlegung und, sobald man überlegt hat, rechtzeitiger Ausführung.
– SallustNun heißt es trinken, nun mit dem Fuße frei // stampfen die Erde!
– HorazEs ist sehr gefährlich, zuzuhören. Hört man zu, kann man überzeugt werden, und wer sich durch ein Argument überzeugen lässt, ist ein von Grund auf unvernünftiger Mensch.
– Oscar WildeEin Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.
– HorazDer Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen.
– Immanuel KantWie die Ökonomen die wissenschaftlichen Vertreter der Bourgeoisklasse sind, so sind die Sozialisten und Kommunisten die Theoretiker der Klasse des Proletariats.
– Karl MarxEine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat.
– Khalil GibranUnrecht durch Unrecht bekämpft wird noch mächtiger.
– Peter RoseggerDie Liebe der Türken und Deutschen zueinander ist so alt, daß sie niemals zerbrechen wird.
– Otto von BismarckDie Wahrheit liegt in der Tat zwischen zwei Extremen, aber nicht in der Mitte.
– Moritz HeimannSelig die biegsamen Herzen, denn sie werden nie brechen.
– Franz von SalesIhr Mut wächst; die Tugend wird gestärkt durch die Wunde.
– Aulus GelliusEs behauptete einmal jemand, daß, wofern ein Mann sich irre und sage, daß zweimal zwei fünf sei, dieser Fehler wieder berichtigt werden könne. wenn aber eine Frau sich irre und erkläre, zweimal zwei sei eine Lampe, dann könne man mit dem Kopf durch die Wand rennen, und es nütze doch nichts.
– Henryk SienkiewiczWer Tränen ernten will, muß Liebe säen.
– Friedrich SchillerDie Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen.
– Karl MarxAn jedem Punkt öffnet das Verstehen eine Welt.
– Wilhelm DiltheyDen lieb ich, der Unmögliches begehrt.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Stunden sind für den Menschen da und nicht der Mensch für die Stunden.
– François RabelaisDie Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen.
– Friedrich NietzscheSo war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grüne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rümpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Büchse und Büchsenranzen in den Wald zu gehen, den für untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet.
– Friedrich Wilhelm Leopold PfeilAmüsiere Dich recht gut und sei lustig, denn wer lacht, kann keine Todsünd' tun.
– Katharina Elisabeth GoetheDenn selbst die Neger müssen wir als Menschen ansehen und in ihnen ist ja die menschliche Gestalt in einer ganz anderen Weise verwirklicht als in uns, zum Beispiel.
– Rudolf SteinerIch bin tief eingedrungen in die Geheimnisse der Darstellung und meine Stellung zur Kunst ist heute klar und bewust, wo sie früher instinktiv war.
– Ernst Ludwig KirchnerDas Angenehmste ist, zu bekommen, was man wünscht.
– Thales von MiletDie Freiheit, Sancho, ist eine der köstlichsten Gaben, die der Himmel dem Menschen verliehen; mit ihr können sich nicht die Schätze vergleichen, welche die Erde in sich schließt noch die das Meer bedeckt.
– Miguel de CervantesDie nützlichsten Bürgertugenden sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe.
– Friedrich II. (Preußen)Es geht gut, der Berg ist überschritten.
– Friedrich II. (Preußen)Ihr habt mir zu grausame Augen und blickt lüstern nach Leidenden. Hat sich nicht nur eure Wollust verkleidet und heißt sich Mitleiden?
– Friedrich NietzschePhilosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe.
– Karl MarxMir Armen war mein Büchersaal als Herzogtum genug.
– William ShakespeareEine seltsamere Ware als Bücher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen.
– Georg Christoph LichtenbergGeschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.
– Friedrich NietzscheEs gibt mancherlei geeigneten Schutz gegen Versuchungen, aber der sicherste ist die Feigheit.
– Mark TwainAuch der demütigste Mensch glaubt und hofft innerlich immer mehr, als er auszusprechen wagt.
– Gottfried Keller