Zufällige Zitate

  • Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich weiß, dein Gang ist sinnlos, doch die Liebe liebst du recht.
    Sophokles

  • [...] aber nur wenige, erweckt aus dem Traume, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume – sie kommen zur Wahrheit – der höchste Moment ist da: die Berührung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!
    E. T. A. Hoffmann

  • Mancher meint, er kenne jedermann, der sich doch selbst nicht kennen kann.
    Albrecht Dürer

  • Die meisten sind schlecht.
    Bias von Priene

  • Von der vorübergleitenden Realität nehmen wir sozusagen Momentbilder auf ( ... ), Wahrnehmung, intellektuelle Auffassung, Sprache, sie alle pflegen so zu verfahren.
    Henri Bergson

  • ein jeder sieht die Welt und seine eigne Stellung von der Mitte seines Kreises aus.
    Hans Paasche

  • Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.
    Max Stirner

  • Wenn die Lieb ist eifersüchtig, // so bekommt die hundert Augen, // doch es sind nicht zwei darunter, // die gradaus zu sehen taugen.
    Wilhelm Müller

  • an nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet […] Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt.
    Friedrich Nietzsche

  • Das Vaterland kann einen Jeden von uns entbehren, aber Keiner von uns das Vaterland.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • [...] der Kampf ist die Urtatsache des Lebens, ist das Leben selbst, und es gelingt auch dem jämmerlichsten Pazifisten nicht, die Lust daran in seiner Seele ganz auszurotten.
    Oswald Spengler

  • Die Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft
    Albert Einstein

  • Der Güte Gottes verdanken wir in unserem Lande drei kostbare Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine davon in Anspruch zu nehmen.
    Mark Twain

  • Es gibt keine besondere Pflichten gegen Gott in einer allgemeinen Religion; denn Gott kann von uns nichts empfangen; wir können auf und für ihn nicht wirken.
    Immanuel Kant

  • Die ist eines der Phänomene der deutschen Fernsehlandschaft. Die könnten die Nachrichten in Latein verlesen mit zwei brennenden Kerzen, und die Sendung hätte immer noch gute Ratings.
    Helmut Thoma

  • Zum letzte Mittel, wenn kein andres mehr // Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben
    Friedrich Schiller

  • Die wahre Beredsamkeit besteht darin, das zu sagen, was zur Sache gehört, und eben nur das.
    François de La Rochefoucauld

  • Es kreißen die Berge, geboren wird eine lächerliche Maus.
    Horaz

  • Alle wahrhaft große Dichtungen sind Variationen zum Schicksalsliede, seien es Maestosi, Allegri oder Scherzi.
    Christian Morgenstern

  • Oft wird von denen, die wir verachtet haben, gleicher Dank gezollt.
    Phaedrus

  • Greise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles.
    Oscar Wilde

  • Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Wer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Wenn's zur Zeit schlecht läuft, wird es nicht auch in der Zukunft so sein.
    Horaz

  • Ich glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig.
    Ludovico Ariosto

  • Frühling läßt sein blaues Band // Wieder flattern durch die Lüfte.
    Eduard Mörike

  • Es ist also richtig, daß das Weib keine Logik besitzt.
    Otto Weininger

  • Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben.
    Oscar Wilde

  • Wahrheit nur besteht.
    Sophokles

  • Wer lebt, soll nimmer mit den Toten streiten.
    Torquato Tasso

  • Es ist besser, wenn jeder Mensch seiner eigenen Tradition folgt. Sie im Westen haben einen jüdisch-christlichen Hintergrund, es ist besser, wenn Sie bei Ihren Wurzeln bleiben.
    Tendzin Gyatsho

  • Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Oh, ich bin klug und weise, und mich betrügt man nicht.
    Albert Lortzing

  • Was du vorhast, sage nicht; denn gelingt's dir nicht, wirst du verlacht.
    Pittakos von Mytilene

  • Warum kann der lebendige Geist dem Geist nicht erscheinen! // Spricht die Seele so spricht ach! schon die Seele nicht mehr.
    Friedrich Schiller

  • Der Mensch versteht an fremdem Sange nur das, was er selbst schon empfunden; im wortlosen Liede, in der Musik findet er genau soviel, als er selbst hinzulegen hat.
    Peter Rosegger

  • Die Liebe [...] lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen. Immer dasein, immer sich betätigen, darauf kommt es an.
    Theodor Fontane

  • Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.
    Heinrich Heine



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