Zufällige Zitate

  • Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.
    William Makepeace Thackeray

  • denn lange kann Niemand eine Maske tragen und das Erheuchelte fällt bald in seine Natur zurück.
    Seneca d.J.

  • Aus den Leidenschaften wachsen die Meinungen; die Trägheit des Geistes lässt diese zu Ueberzeugungen erstarren.
    Friedrich Nietzsche

  • Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern.
    Benjamin Franklin

  • Noch immer leben wir niedrig wie Ameisen, obgleich die Sage erzählt, wir seien schon vor langer Zeit in Menschen verwandelt worden.
    Henry David Thoreau

  • Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt! // Da werden Winternächte hold und schön, // Ein selig Leben wärmet alle Glieder, // Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergamen
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ziehen wir also den kühnen Schluss, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es im ganzen Weltall nur eine Substanz gibt, die freilich verschieden modifiziert ist.
    Julien Offray de La Mettrie

  • Bettina läßt in dem enthusiastischen Briefe, den sie über Beethoven an Göthe schreibt, den großen Tondichter sagen: „wenn ich die Augen aufschlage, so muß ich seufzen, denn was ich sehe, ist gegen meine Religion und die Welt muß ich verachten, die nicht ahnt, daß Musik höhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie, sie ist der Wein, der zu neuen Erzeugungen begeistert und ich bin der Bachus, der für die Menschen diesen herrlichen Wein keltert und sie geistestrunken macht, [...]!" Ob Beethoven wirklich so gesprochen hat? Schwerlich — es war seine Art so nicht. Also hat Bettina wohl verschiedene seiner Aeußerungen zusammengefaßt und nach ihrer Art ausgedrückt — oder aber sie hat geradezu gedichtet, was Beethoven allenfalls hätte mit Fug und Recht sagen können. Und fürwahr, damit hat das seltsam geniale Wesen hier das Rechte getroffen.
    Ludwig van Beethoven

  • Vor allen Dingen keinen Eifer! / Nur nicht zuviel Eifer! / Zuviel Eifer!
    Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

  • Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können, dass die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.
    Friedrich Hölderlin

  • Unsere Gesellschaft vereint in einer gemeinsamen geistigen Strömung die Angehörigen der verschiedensten Rassen, Völker, die heute feindlich gegeneinander sind. […] Wir suchen das, was zerstreut war in der Welt, wiederum zu sammeln, und die Angehörigen der verschiedenen Nationen umfassen sich wieder brüderlich, werden Brüder innerhalb unserer Reihen.
    Rudolf Steiner

  • Andre mögen andre loben, // Mir behagt dein reich Gewand, // Durch sein eigen Lied erhoben // Pflückt dich eines Dichters Hand.
    August von Platen

  • Der Einfältige ist immer lächerlich; das gehört zu seinem Charakter.
    Jean de La Bruyère

  • Was liegt alles in den wenigen Worten: Sein eigener Herr sein!
    Wilhelm Raabe

  • Da nickten, spottend mein, die schwanken Tannen, // Auch höhnend sah das niedre Moos empor // Mit seinen Würmern, die geschäftig spannen, // Und lachend brach das Firmament hervor.
    Gottfried Keller

  • Ein ziemlich fernes Land, über das man wenig weiß.
    Neville Chamberlain

  • Jede Seele, die sich rettet, rettet auch ihren Leib.
    Charles Péguy

  • Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen.
    Alphonse de Lamartine

  • Den Interessen des Staates gebührt der Vorrang.
    Ludwig XIV. von Frankreich

  • Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.
    Franz Kafka

  • Nur durch geregelte Übung könnte man vorwärts kommen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Der sozialistische Staat hat die Vernichtung der persönlichen und politischen Freiheit zur Vorbedingung. (Widerspruch bei den Sozialisten.) — Jawohl! Krasser Despotismus einer Majorität oder einzelner weniger Leute, die dem Einzelnen vorschreibt, was er zu arbeiten hat, was er dafür für einen Lohn empfängt und was er dafür zu konsumiren hat; das ist der sozialistische Staat. (Widerspruch.) Es ist ja alles, was die Sozialisten wollen, gedruckt zu lesen; über ihre Tendenz ist ja nur die Polizei im Unklaren. (Große Heiterkeit.)
    Eugen Richter

  • Wir machen die Calender/ aber Gott machet das Wetter.
    Julius Wilhelm Zincgref

  • Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Den leeren Schlauch bläßt der Wind auf, // Den leeren Kopf der Dünkel.
    Matthias Claudius

  • Das innerste Wesen der Liebe ist Hingabe.
    Edith Stein

  • Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein.
    Heraklit

  • Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.
    Robert Schumann

  • Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün.
    Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil

  • Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones.
    August Julius Langbehn

  • [Die Rechnung] stimmt auf den Pfennig.
    Cicero

  • [...] wer nicht einmal ein vollkommenes Kind war, der wird schwerlich ein vollkommener Mann.
    Friedrich Hölderlin

  • Jeder Mensch hat 1 Leber, 1 Milz, 1 Lunge und 1 Fahne; sämtliche vier Organe sind lebenswichtiger Natur. Es soll Menschen ohne Leber, ohne Milz und mit halber Lunge geben; Menschen ohne Fahne gibt es nicht.
    Kurt Tucholsky

  • Selbst das ärmste Herz hat noch irgendein Kleinod, an dem es hängt.
    Karl Emil Franzos

  • Entweder es gelingt uns, den Islam zu europäisieren oder Europa wird islamisiert. Mitte des Jahrhunderts, also in 44 Jahren, haben die Moslems in Europa über 50 Prozent der Bevölkerung. Ende des Jahrhunderts singt der Papst vorm Minarett.
    Jürgen Becker

  • Ich gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten.
    Christoph Probst

  • Von Jugend auf zwei Batzen sparen (ist) ein Mittel wider den Ursprung der Verbrechen, gegen die man sonst Galgen und Rad braucht.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Die Ideen ziehen den Abzug - aber es ist der Instinkt, der die Waffe lädt.
    Don Marquis

  • Ei wie schmeckt der Coffee süße, lieblicher als tausend Küsse, milder als Muscatenwein.
    Christian Friedrich Henrici



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