Zufällige Zitate

  • Durch größere Empfänglichkeit und Ehrfurcht vor der Persönlichkeit des anderen entdeckt man in ihm oft mehr, als man erwartet hat.
    – Ellen Key

  • Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Und am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten.
    – Johann Gottfried Herder

  • Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein.
    – Friedrich Nietzsche

  • Die Bibel nur'n Buch, Illuminatus nur'n Roman, Graffiti nur Kunst und Rap nur Musik, und doch der einzige Grund, warum ich manchmal dieses Leben lieb'.
    – Torch

  • Einsam zu speisen macht leicht hart und roh.
    – Walter Benjamin

  • Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.
    – Kurt Tucholsky

  • Wenn man kalt ist, so friert man nicht mehr.
    – Georg Büchner

  • Diejenigen, die in der Liebe flatterhaft sind und sich aufs Betrügen verlegen, die werden selbst betrogen und hintergangen.
    – Marie de France

  • Unerträglicher nichts als ein Weib mit großem Vermögen.
    – Juvenal

  • [...] aber nur wenige, erweckt aus dem Traume, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume – sie kommen zur Wahrheit – der höchste Moment ist da: die Berührung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!
    – E. T. A. Hoffmann

  • Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Da Dankbarkeit nach meinem Dafürhalten die löblichste aller Tugenden ist, und das Gegenteil zu tadeln, habe ich, der nicht undankbar erscheinen möchte, mir vorgenommen, jetzt, wo ich mein Herz als frei betrachten kann, in jenem geringen Ausmaße, als ich es vermag, alles Empfangene zu vergelten.
    – Giovanni Boccaccio

  • An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.
    – Karl Marx

  • Die Rebellen von gestern sind allzeit die Despoten von heute.
    – Johannes Scherr

  • Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.
    – Robert Edward Lee

  • Nichts ist geschmackloser als die ganze Selbstgefälligkeit und Zufriedenheit, die aus den Gesichtern eines neu vermählten Paares leuchtet.
    – Charles Lamb

  • Es gab Sieger, ja! Sie gingen aus dem Kampfe mit großem Ruhm hervor, aber auch mit großer Erschöpfung.
    – Aristide Briand

  • Wer in der Wüste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem Dürstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne daß eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiß, wie köstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte.
    – Karl May

  • Wenn unser großer Mathematiker
    – David Hilbert

  • Die Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
    – Alphonse de Lamartine

  • Liebe und tu, was du willst.
    – Augustinus von Hippo

  • Wer als Meister ward geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.
    – Richard Wagner

  • Manche Schufte wären weniger gefährlich, wenn sie nicht irgendwo doch anständig wären.
    – François de La Rochefoucauld

  • In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die Röcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht.
    – Wolfgang Borchert

  • Ein Mann, der beharrlich ledig bleibt, macht sich zu einer fortwährenden öffentlichen Versuchung.
    – Oscar Wilde

  • Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
    – Robert Musil

  • Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.
    – Friedrich Nietzsche

  • Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    – Albert Einstein

  • Es würde vieles erträglicher werden, wenn man weniger selbstzufrieden wäre bei uns und die Vaterlandsliebe nicht immer mit der Selbstbewunderung verwechselte!
    – Gottfried Keller

  • Ich schwöre dem Herrn Marquis de Sade, meinem Geliebten, dass ich immer nur ihm gehören werde.
    – Donatien Alphonse François de Sade

  • Wird die Macht als die Basis des Rechts angenommen, wie es Hobbes etc. tun, so sind Recht, Gesetz pp. nur Symptom, Ausdruck anderer Verhältnisse, auf denen die Staatsmacht beruht.
    – Karl Marx

  • Nie die Geheimnisse der Höheren wissen. Man glaubt, Kirschen mit ihnen zu essen, wird aber nur die Steine erhalten. Vielen gereichte es zum Verderben, dass sie Vertraute waren: Sie gleichen einem Löffel aus Brot und laufen nachher dieselbe Gefahr wie dieser.
    – Baltasar Gracián y Morales

  • Ehret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdische Leben.
    – Friedrich Schiller

  • Je weiter ich lebe, desto nötiger scheint es mir, auszuhalten, das ganze Diktat des Daseins bis zum Schluss nachzuschreiben; denn es möchte sein, dass erst der letzte Satz jenes kleine, vielleicht unscheinbare Wort enthält, durch welches alles mühsam Erlernte und Unbegriffene sich gegen einen herrlichen Sinn hinüberkehrt.
    – Rainer Maria Rilke

  • Vor Gott muß man sich beugen, weil er so groß ist, vor dem Kinde, weil es so klein ist.
    – Peter Rosegger

  • Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.
    – Franz Kafka

  • Was ist Wahrheit? In der Religion: die Lehrmeinung, die überlebt hat. In der Wissenschaft: die jüngste aufsehenerregende Entdeckung. In der Kunst: unsere momentane Laune.
    – Oscar Wilde

  • Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen.
    – Benjamin Franklin



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