Zufällige Zitate
Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen, es schaut sie dennoch das Auge des Adlers.
– Thomas von AquinBesser auseinanderfliehn in Einigkeit // Als immerdar beisammen sein mit Zank und Streit.
– Carl SpittelerWir mögen noch so oft betonen, der menschliche Intellekt sei kraftlos im Vergleich zum menschlichen Triebleben, und recht damit haben. Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör geschafft hat. Am Ende, nach unzählig oft wiederholten Abweisungen, findet sie es doch.
– Sigmund FreudEntweder wird Griechenland die Schulden verschwinden lassen oder die Schulden werden Griechenland verschwinden lassen.
– Giorgos Andrea PapandreouDie Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
– Ludwig BörneMan weiß durchaus nicht, wie man als geistiges Wesen in diese sonderbare Unterwelt gekommen ist; aber wissen sollte man früh und immer, wie man mit Ehre wieder hinaus kommt.
– Nikolai Abramowitsch PutjatinSiebene auf einen Streich.
– Gebrüder GrimmEin Schelm, der mehr gibt als er hat.
– Paul BussonWas schmied'st du Schmied? »Wir schmieden Ketten, Ketten!« // »Ach in die Ketten seid ihr selbst geschlagen.«
– Friedrich RückertGott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht.
– Franz von SalesDieses Wort sollte eigentlich Dräustigkeit (von Dräuen oder Drohen), nicht Dreistigkeit geschrieben werden; weil der Ton, oder auch die Miene eines solchen Menschen andere besorgen läßt, er könne auch wohl grob sein.
– Immanuel KantDer Sänger singt am Weiher leise, // doch singt er etwas leierweise.
– Erich MühsamWer hieß dich mich zerren, mich! in diese Welt hinein? Laß mich erfrieren, verhungern, versteinen in der meinigen!
– Hugo von HofmannsthalDu hast ein Feuerwerk abgebrannt, von dem im Augenblick, da dein Gast sich einfindet, nur das verkohlte Skelett übrig ist.
– Honoré de BalzacMein Bruder wird bestimmt nicht Papst.
– Georg RatzingerAch, wie oft seh ich große Kunst gut Ding im Schlaf, desgleichen mir wachend nit fürkommt!
– Albrecht DürerEs ist nicht notwendig, daß du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden.
– Franz KafkaBildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck.
– Diogenes von SinopeNur der Tag bricht an, für den wir wach sind.
– Henry David ThoreauSpiele, lächle, denke an mich, bete für mich. [..] Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete. Es ist das gleiche wie es immer war. Da ist eine absolute und ununterbrochene Kontinuität. [..] Alles ist gut. Nichts ist beschädigt, nichts ist verloren. Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie es vorher war.
– Henry Scott HollandDas Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es in seinen Manifestationen erraten.
– Johann Wolfgang von GoetheVier Jahre nach dem Tode von Justinian, 569 n.Chr., wurde in Mekka, Arabien, der Mann geboren, der unter allen Männern den größten Einfluss auf die Menschheit gehabt hat.
– John William DraperWillst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.
– Iwan Sergejewitsch Turgenew»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.
– Friedrich NietzscheWer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
– Friedrich NietzscheIm Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland
– Jeremias GotthelfWir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten.
– Mary Baker Eddywir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
– Robert MusilAusnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.
– Marie von Ebner-EschenbachDie Menschen waren in der Politik stets die einfältigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen möglichen moralischen, religiösen, politischen und sozialen Phrasen, Erklärungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klassen zu suchen.
– LeninNiemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.
– Erich MühsamDas schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.
– Johann Wolfgang von GoetheDeutschland erfüllte seine Pflicht, indem es für den Frieden und die Nicht-Militarisierung Afrikas eintrat
– Wilhelm SolfIch bestreite entschieden jede Verantwortung.
– Al CaponeDie höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
– Thomas von AquinDes echten Mannes wahre Feier ist die Tat.
– Johann Wolfgang von Goethean nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet […] Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt.
– Friedrich NietzscheEin Unterschied, der dem Verstand nichts gibt, ist kein Unterschied.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber jederzeit schwer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.
– Immanuel KantVölker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter.
– Peter Rosegger