Zufällige Zitate
Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit.
– VoltaireWer ein Mädchen aufgibt, weil sie ihm zu schüchtern scheint, wird von ihr verachtet als ein Ungeheuer, das nichts von der weiblichen Natur weiß.
– Mallanaga VatsyayanaJegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.
– Thomas von AquinEs gibt keine praktische Psychologie, als besonderen Teil der Philosophie über die menschliche Natur.
– Immanuel KantBäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.
– Khalil GibranEs gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.
– Baltasar Gracián y MoralesBerlin ist eben keine Stadt, sondern ein trauriger Notbehelf, Berlin ist ein Conglomerat von Kalamitäten.
– Frank WedekindDas Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich.
– Ferdinand RaimundArm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
– Peter Rosegger»Caesar oder nichts« will Borgia, soll's heißen. Warum auch nicht? // Da er doch zugleich Caesar sein kann und nichts.
– Jacopo SannazaroEinige verwechseln Aufgewecktheit mit Scharfsinn; der Unterschied zwischen Aufgewecktheit und Scharfsinn ist derselbe wie zwischen einem Glühwürmchen und dem Blitz.
– Mark TwainSeh'n Sie, Herr Doctor, manchmal hat man so 'nen Charakter, so 'ne Struktur. — Aber mit der Natur ist's was ander's, sehen Sie, mit der Natur (er kracht mit den Fingern), das ist so was, wie soll ich doch sagen — zum Beispiel —
– Georg BüchnerDas Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einführen, aber es ist nicht dieses Leben.
– Marcel ProustBeherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit, und Würde heißt ihr Ausdruck in der Erscheinung. Auch die Würde hat ihre verschiedenen Abstufungen und wird da, wo sie sich der Anmut und Schönheit nähert, zum Edeln, und wo sie an das Furchtbare grenzt, zur Hoheit. Der höchste Grad der Anmut ist das Bezaubernde, der höchste Grad der Würde ist Majestät.
– Friedrich SchillerDie Möglichkeit einer mechanischen Erklärung der ganzen Natur ist nicht bewiesen, ja, dass wir dieses Ziel vollkommen erreichen werden, kaum denkbar.
– Ludwig BoltzmannWir können alle Vermögen des menschlichen Gemüts ohne Ausnahme auf die drei zurückführen: das Erkenntnisvermögen, das Gefühl der Lust und Unlust und das Begehrungsvermögen.
– Immanuel KantKein Handwerk ohne Lehrzeit.
– Jean de La BruyèreGegen Demokraten // Helfen nur - Soldaten!
– Wilhelm von MerckelErkennen sie denn nicht, dass die bestehende Gesellschaft eine missglückte Evolution und selbst kulturfeindlich ist, wie auch naturfeindlich zugleich?
– August StrindbergGerne glauben die Menschen das, was sie wollen.
– Gaius Julius CaesarKinder sind ein Segen Gottes.
– William ShakespeareEs gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
– Albert EinsteinFrauen besitzen einen wundersamen Instinkt. Alles entdecken sie, nur das Nächstliegende nicht.
– Oscar WildeIdioten und Wahnsinnige erzählen gewöhnlich die Wahrheit.
– Robert BurtonEs ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.
– Friedrich HebbelGazetten wenn sie interreßant seyn sollten nicht geniret werden müsten
– Friedrich II. (Preußen)Schlechtes paßt am besten zum Schlechten.
– Titus LiviusAber alles, was vortrefflich ist, ist ebenso schwierig wie selten.
– Baruch de SpinozaErgebung und Duldsamkeit ist nicht immer der moralische Weg, wenn er auch oft der bequemere ist.
– Martin Luther KingUnsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang.
– Johann Wolfgang von GoetheDie allgemeinen fixen Ideen, welche man die gesunde Vernunft tauft, sind unerträglich langweilig.
– Georg BüchnerDeutschland ist eine anatomische Merkwürdigkeit: Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten.
– Kurt TucholskyEs gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe.
– Georg Christoph LichtenbergWer es einmal so weit gebracht hat, daß er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört.
– Max PlanckAllein zu essen (solipsismus convictorii) ist für einen philosophierenden Gelehrten ungesund; nicht Restauration, sondern (vornehmlich wenn es gar einsames Schwelgen wird) Exhaustion; erschöpfende Arbeit, nicht belebendes Spiel der Gedanken. Der genießende Mensch, der im Denken während der einsamen Mahlzeiten an sich selbst zehrt, verliert allmählich die Munterkeit, die er dagegen gewinnt, wenn ein Tischgenosse ihm durch seine abwechselnde Einfälle neuen Stoff zur Belehrung darbietet; welchen er selbst nicht hat ausspüren dürfen.
– Immanuel Kant