Zufällige Zitate
Wo Zorn nimt überhand, da steigt ein Nebel auff, // Der den Verstand verblend und wehrt ihm seinen Lauff.
– Friedrich von LogauDie Religion kann nie schlimmer sinken, als wenn sie solchermaßen zur Staatsreligion erhoben wird.
– Heinrich HeineHass verletzt die Seele und zerstört die Persönlichkeit.
– Martin Luther KingMan kann in Mohammed den größten Feind sehen, den die menschliche Vernunft je hatte.
– Denis DiderotDer Weise als Astronom. - Solange du noch die Sterne fühlst als ein »Über-dir«, fehlt dir noch der Blick des Erkennenden.
– Friedrich NietzscheIn Lavatern ist nichts von dem sanften Sonnenlicht des Tizian, sondern über alles dampft er einen heiligen Nebel her und blitzt mit Hexenmehl und Kolophonium, und donnert auf der Baßgeige.
– Georg Christoph LichtenbergIch habe immer gehört, dass man drei Gattungen von Menschen meiden soll: Sänger, Alte und Verliebte.
– Niccolò MachiavelliBesser ist es, in der Hölle zu herrschen, als im Himmel dienen.
– John MiltonDichtung ist eine besondere Ekstase.
– Peter HilleNeigung zum Erhalten und Geschicklichkeit beim Verbessern machen zusammen nach meiner Ansicht den großen Staatsmann aus.
– Edmund BurkeDie Wissenschaft ist nichts als das Abbild der Wahrheit.
– Francis BaconEs gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nötig zu haben. Ergo schließe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhöhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken
– Alexis de TocquevilleDas ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.
– Dietrich BonhoefferDas Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen können.
– Arthur Stanley EddingtonEs eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach!
– Gotthold Ephraim LessingDie Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer [Inder] haben schon ein geringes Talent. Die Neger sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Theil der amerikanischen Völkerschaften.
– Immanuel KantHeutzutage kann man alles überleben - außer den Tod, und alles verlieren - außer den guten Ruf.
– Oscar WildeReligion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrschenden als nützlich.
– Seneca d.J.Eine Folge von kleinen Willensakten liefert ein bedeutendes Ergebnis.
– Charles BaudelaireIch glaube, der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis, und darum wird er entstehen.
– Theodor HerzlFür sein Tun und Lassen kann man keinen anderen zum Muster nehmen.
– Arthur SchopenhauerDie kommende Revolution ist die Revolution fürs Mutterrecht. Es bleibt gleichgültig, unter welchen Erscheinungsformen und mit welchen Mitteln sie sich vollzieht.
– Otto GrossVerbrechen ist in England selten eine Folge von Schlechtigkeit. Fast immer ist es eine Folge von Hunger.
– Oscar WildeAus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern.
– Gustave FlaubertZu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen, die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von ›gedienten Leuten‹. Das Gesetz muß – im Namen der Freiheit – verschwinden.
– Kurt TucholskyAuf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.
– Karl Julius WeberBegründen muß man nicht, warum man Vegetarier ist, sondern warum man NICHT Vegetarier ist. Rechtfertigen muß sich derjenige, der unschuldige Lebewesen quält und umbringt, nicht derjenige, der dies NICHT tut.
– Helmut KaplanMancher wird ein freier Diogenes, nicht wenn er in dem Fasse, sondern wenn dieses in ihm wohnt.
– Jean PaulWelch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt.
– Gustave Flaubert[…] Seitdem ziehe ich es vor, lieber unter dem Verdacht zu leben, gar kein richtiger Theologe zu sein, als meinen Hörern die klare Botschaft durch intellektuelle Angebereien zu vernebeln. Mit anderen Worten: Ich bin lieber Theo der Holzfäller als ein theologischer Süßholzraspler.
– Theo LehmannGroßmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer, denn sie ist eine zu kostspielige Tugend.
– Johann Nepomuk NestroyDer Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte, machte eine böse Entdeckung.
– Georg Christoph LichtenbergIn des Waldes finstern Gründen // Und in Hölen tief versteckt, // Ruht der Räuber allerkühnster, // Bis ihn seine Rosa weckt. [...] Rinaldini! lieber Räuber! // Raubst den Weibern Herz und Ruh. // Ach! wie schrecklich in dem Kampfe, // Wie verliebt im Schloß bist du!
– Christian August VulpiusDas schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
– Johann Wolfgang von GoethePfui Teufel!
– Karl KrausEs sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde mancher nüchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen.
– Philipp Matthäus HahnBegrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert.
– Alphonse de LamartineDie Handlungen eines Furchtsamen, wie die eines Genies, liegen außerhalb aller Berechnungen.
– Heinrich Heine