Zufällige Zitate

  • Wenn man manchen großen Taten und Gedanken bis zu ihrer Quelle nachspüren könnte, so würde man finden, dass sie öfters gar nicht in der Welt sein würden, wenn die Bouteille verkorkt geblieben wäre, aus der sie geholt wurden. Man glaubt nicht, wie viel aus jener Öffnung hervorkommt. Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach' es wie der Ball: // Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all.
    – Friedrich Rückert

  • Werden Anblick, Verkehr und Umgang miteinander genommen, so löst sich die erotische Leidenschaft auf.
    – Epikur

  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruiniren zu Gunsten der Regel. Bildung: wesentlich das Mittel, den Geschmack gegen die Ausnahme zu richten zu Gunsten des Mittleren.
    – Friedrich Nietzsche

  • Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.
    – Voltaire

  • Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist.
    – Antonius von Padua

  • Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage.
    – Eduard Mörike

  • Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen.
    – Arthur Schopenhauer

  • Der Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele.
    – Friedrich Schiller

  • Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.
    – Wilhelm Busch

  • Zerronnen // Wie gewonnen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was man freie Form in der Musik nennt, ist meist: nicht gekonnte Form.
    – Arnold Mendelssohn

  • Glücklich, wer seinen Beruf erkannt hat. Er verlange nach keinem andern Glück!
    – Thomas Carlyle

  • Ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern.
    – Jean Paul

  • Die Sklaverei als Institution ist in jedem Land ein moralisches und politisches Übel. [...] ein größeres Übel für die weiße als für die schwarze Rasse.
    – Robert Edward Lee

  • Habe Mut zu dir selbst, und such deinen eigenen Weg.
    – Janusz Korczak

  • Geduld ist eine Tugend an einem Indianer und kann einem christlichen Weißen nicht zur Schande gereichen.
    – James Fenimore Cooper

  • Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung seines innern Lebens. Das Aeußere der Kunstform ist ihr Inneres.
    – August Macke

  • Nie sollst Du mich befragen!
    – Richard Wagner

  • Verrat! Verrat!
    – Richard III. von England

  • Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter.
    – Nikolaus Lenau

  • Denn es gibt ja noch viele, die den besten Willen haben, etwas recht Gutes zu tun und auszuführen, aber es fehlen ihnen total die Mittel und die äußeren Kräfte und Geschicklichkeiten, die dazu doch so notwendig wie die Augen zum Sehen sind. Nun, in solchen Fällen gilt bei Mir der gute Wille stets soviel wie die Tat selbst.
    – Jakob Lorber

  • Guten Morgen, Robert.
    – Calvin Coolidge

  • Die Annehmlichkeit und die Leichtfertigkeit eines auf die mechanischen Beschäftigungen beschränkten Daseins ersticken die Knospe gerechter Auflehnung.
    – Sully Prudhomme

  • Ob du dich selber erkennst? Du thust es sicher, sobald du // Mehr Gebrechen an dir, als an den Andern entdeckst.
    – Friedrich Hebbel

  • Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum.
    – Friedrich Schiller

  • Wie schade!
    – Paula Modersohn-Becker

  • Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage." — Konrad Weiß: Vorwort, in:
    – Konrad Weiß (Dichter)

  • In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.
    – Demokrit

  • Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.
    – Hermann Bahr

  • Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen.
    – Kurt Tucholsky

  • Zum Glück ist Denken nicht ansteckend, jedenfalls nicht in England.
    – Oscar Wilde

  • Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz, [...]
    – Theodor Körner

  • Zufriedenheit ist nur, so wie der Tag // Die Folge von der Sonne, so der Glanz, // Der Ausbruch deiner sonnenklaren Seele.
    – Leopold Schefer

  • Der Mensch ist eine Maschine. Er hat keine unabhängigen Bewegungen, weder äußerlich noch innerlich. Er ist eine Maschine, angetrieben von äußeren Einflüssen und von äußeren Anstößen. Von sich aus ist er nur ein Automat mit einer gewissen Ansammlung von Erinnerungen vergangener Erfahrungen und mit einer gewissen Menge von Energie in Reserve.
    – P. D. Ouspensky

  • Alles verzehrt die Macht der Zeiten.
    – Sophokles

  • Hierbei der Brief von Lassalle zurück. Dorch un dorch der läppische Jüd.
    – Friedrich Engels

  • Noch sei nicht aller Tage Abend gekommen.
    – Titus Livius

  • Der schönste Schmuck für einen weißen Frauenhals ist ein Geizkragen.
    – Kurt Tucholsky



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