Zufällige Zitate

  • Die Toten waren niemals Sünder.
    – Italo Svevo

  • Man muß Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht.
    – Johann Peter Hebel

  • Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her // Wie Wellenschaum.
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Die wahre Vollkommenheit des Menschen liegt nicht in dem, was er hat, sondern in dem, was er ist.
    – Oscar Wilde

  • Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen.
    – Wilhelm Heinse

  • Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.
    – Kurt Tucholsky

  • Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.
    – Franz Joseph I. von Österreich

  • Es sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind.
    – Alfred Delp

  • Die meisten Menschen sind sehr undankbare Geschöpfe; man vergilt ihnen dann wieder mit Undank, und beide Teile bleiben einander nichts schuldig. Der eine ist heute undankbar, und morgen ist man es wieder gegen ihn. Jeder Undankbare wird immer wieder mit Undank bezahlt, und so gleicht sich alles in dieser Welt aus, sogar unter den schlechten Kreaturen.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Es gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus führt wie der Stolz.
    – Pius X.

  • Musen Siziliens, laßt uns ein wenig Erhabneres singen!
    – Vergil

  • Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.
    – Karl Julius Weber

  • Reptilien sind abstoßend wegen ihres kalten Körpers, ihrer bleichen Farbe, ihres Knorpelskeletts, ihrer schmutzigen Haut, ihres bedrohlichen Aussehens, ihrer berechnenden Augen, ihres widerwärtigen Geruchs, ihrer rauen Stimme, ihrer verwahrlosten Behausung und ihres entsetzlichen Giftes; weshalb ihr Schöpfer seine Macht auch nicht dazu benutzte, viele von ihnen zu erschaffen.
    – Carl von Linné

  • Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.
    – Karl Julius Weber

  • Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen.
    – Benjamin Franklin

  • Mit schlechten Waffen wird man nie gut kämpfen.
    – Baltasar Gracián y Morales

  • Schnell nämlich trocknet die Träne, besonders bei fremdem Unglück.
    – Cicero

  • Porträt: Das Schwierige ist, das Lächeln wiederzugeben.
    – Gustave Flaubert

  • Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein.
    – Friedrich Nietzsche

  • Für müde Füße ist jeder Weg zu lang.
    – Georg Büchner

  • Das ist kein Frieden. Es ist ein Waffenstillstand auf 20 Jahre.
    – Ferdinand Foch

  • Ich liebe die Bequemlichkeit und finde es äußerst mühsam, geistreich sein zu müssen.
    – Molière

  • Die Orgel ist doch in meinen Augen und Ohren der König aller Instrumenten.
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • Wenn das Gesetz gebrochen werden muss, dann nur, um die Macht zu ergreifen; ansonsten ist es heilig zu halten.
    – Cicero

  • Die Christenheit hat, ohne es recht selber zu merken, das Christentum abgeschafft; daraus ergibt sich, daß, wenn etwas geschehen soll, versucht werden muß, das Christentum wieder in die Christenheit einzuführen.
    – Søren Kierkegaard

  • Anders seyn, und anders scheinen; // Anders reden, anders meynen; // Alles loben, alles tragen; // Allen heucheln, stets behagen; // Allem Winde Segel geben; // Bösen, Guten dienstbar leben; // Alles Thun und alles Dichten // Bloß auf eignen Nutzen richten; // Wer sich dessen will befleißen; // Kann politisch heuer heißen.
    – Friedrich von Logau

  • O der Einfall // war kindisch, aber göttlich schön.
    – Friedrich Schiller

  • Tugend ist der einzige Adel.
    – Benjamin Franklin

  • Es gibt keine Handlung, die an sich böse wäre.
    – Rudolf von Jhering

  • Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.
    – Oscar Wilde

  • Ich ging oft ins Heidelberger Schloss, um mir das Raritätenkabinett anzusehen, und eines Tages überraschte ich den Leiter mit meinem Deutsch, und zwar redete ich ausschließlich in dieser Sprache. Er zeigte großes Interesse; und nachdem ich eine Weile geredet hatte, sagte er, mein Deutsch sei sehr selten, möglicherweise ein »Unikat«; er wolle es in sein Museum aufnehmen.
    – Mark Twain

  • Das Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.
    – Karl Kraus

  • Das Gericht will nichts von dir. Es nimmt dich auf, wenn du kommst, und es entläßt dich, wenn du gehst.
    – Franz Kafka

  • Die Sprichwörter sind aber ein wesentlicher Teil des Sprachschatzes. In denselben sind die Anschauungen, Ansichten, Urteile, Irrtümer und Erfahrungen, Rechtsgrunsätze, Klugheits- und Weisheits- Glaubens- und Sittenlehren u.s.w. der frühern Geschlechter aller Bildungsschichten und Berufsklassen niedergelegt.
    – Karl Friedrich Wilhelm Wander

  • Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen.
    – Alexander von Villers

  • Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.
    – Franz von Baader

  • Die alten Menschen sind größer, reiner und heiliger gewesen, als wir, es hat in ihnen und über sie noch der Schein des göttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine Körper noch eine Weile fortleuchten oder glänzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt.
    – Jacob Grimm

  • Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte.
    – Adolph Kolping

  • Adam und Eva haben's Lieben erdacht, ich und mein Schätzle haben's auch so gemacht.
    – Clemens Brentano

  • [...] dem Muthigen hilft Gott!
    – Friedrich Schiller



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