Zufällige Zitate

  • Dem Wagemutigen hilft das Glück, der Faule steht sich selbst im Weg.
    Seneca d.J.

  • Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    Aydan Özoguz

  • Sie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft - und meines ist der Mord!
    Friedrich Schiller

  • Was ihr den Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Mein Wollen und mein Gewissen ist rein; Unzulänglichkeiten und die Nöte dieses Krieges, die Furchtbarkeit seiner Verhältnisse gehen mir zutiefst zu Herzen. Ich selbst bin bereit, für jedes Schicksal, das die Vorsehung mir auferlegt, einzutreten, wie es mein gefallener Sohn tat.
    Fritz Sauckel

  • Wir werden in der Existenz des Bösen im Universum, sei es nun ein überindividuelles oder ein individuelles Böses, sei es ethischer oder praktischer Natur, ganz gleich in welchem Gewand es uns auch begegnen mag, wenn wir es im Ganzen und im Detail betrachten, immer eine Ordnung finden, ein organisches Ganzes, einen Aufbau, sodass es nicht als zufällig bezeichnet werden kann.
    Abraham Isaak Kook

  • Nur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht.
    Honoré de Balzac

  • Wie schön und gut würden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen führten und überlegten, was gut und was schlecht gewesen ist.
    Anne Frank

  • In dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedürftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden.
    Friedrich Nietzsche

  • Geht die Geschichte gerade oder im Kreis? Eine große Frage für den, der die Geschichte nicht gelesen hat.
    Théodore Jouffroy

  • Mündig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten; man hetzt sie durch die Schule, damit sie die alte Leier lernen, und haben sie diese inne, so erklärt man sie für mündig.
    Max Stirner

  • Der Stil ist die Physiognomie des Geistes. Sie ist untrüglicher als die des Leibes. Affektation im Stil ist dem Gesichterschneiden zu vergleichen.
    Arthur Schopenhauer

  • Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.
    Mark Twain

  • Der Schmerz dauert nicht ununterbrochen im Fleische, sondern der heftigste Schmerz währt nur sehr kurze Zeit; wenn er nur die Freude im Fleisch übersteigt, bleibt er nicht viele Tage. Auch langwährende Schwächezustände bergen immer noch ein Mehr der Freude als des Schmerzes im Fleische.
    Epikur

  • In dem Glauben an das Ideale ist alle Macht, wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.
    Theodor Mommsen

  • Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gottähnlichkeit.
    Thomas von Aquin

  • Nun, da nichts mehr zu tun war, stand sie schweigend da und wartete. Seltsam ist die Macht der Flamme und des fließenden Wassers. Der Mensch blickt hinein, verliert das Bewusstsein, steht still; er denkt nichts mehr, weiß nichts mehr und entsinnt sich an nichts mehr, aber alles, was er je erlebt, spielt sich gestaltlos und zeitlos vor seinem inneren Auge ab.
    Karel Čapek

  • Die Negerrasse gehört nicht zu Europa, und es ist natürlich ein Unfug, dass sie jetzt in Europa eine so große Rolle spielt.
    Rudolf Steiner

  • Jeder Klatsch basiert auf einer absolut unmoralischen Gewissheit.
    Oscar Wilde

  • Oft denke ich an den Tod, den herben, // Und wie am End' ich's ausmach'?! // Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben - // Und tot sein, wenn ich aufwach'!
    Carl Spitzweg

  • Es lieben die Musen den Wechsel.
    Vergil

  • Das Herz ist das Organ der Seele, so wie der Geist das Organ des Verstandes ist.
    Théodore Jouffroy

  • Nicht die Natur, nur der Mensch kennt Erbarmen, aber nicht oft läßt er es walten.
    Ludwig Anzengruber

  • Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen – das ist eine große Leistung.
    Kurt Tucholsky

  • Wer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.
    Charles de Montesquieu

  • Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage.
    Eduard Mörike

  • Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muß, nur nicht bald selbst verdampft!
    Christian Dietrich Grabbe

  • Doch lächelnd die Wahrheit sagen, was hindert daran.
    Horaz

  • Wir leben in einer Zeit, in der das absolut Überflüssige zu den Lebensnotwendigkeiten gehört.
    Oscar Wilde

  • Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
    Albert Einstein

  • Der Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so ist das ein Wunder, das noch keiner sah.
    Chrétien de Troyes

  • Denn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis.
    Max Weber

  • Das Licht des Glaubens wirft seinen erhellenden Strahl in das wirre Dunkel und zeigt, wie all die verschlungenen Pfade weisen Zwecken dienen und sämmtliche auf ein vom allweisen Schöpfer von Anfang an geplantes und gestecktes Ziel hinführen. Wunderbar sind die Wege der Vorsehung.
    Sebastian Kneipp

  • Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.
    Immanuel Kant

  • Die Gesetze der Moral sind auch die der Kunst.
    Robert Schumann

  • Es ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen.
    Jakob Wassermann

  • Sein Maß ist voll, er ist zur Ernte reif
    Friedrich Schiller

  • Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehört zu werden.
    Hermann Bahr

  • Was sie Sozialismus nennen, ist heute in Wahrheit Kapitalismus. Sie arbeiten völlig gegen die ursprüngliche marxistische Idee, die ich in China studiert habe. Als halber Marxist darf ich mir dieses Urteil erlauben!
    Tendzin Gyatsho



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