Zufällige Zitate
Dichtung ist eine besondere Ekstase.
– Peter HilleVersagen ist der Frauen Sitte, doch lieben sie, dass man sie bitte.
– FreidankAls der Großvater die Großmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam.
– August Friedrich Ernst LangbeinDie Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist.
– Otto von BismarckDer Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
– August BebelJe rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.
– Karl MarxDas Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.
– Oscar WildeÜberall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
– Alexander von HumboldtUnd hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet.
– Friedrich NietzscheDie Natur ergibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unsern Armen entschlüpft.
– Johann Peter EckermannIm Nebel ruhet noch die Welt, // Noch träumen Wald und Wiesen.
– Eduard MörikeDrei Dinge kehren nie: // Der Pfeil, der abgeschossen, // Das ausgesprochne Wort, // Die Tage, die verflossen.
– Georg Friedrich DaumerFreiem Leben, freiem Lieben, // Bin ich immer treu geblieben!
– Louise AstonFür mich ist Bach der größte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch für alles Wahre und Einende empfänglich und über das Kleine und Trennende erhoben wird...
– Charles-Marie WidorDer Mensch braucht nur wenig; und auch dieses Wenige nicht lange.
– Edward YoungDie Achtung, die uns die Mitmenschen einflössen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen.
– Sully PrudhommeAus dem Nichts entsteht eine sehr große Legende.
– ProperzWenn Ihre Majestät aufhören werden zu geben
– Walter RaleighWer nicht den Mut hat, Geschichte zu machen, wird ihr armes Objekt. Lasst uns tun.
– Alfred DelpAuch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere Sünde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen.
– Karl MayDas Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
– Albert Einsteindie Glaubwürdigkeit des Zitates sei anheimgestellt.
– Maria II. von EnglandNur einmal machte man mich sprachlos. Es war, als mich jemand fragte: »Wer bist du?«
– Khalil GibranEs handelt sich nicht mehr darum zu »dichten«. Das wichtigste ist das Beobachtete.
– Joseph RothEntsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?
– Philipp Otto RungeDiderot war nahe genug mit uns verwandt, wie er denn in alledem, weshalb ihn die Franzosen tadeln, ein wahrer Deutscher ist.
– Johann Wolfgang von GoetheMan behandelt mich wie einen Fuchs, wie einen Schlaukopf erster Klasse. Die Wahrheit aber ist, qu'avec un gentleman je suis toujours gentleman et demi, et que quand j'ai affaire à un corsaire, je tâche d'etre corsaire et demi
– Otto von BismarckNicht deinen Arm bloß will ich, auch dein Auge.
– Friedrich SchillerSchau' der Herr mich an als König! // Dünkt ihn meine Macht zu wenig?
– Johann Friedrich KindWas bleibet aber, stiften die Dichter.
– Friedrich HölderlinIch hab's gewagt.
– Ulrich von HuttenFühre dein Geschäft, oder es wird dich führen.
– Benjamin FranklinIch bin besonders der Ansicht, dass große ererbte Vermögen ein Unglück sind, die das Menschengeschlecht nur in Apathie führen.
– Alfred NobelAlle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
– Sophie TieckDie Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit.
– Peter RoseggerDie Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kondensieren des Lebens in sich selbst, während der Hochmut ein stets lockereres Gestalten und sich ins Endloseste hin auseinander Zerstreuen und am Ende nahe gänzliches Verlieren des Lebens ist, was wir den zweiten oder geistigen Tod nennen wollen.
– Jakob LorberGott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.
– Paula Modersohn-Becker