Zufällige Zitate

  • Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit.
    – Egon Schiele

  • Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung.
    – Friedrich Schiller

  • Ich selbst habe den Deismus so wenig nach Bayern, als nach Rom oder Italien gebracht. Ich habe ihn schon gefunden.
    – Adam Weishaupt

  • Gewiß, jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern; das Recht aber, diese Meinung mit der Wahrheit zu identifizieren und für den Andersdenkenden Scheiterhaufen zu errichten, das hat er nicht.
    – Hedwig Dohm

  • Jeder große Mann hat heutzutage seine Jünger, und stets ist es Judas, der die Biographie schreibt.
    – Oscar Wilde

  • Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist.
    – Konrad Fiedler

  • Wer anderen die Freiheit verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.
    – Benjamin Franklin

  • Hannibal (ist) vor den Toren!
    – Cicero

  • Der Krieg bekommt mir wie eine Badekur.
    – Paul von Hindenburg

  • Diejenigen, die in der Liebe flatterhaft sind und sich aufs Betrügen verlegen, die werden selbst betrogen und hintergangen.
    – Marie de France

  • Selig die biegsamen Herzen, denn sie werden nie brechen.
    – Franz von Sales

  • Es ist nie schwieriger, gut zu reden als dann, wenn man nur redet aus Angst, zu schweigen.
    – François de La Rochefoucauld

  • Wer den Zweck will, will auch die Mittel.
    – Horaz

  • Die Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Sünde, die »usura« (Zinsnehmen, Wucher) heißt und im Darlehensvertrag ihren eigentlichen Sitz und Ursprung hat, beruht darin, dass jemand aus dem Darlehen für sich mehr zurück verlangt, als der andere von ihm empfangen hat.
    – Benedikt XIV.

  • Wir haben keine unmittelbare Anschauung für die Gleichzeitigkeit, ebensowenig wie für die Gleichheit zweier Zeiträume. Wenn wir diese Anschauung zu haben glauben, so ist das eine Täuschung...Die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse oder ihre Aufeinanderfolge und die Gleichheit zweier Zeiträume müssen derart definiert werden, daß der Wortlaut der Naturgesetze so einfach als möglich wird.
    – Henri Poincaré

  • Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid.
    – Molière

  • Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: in Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat gebären helfen – zur Macht gebracht hat sie die Gewalt.
    – Kurt Tucholsky

  • Und doch ist es in manchen Fällen [...] notwendig und freundlich, lieber nichts zu schreiben, als nicht zu schreiben.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was wird nun aus unserem tschechisch-magyarischen Vaterland?
    – Franz Grillparzer

  • Mein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Absichten darüber hinaus habe ich keine [...].
    – Edith Stein

  • Hätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt.
    – Friedrich II. (Preußen)

  • Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; [...].
    – Immanuel Kant

  • Wir bekennen uns im Geist und in der Tat zu den großen Überlieferungen unseres Volkes, die durch die Verschmelzung hellenischer und christlicher Ursprünge in germanischem Wesen das abendländische Menschentum schufen. Wir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt, verachten aber die Gleichheitslüge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen Ränge. Wir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den natürlichen Mächten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Glück und sein Genüge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Mißgunst überwindet.
    – Claus Schenk Graf von Stauffenberg

  • Wir wandeln alle in Geheimnissen.
    – Johann Peter Eckermann

  • Wer zuviel zweifelt, der verzweifelt.
    – Christoph Lehmann

  • Was ich aus Trutz vollbracht, / wuchs voll Pracht / über Nacht / und ward verregnet. / Was ich aus Lieb‘ gesät, / keimte stet, / reifte spät / und ist gesegnet.
    – Peter Rosegger

  • Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor, // Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
    – Friedrich Schiller

  • Es kommt nicht auf diese oder jene Begründung an. Wir wollen einen größeren Anteil am holländischen Handel.
    – George Monck

  • Schimpflich ist es, nicht zu gehen, sondern sich treiben zu lassen und mitten im Wirbel der Dinge verblüfft zu fragen: Wie bin ich bloß hierher gekommen?
    – Seneca d.J.

  • Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?
    – Kurt Tucholsky

  • Wir können aus Vorsatz weder lieben noch hassen, wohl aber mit Vorsatz.
    – Friedrich Heinrich Jacobi

  • Den Tugenden benachbart sind die Laster.
    – Hieronymus

  • Über Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich bin tief eingedrungen in die Geheimnisse der Darstellung und meine Stellung zur Kunst ist heute klar und bewust, wo sie früher instinktiv war.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Wir sind so gewöhnt, uns vor anderen zu verstellen, dass wir es zuletzt auch vor uns selber tun.
    – François de La Rochefoucauld

  • Worte sind des Dichters Waffen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist.
    – Plautus

  • Nur Begeisterung hilft über die Klippen hinweg, die alle Weisheit der Erde nicht zu umschiffen vermag.
    – Karl Gutzkow

  • Ein Augenblick, gelebt im Paradiese, // Wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt.
    – Friedrich Schiller



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