Zufällige Zitate

  • In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
    Gustave Le Bon

  • Es gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus führt wie der Stolz.
    Pius X.

  • Die Waffen sollen der Toga weichen, der Lorbeerkranz dem politischen Ansehen.
    Cicero

  • In diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche reinerer Menschenkenntnis, edler Duldung, zarter Liebe in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zuerst angeregt und verbreitet hat. An diesen Mann, dem ich so viel verdanke, werd ich oft erinnert, auch fällt er mir ein, wenn von Irrtümern und Wahrheiten die Rede ist, die unter den Menschen hin und wider schwanken.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest // Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.
    Friedrich Schiller

  • Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile.
    Rudolf Steiner

  • Indessen sind doch die meisten unter den Planeten gewiß bewohnt, und die es nicht sind, werden es einst werden.
    Immanuel Kant

  • Der Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie.
    Francesco de Sanctis

  • Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehört zu werden.
    Hermann Bahr

  • Unglücklich ist der Mensch, vertraut er dieser Welt!
    Pierre de Ronsard

  • Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Freunde, ich habe einen Tag verloren.
    Titus

  • Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hört man hier überall Tanz und Spiel in der Stadt. Wöchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann.
    Johann Michael Füssel

  • Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach. Auch die Seelen steigen gleichsam aus den Wassern empor.
    Heraklit

  • Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nicht nachgeben bedeutet manchmal getötet werden, aber nachgeben bedeutet geschwächt werden.
    Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

  • Bei einem berühmten Autor bewundern Narren alles. Ich lese nur für mich, und ich mag nur, was mir dienlich ist.
    Voltaire

  • Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen, und daran würde ich sterben.
    Ewald Christian von Kleist

  • Was glauben sie was der Papst ist? Er ist ein Narr, // ein Verrückter mit drei Kronen auf dem Kopf, // ein Mensch der die Leute verflucht // die seiner Meinung keinen Glauben schenken.
    Giorgio Baffo

  • Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.
    Kurt Tucholsky

  • Vom Eise befreit sind Strom und Bäche // Durch des Frühlings holden belebenden Blick.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Eine Hand wäscht die andere.
    Seneca d.J.

  • Das Heimweh hört doch nie auf.
    Franziska zu Reventlow

  • Dass die Zärtlichkeit noch barbarischer zwingt, als Tyrannenwut! — Was soll ich? Ich kann nicht! was muss ich tun?
    Friedrich Schiller

  • Die Lüge muß hier gangbare Münze sein, wenn die Wahrheit so wenig Glauben findet.
    Friedrich Schiller

  • Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.
    Johann Peter Eckermann

  • Der Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt Einem, wenn man hinunterschaut [...]
    Georg Büchner

  • Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war.
    Otto Julius Bierbaum

  • Nun ist die republikanische Verfassung die einzige, welche dem Recht der Menschen vollkommen angemessen, aber auch die schwerste zu stiften, vielmehr noch die schwerste zu erhalten ist, dermaßen, daß viele behaupten, es müsse ein Staat von Engeln sein, weil Menschen mit ihren selbststüchtigen Neigungen einer Verfassung von so sublimer Form nicht fähig wären.
    Immanuel Kant

  • Nach längerer Gewöhnung an die Ehe werden eines Tages die Frauen wieder Mädchen - nur dass sie nicht mehr auf eine Hochzeit warten.
    Moritz Heimann

  • Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
    Immanuel Kant

  • Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen).
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Des Sommers Wochen standen still, // es stieg der Bäume Blut; // jetzt fühlst du, daß es fallen will // in den, der alles tut.
    Rainer Maria Rilke

  • Oh, das schmeckt gut. Danke!
    Johannes Brahms

  • Was Gott liebt, das ist etwas; was Gott nicht liebt, das ist nichts, sagt das Buch der Weisheit.
    Eckhart von Hochheim

  • Diejenigen, die Frauen aus Mißgunst verleumdet haben, sind Kleingeister, die zahlreichen ihnen an Klugheit und Vornehmheit überlegenen Frauen begegnet sind. Sie reagierten darauf mit Schmerz und Unwillen, und so hat ihre große Mißgunst sie dazu bewogen, allen Frauen Übles nachzusagen.[...] von dieser Sorte kenne ich eine ganze Menge.
    Christine de Pisan

  • Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung unrecht hat.
    Voltaire

  • Wer wenig denkt, der irrt viel.
    Leonardo da Vinci

  • So schädlich ist es, Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die, oder deren Vorgänger, ihre Urheber gewesen sind.
    Immanuel Kant



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