Zufällige Zitate

  • Das Recht der Menschen muss heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten. Man kann hier nicht halbieren, und das Mittelding eines pragmatisch-bedingten Rechts (zwischen Recht und Nutzen) aussinnen, sondern alle Politik muss ihre Knie vor dem erstern beugen, kann aber dafür hoffen, ob zwar langsam, zu der Stufe zu gelangen, wo sie beharrlich glänzen wird.
    – Immanuel Kant

  • Deutsche Lebensart und Bildung übertrifft sie alle.
    – Walther von der Vogelweide

  • Knaben, denen ja doch alles zum Scherze dienen muß, sich am Schall der Worte, am Fall der Silben ergötzen, und durch eine Art von parodistischem Mutwillen den tiefen Gehalt des edelsten Werks zerstören.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an.
    – William Shakespeare

  • »Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
    – Joseph von Eichendorff

  • Ach, wenn Seufzer die Welt verbessern könnten, sie wäre längst keiner Verbesserung mehr fähig.
    – Wilhelm Raabe

  • Jemand sagte einmal, wenn ein Mann sich irre, behaupte er, zweimal zwei sei fünf – und der Fehler könne korrigiert werden; eine Frau aber behaupte, wenn sie sich irre, zweimal zwei sei eine Lampe – und dagegen sei kein Kraut gewachsen.
    – Henryk Sienkiewicz

  • Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht.
    – Gustav Freytag

  • [Auf dem Lande] steht man so früh auf, weil man so viel zu tun hat, und legt sich so früh zu Bett, weil man so wenig zu denken hat.
    – Oscar Wilde

  • Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
    – Paulus von Tarsus

  • Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt // obdachlos die Unvergänglichkeit.
    – Rainer Maria Rilke

  • Es ist immer schmerzhaft, sich von Leuten zu trennen, die man für sehr kurze Zeit gekannt hat. Die Abwesenheit alter Freunde kann man mit Gleichmut ertragen. Aber die vorübergehende Trennung von jemanden, dem man gerade vorgestellt wurde, ist fast unerträglich.
    – Oscar Wilde

  • Alle, die jenseits der Landesgrenze wohnen, sind unsere Nachbarn, und bis auf weiteres liebe Nachbarn; alle, die diesseits wohnen, sind mehr als Nachbarn, nämlich unsere Brüder.
    – Carl Spitteler

  • Entweder glauben oder philosophiren! was man erwählt sei man ganz.
    – Arthur Schopenhauer

  • Wenn du geschwiegen hättest, hätte ich es eingesehen.
    – Boëthius

  • Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.
    – Paulus von Tarsus

  • Entweder es gelingt uns, den Islam zu europäisieren oder Europa wird islamisiert. Mitte des Jahrhunderts, also in 44 Jahren, haben die Moslems in Europa über 50 Prozent der Bevölkerung. Ende des Jahrhunderts singt der Papst vorm Minarett.
    – Jürgen Becker

  • Wie eine Nation durchschnittlich die Thiere behandelt, ist ein Hauptmaßstab ihres Humanitätswerths.
    – David Friedrich Strauß

  • denn lange kann Niemand eine Maske tragen und das Erheuchelte fällt bald in seine Natur zurück.
    – Seneca d.J.

  • Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach' es wie der Ball: // Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all.
    – Friedrich Rückert

  • Der Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab.
    – Friedrich Engels

  • Wenn man mich schlecht behandelt, dann habe ich keine christliche Erziehung mehr.
    – Karl Lagerfeld

  • Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist.
    – Albrecht Dürer

  • Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er.
    – Voltaire

  • Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Wie schade, dass wir hier im Leben nur solche Lektionen erteilt bekommen, wenn sie von gar keinem Nutzen sind!
    – Oscar Wilde

  • Was ist der Unterschied zwischen Pop-Stars und Terroristen? Mit einem Terroristen kann man verhandeln.
    – Madonna

  • Mittelfristig werden wir ohne Muslime keine Wahlen mehr gewinnen. Die CSU muss sich daher öffnen. Ich denke, viele Muslime sind ähnlich wie CSU-Wähler: Konservativ, religiös und heimatbezogen. Gerade um die liberalen Muslime müssen wir als Partei werben.
    – Martin Neumeyer

  • Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher.
    – Mark Twain

  • Das Glück ist die Liebe, die Lieb' ist das Glück, // Ich hab' es gesagt und nehm's nicht zurück.
    – Adelbert von Chamisso

  • Hat er aber gemordet, so muss er sterben.
    – Immanuel Kant

  • Wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers.
    – Benjamin Franklin

  • Gib meinen guten Entschlüssen Kraft, ist eine Bitte, die im Vaterunser stehen könnte.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Greift nur hinein ins volle Menschenleben! // Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, // Und wo Ihr's packt, da ist's interessant.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden.
    – Giordano Bruno

  • Es gibt keinen Zweifel daran, dass Jesus (as) ein wahrer Prophet war.
    – Mirza Ghulam Ahmad

  • Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.
    – Franklin D. Roosevelt

  • Weisheit spricht nicht so sehr aus dem Verstand, als aus dem Herzen.
    – Peter Rosegger

  • Der Grund der Neigung, über die Dinge, die neuen wie die alten, so zu urtheilen, wie man einmal zu urtheilen gewohnt ist, die Ursache also der häufigen Gewohnheitsreaktionen liegt aber in dem Streben unserer Seele, eine aufgegebene Leistung mit dem geringsten Kraftmass zu vollziehen.
    – Richard Avenarius

  • Macht's einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bauer.
    – Johann Wolfgang von Goethe



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