Zufällige Zitate

  • Wer in der Mark reisen will, der muß zunächst Liebe zu "Land und Leuten" mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muß den guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch krittliche Vergleiche totzumachen.
    Theodor Fontane

  • Vertraue auf Gott und du brauchst dich nicht zu fürchten.
    Jonathan Edwards

  • Allmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
    Giacomo Casanova

  • Denn nur aufs Ziel zu sehn, verdirbt die Lust am Reisen.
    Friedrich Rückert

  • Das, was Verantwortungsgefühl ist und als solches sehr ehrenwert wäre, ist im letzten Grunde Beamtengeist, Knabenhaftigkeit, vom Vater her gebrochener Wille.
    Franz Kafka

  • Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Musik ganz etwas Angeborenes, Inneres ist, das von Außen keiner großen Nahrung und keiner aus dem Leben gezogenen Erfahrung bedarf.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Worauf wir nur mit Spinoza antworten können: Ignorantia non est argumentum, die Unwissenheit ist kein Beweisgrund.
    Friedrich Engels

  • Wenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen. - Ja: aber man holt es auf der Asche nach.
    Friedrich Nietzsche

  • Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.
    Heinrich Leuthold

  • Bei einer dummen Obrigkeit, da grüßt man nicht den Mann, man grüßet nur das Kleid.
    Jean de La Fontaine

  • Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind.
    Marie de Sévigné

  • Was bist du? Elend bin ich. Zwei Brettchen gegen die Schläfen geschraubt habe ich.
    Franz Kafka

  • Zank ist der Rauch der Liebe.
    Ludwig Börne

  • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
    Äsop

  • Ihr Europäer scheint nur Milch statt Blut in den Adern zu haben.
    Voltaire

  • Wein ist dem glücklichen Sänger ein schnelles Pferd, als Wassertrinker bringst du jedoch nichts Rechtes zustande.
    Kratinos

  • Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen.
    Karl Marx

  • [...] die Statue der Freiheit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir Alle können uns noch die Finger dabei verbrennen.
    Georg Büchner

  • Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Müßiggang ist der Seele Feind.
    Benedikt von Nursia

  • Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Muß ich denn sterben, um zu leben?
    Falco

  • Falsche Liebe fürchtet die Ehe, echte sucht sie.
    Peter Rosegger

  • Klatsch ist etwas Reizendes. Geschichte zum Beispiel ist im Wesentlichen nicht anderes als Klatsch. Skandalgeschichten hingegen sind ein durch Moralität verdorbener Klatsch.
    Oscar Wilde

  • Thu, was du nicht lassen kannst!
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Die Rebellen von gestern sind allzeit die Despoten von heute.
    Johannes Scherr

  • Der ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund.
    Erich Mühsam

  • Ein deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! - Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Was ist Ehre? Ein Wort. Was steckt in dem Wort Ehre? Was ist diese Ehre? Luft […] Ehre ist nichts als ein gemalter Wappenschild beim Leichenzuge.
    William Shakespeare

  • Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; // Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.
    Friedrich von Logau

  • Wenn man mich nach meiner Ethnie fragt, gebe ich einfach amerikanisch an. Einst war ich stolz und kreuzte schwarz an, aber das verstärkt die Spaltung nur. Wir müssen an den Punkt kommen, wo wir alle Amerikaner sind.
    Martin Luther King III.

  • Nichts ist unendlich.
    Seneca d.Ä.

  • Kein menschliches Forschen kann das Wesen Gottes in seiner ganzen Fülle enthüllen
    Johann Michael Sailer

  • Du hast mir ja schon manchmal hier auf Deinem Schemel die Unmöglichkeiten vorerzählt, denn wenn Du, mit Ehren zu melden, ins Erfinden gerätst, dann hält Dich kein Gebiß und kein Zaum!
    Katharina Elisabeth Goethe

  • Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum.
    Ludwig Feuerbach

  • Bildung ist bewundernswert, aber man sollte sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass das wirklich Wissenswerte nicht gelehrt werden kann.
    Oscar Wilde

  • Die Menschen sind in drei Kategorien unterteilt: Diejenigen, die sich nicht bewegen, die sich bewegen können und diejenigen, die bewegen.
    Benjamin Franklin

  • Der mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Leser, ja der schlechteste partizipiert etwas von der Vortrefflichkeit des ganzen Genres.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Früher waren Ohrfeigen einfach die Reaktionsweise auf Verfehlungen oder bewusste Leistungsverweigerung.
    Georg Ratzinger

  • Mit Andacht lies, und dich wird jedes Buch erbauen; Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen; Mit Andacht sprich nur, und man hört dir zu andächtig; Mit Andacht bist du stark, und ohn' Andacht ohnmächtig.
    Friedrich Rückert



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