Zufällige Zitate
Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht.
– SokratesSind wir ganz von einem Gefühl durchdrungen, so handeln wir am stärksten und konsequentesten, wenn wir ohne Reflexion diesem folgen.
– Ludwig TieckAls ich klein war, dachte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: es stimmt.
– Oscar WildeDie beste Anbetung, Prinz, ist dankende Freude.
– Gotthold Ephraim LessingDie meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
– Johann Gottfried SeumeIrgendwie geht Ordnung in das Bedürfnis nach Totschlag über.
– Robert MusilMit derselben Sicherheit, mit welcher ich darauf rechne, daß dieser Boden mich tragen wird, wenn ich darauf trete, daß dieses Feuer mich verbrennen würde, wenn ich mich ihm näherte, will ich darauf rechnen können, was ich selbst bin, und was ich sein werde.
– Johann Gottlieb FichteWeshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
– Jens Peter JacobsenDa steh' ich, ein entlaubter Stamm!
– Friedrich SchillerDie strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus.
– Leo TrotzkiUnsere Vorstellung von Raum und Zeit wird ganz anders, als Kant noch vor hundert Jahren sie lehrte; das 'kritische' System des großen Königsberger Philosophen offenbart in dieser Beziehung, wie in der theologischen Beurteilung der organischen Welt und in seiner Metaphysik, recht erheblich dogmatische Schwächen.
– Ernst HaeckelEs ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen.
– François de La RochefoucauldWir streben immer zum Verbotenen und begehren das, was uns versagt wird.
– OvidMüde schlief ich auf müßigem Bette // Im Wahn, daß die Arbeit ein Ende hätte. // Am Morgen, da wachte ich auf und fand, // Daß mein Garten voll Blumenwundern stand." [HW]
– Rabindranath TagoreDie wahre Ruhe der Gemüter // Ist Tugend und Genügsamkeit.
– Christian Fürchtegott GellertSein Jahrhundert kann man nicht verändern, aber man kann sich dagegenstellen und glückliche Wirkungen vorbereiten.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das tröstlich ist.
– Leo TrotzkiDie zunehmende Intellektualisierung und Rationalisierung bedeutet also
– Max WeberDenn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem «Kampfe ums Dasein»".
– Silvio GesellDie Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen.
– Kemal Atatürk[...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung.
– Ricarda HuchDass ich erkenne, was die Welt // Im Innersten zusammenhält.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten.
– Friedrich HebbelGeschwindigkeit ist keine Hexerei!
– Johann Nepomuk Nestroy[...] das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein;
– Bogumil GoltzDas kann mich nicht trösten, daß der reaktionäre Spieß, nachdem er bisher mehr gegen links gekehrt war, nun gegen das Centrum gerichtet wird, dieselbe Hand, die ihn nach rechts gedreht hat, kann ihn auch wieder nach links drehen.
– Eugen RichterBin ich noch in meinem Haus?
– Gerhart HauptmannAdolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreußischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiß Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt." - zitiert nach: Fritz Günther von Tschirschky:
– Ernst RöhmGut gemacht ist besser als gut gesagt.
– Benjamin FranklinVernünftige Bewohner anderer Planeten anzunehmen, ist eine Sache der Meinung; denn, wenn wir diesen näher kommen könnten, welches an sich möglich ist, würden wir, ob sie sind, oder nicht sind, durch Erfahrung ausmachen; aber wir werden ihnen niemals so nahe kommen, und so bleibt es beim Meinen.
– Immanuel KantSchlecht ist das Schlechte nicht, denn das verkennt man selten; das Mittelmäß'ge ist's, das leicht für gut kann gelten.
– Friedrich RückertEs ist einfach mich zu hängen, aber die Frage - die Sklavenfrage - die bleibt noch zu lösen.
– John BrownIch hab' meine Tante geschlachtet.
– Frank WedekindDie Unentschlossenheit ist schlimmer als die Verzweiflung.
– Giacomo LeopardiWenn das Herz mit Zweifeln lebt // so wird es für die Seele herb // Häßlich ist es und ist schön // wo der Sinn des Manns von Kraft // gemischt ist, farblich kontrastiert // gescheckt wie eine Elster.
– Wolfram von Eschenbach62. Anacharsis sagte: Die Gesetze sind gleich den Spinnweben/ darinnen die kleinen Fliegen hencken bleiben / die großen aber hindurch rissen und darvon flögen.
– Christoph LehmannDieses verdammte Bognor.
– Georg V. von EnglandWo Männer schweigen, reden die Gedanken.
– Carl Spitteler