Zufällige Zitate
Nun ging mir eine neue Welt auf. Ich näherte mich den Gebirgen, die sich nach und nach entwickelten.
– Johann Wolfgang von GoetheKünstlerische Fähigkeiten und scharfer Verstand harmonieren sehr gut miteinander.
– Gottfried von StraßburgDas Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.
– PlatonEs ist die Prohibition die alles wertvoll macht
– Mark TwainFangen wir mit der Hauptsache an.
– VergilWas sich nach Licht sehnt ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht.
– Bettina von ArnimIn jedes Menschen Gesichte//Steht seine Geschichte, // Sein Hassen und Lieben // Deutlich geschrieben; // Sein innerstes Wesen, // Es tritt hier ans Licht… // Doch nicht jeder kann's lesen, // Verstehn jeder nicht.
– Friedrich von BodenstedtIch sterbe nicht als Christ, sondern als Staatsverbrecher. Mein Werk als Chef der Orpo ist nicht anerkannt worden.
– Kurt Daluege[…] vernünftiger Endzweck ist doch, nur der Genuss aus dem Gebrauch des Gegenstandes; die Mittel dazu sind: 1. dass man Geld habe, 2. dass man es ausgebe, 3. dass man den Gegenstand besitze; an jeder dieser drei Stationen kann das Zweckbewusstsein Halt machen und sie als Selbstzweck konstituieren; und zwar so energisch, dass jeder dieser drei Inhalte desselben maniakalisch ausarten kann.
– Georg SimmelEs ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen.
– AristotelesWer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben.
– Johann Wolfgang von GoetheÜberall ist Wunderland. // Überall ist Leben!
– Joachim RingelnatzDie verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.
– Marie von Ebner-Eschenbachzu leichter Sinn birgt meistens ein zu schweres Herz.
– Franz SchubertNur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft.
– Sully PrudhommeDer Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und »Ehrlichkeit«, sagt Shakespeare, »ist kein Puritaner«. Er ist zugleich der Kuppler für alle möglichen Zwecke, der Lenker der bürgerlichen Intrigen und Kabalen.
– Karl MarxNichts mehr bedarf eine Nation als einen Überfluss an edlen Männern, die sich dem Allgemeinen widmen.
– Leopold von RankeNoch einen Schritt vom Ziele, oder noch gar nicht ausgelaufen seyn, ist im Grunde eines.
– Gotthold Ephraim LessingÜber die wägbare Materie werde ich sehr wenig zu sagen haben, dafür aber umso mehr über den Äther und Elektronen.
– Hendrik Antoon LorentzGescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt.
– Franz GrillparzerDies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daß »das Aussprechen dessen, was ist,« ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen großen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.
– Ferdinand LassalleJesus (as) war ein Anerkannter Gottes und war von ihm geliebt. Diejenigen, die Verleumdung gegen ihn aussprechen, sind sündhaft.
– Mirza Ghulam AhmadAch, wie ist der Mensch zerbrechlich, ach, wie flüchtig unaussprechlich. Eilt die Zeit, und nimmt ihn mit.
– Friedrich RückertDer Geschlechtstrieb ist das Band, das uns am festesten an die Welt bindet; er ist der größte Felsen, der uns vom Herzensfrieden scheidet; er ist der dichteste Schleier, der uns die Sternenblumen des göttlichen Gesetzes verhüllt.
– Philipp MainländerJeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.
– Oscar WildeSind auch schwarz des Bauern Hände, // Weißbrod ißt er bis an's Ende;
– Wilhelm GerhardVerzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile.
– Giacomo LeopardiJeglicher Zeit ihr Recht, macht manchen armen Knecht.
– Johann Geiler von KaysersbergFordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
– Paul HeyseWenn ein Mann fett ist, male ihn fett. Wenn ein Mann dünn ist, male ihn dünn. Wenn ein Mann klein ist, male ihn klein. Wenn ein Mann groß ist, male ihn groß.
– Thomas EakinsDie Wälder sind der Länder höchste Zierde.
– Gottlob KönigEs ist immer erbaulich, sich zu überzeugen: dass im hohen Alter die verständige Vernunft, oder, wenn man will, der vernünftige Verstand sich als Stellvertreter der Sinne legitimieren darf.
– Johann Wolfgang von GoetheEbenso verderblich wie die Einbuße nationaler Selbständigkeit ist für ein Volk auch das Streben nach grenzenloser Weltherrschaft.
– Heinrich von SybelDie Philosophie, deren Eigendünkel macht, daß sie sich selbst allen eiteln Fragen bloß stellet, siehet sich bloß oft bei dem Anlasse gewisser Erzählungen in schlimmer Verlegenheit, wenn sie entweder an einigem in demselben ungestraft nicht zweifeln oder manches davon unausgelacht nicht glauben darf.
– Immanuel KantSie fasst ins Auge mich; für wahr so sehr; als ließ sie ganz die Zunge aus den Augen
– William ShakespeareIch weiß nicht, was die Welt von mir denkt; ich selber aber komme ich vor, wie ein Knabe, der am Seegestade spielt, und sich freut, wenn er zuweilen einen glatteren Kieselstein, oder eine hübschere Muschel als gewöhnlich findet, aber der große Ocean der Wahrheit liegt noch unentdeckt vor mir.
– Isaac NewtonEin rechter Meister zieht keine Schüler, sondern eben wiederum Meister.
– Robert SchumannAlles Denken ist unmoralisch. Sein eigentliches Wesen ist Zerstörung. Wenn Sie über etwas nachdenken, töten Sie es. Nichts überlebt, wenn man darüber nachdenkt.
– Oscar Wilde