Zufällige Zitate
O Romeo, Romeo, warum bist du Romeo? Verleugne deinen Vater und entsage deinem Namen; oder willst du nicht, so schwöre mir nur deine Liebe, und ich will keine Capulet mehr sein.
– William ShakespeareWenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen.
– Henry David ThoreauIch kenne keine Methode, nach der man eine ganze Nation unter Anklage stellen kann.
– Edmund BurkeDas Gemeinschaftsgefühl erkaltet leicht, wenn man zu regelmäßig beisammen ist.
– Michel de MontaigneAber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!
– Kurt TucholskyMan ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist.
– Sully PrudhommeWelche Schwierigkeiten wir auch haben, um eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Äthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substanz erfüllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen.
– James Clerk MaxwellWer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst beherrscht, bleibt sich gleich, wer sich gleich bleibt, ist ungestört, wer ungestört ist, ist frei von Betrübnis, wer frei von Betrübnis ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich und die Einsicht genügt zum glücklichen Leben.
– Seneca d.J.Wie ist jede – aber auch jede – Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird!
– Christian MorgensternEin Kompliment ist so etwas wie ein Kuss durch einen Schleier.
– Victor HugoMeine Ehrungen sind Missverständnis, Verfolgung und Missachtung, verstärkt weil nicht erstrebt.
– Thomas EakinsDichtung ist Erinnerung und Ahnen von Dingen; was sie besingt, ist nicht gestorben, was sie berührt, lebt schon.
– Alphonse de LamartineEs ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben.
– Ernst HaeckelSiegen wird der, dessen Armee in allen Rängen vom gleichen Geist beseelt ist.
– SunziDie innere Heiterkeit des Menschen, die wahre Heiterkeit - die etwas ganz anderes ist als die Lustigkeit - entsteht nur, wenn der Mensch sich für die Gegenwart und Zukunft in Ruhe und Sicherheit weiß.
– Ferdinando GalianiDie Gegend um Bayreuth ist schön; es ist in einem weiten Zirkel von Bergen umschlossen… Wir logierten sehr gut. Ich kann mich nicht länger enthalten, die vortreffliche, unerwartete Aufnahme zu rühmen, die wir hier in Bayreuth genossen… Ein Opernhaus, das wohl fast so groß als das Berliner Opernhaus und als eines der größten und prächtigsten Opernhäuser in der Welt berufen ist.
– Wilhelm Heinrich WackenroderO Stern und Blume, Geist und Kleid, // Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit!
– Clemens BrentanoDas Genie ist die höchste Verkörperung der Vernunft in einem Punkt und zu einem bestimmten Augenblick.
– Théodore JouffroyNicht die Natur, nur der Mensch kennt Erbarmen, aber nicht oft läßt er es walten.
– Ludwig AnzengruberIch bin Gottlob! altadelig; // Jedoch mein Sohn – das ärgert mich – // Zählt einen Ahnen mehr, als ich.
– Friedrich HaugAn der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen.
– Johann Wolfgang von GoetheLeben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.
– Seneca d.J.Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist.
– Friedrich SchlegelJuristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen // Das Leder, sie die Rechte, daß sie sich müssen dehnen.
– Friedrich von LogauIn Prüfungen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort haben.
– Oscar WildeDas ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen.
– Thomas von AquinBesonders lernt die Weiber führen; // Es ist ihr ewig Weh und Ach // So tausendfach // Aus e i n e m Punkte zu kurieren.
– Johann Wolfgang von GoetheWer über gewisse Dinge den Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren.
– Gotthold Ephraim LessingMan lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
– Andreas GryphiusDer menschliche Intellekt hat an sich die Natur des Erkennens, denn das Erkennen ist seine Tätigkeit.
– Ramon LlullNimmer weiß das Licht zu schätzen, // Wer das Dunkel stets vermied.
– Ferdinand von SaarEs braucht kaum hervorgehoben zu werden, daß diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhöchsten Anforderungen stellt. Sie übertrifft an Kühnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einführung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen.
– Max PlanckEs liegt etwas Knechtisches in Zwang und Strenge.
– Michel de MontaigneNichts ist dem genug, dem das Genügende zu wenig ist.
– EpikurIch habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.
– Marco PoloNur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.
– Johann Wolfgang von Goethe