Zufällige Zitate
Mir ist es so Bedürfnis: Du handle, wie du handeln mußt.
– Immanuel KantNichts ist unheilbar für Seelen wie die unsrigen, und ich war kühn, aber nicht frevelhaft.
– Caroline SchellingSchlankheit gefällt wegen des bessern Anschlusses im Beischlaf und der Mannigfaltigkeit der Bewegung.
– Georg Christoph LichtenbergWer es einmal so weit gebracht hat, daß er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört.
– Max PlanckEinem Liebhaber, der den Vater zur Hilfe ruft, trau ich - erlauben Sie, - keine hole Haselnus zu.
– Friedrich SchillerDer Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All.
– Otto LudwigGenuss heißt Leben. Hinweg denn, // Sorgen! Die Zeit ist kurz für den Sterblichen.
– Friedrich JacobsWenn wir, die doch noch wenigstens im Prinzipe für das Sparen erzogen worden sind, so riesige Schulden machen, wie sollen jene, die nach unserem Vorbilde für das Schuldenmachen erzogen werden, das Schuldenbezahlen lernen!
– Peter RoseggerSeit ich fühle, habe ich Goethe gehaßt, seit ich denke, weiß ich warum.
– Ludwig BörneDie Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen).
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist im Allgemeinen eine riskante Sache, Jungen zu befehlen, etwas nicht zu tun, es eröffnet ihnen das Abenteuer, etwas gegen die Befehle zu tun.
– Robert Baden-PowellWelch ein Anker ist die Hoffnung!
– Sully PrudhommeKlein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.
– Antonius von PaduaIn einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen.
– Charles de MontesquieuMit Gebeten und Jesuiten zwingt man nicht mehr die Welt
– Christian Dietrich GrabbeMan soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will.
– Friedrich NietzscheWarum eigentlich macht mich die Einsamkeit verzweifelt? Es gibt ja Menschen genug, die ich um mich haben könnte, wenn ich sie rufe. Aber ich will sie alle nicht.
– Franziska zu ReventlowDeine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen; führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn.
– Johann Wolfgang von GoetheWo viel Licht ist, ist starker Schatten.
– Johann Wolfgang von GoetheEs gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste überflüssig.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordEine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat.
– Khalil GibranNie kann die Wissenschaft das Irrationale bewältigen. Darum hat sie auf dieser Welt auch keine Zukunft.
– Oscar WildeFrisch auf, zum fröhlichen Jagen, // Es ist nun an der Zeit;
– Friedrich de la Motte FouquéWenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
– Georg Christoph LichtenbergWer das Hohe eines Menschen nicht sehen will, blickt um so schärfer nach dem, was niedrig und Vordergrund an ihm ist — und verräth sich selbst damit.
– Friedrich NietzscheDie Rechtsstellung des Zuhälters in der bürgerlichen Gesellschaft ist noch nicht geklärt. Er ist ihr Auswurf. Denn er achtet, wo geächtet wird; er beschützt, wo verfolgt wird. Er kann für seine Überzeugung auch Opfer bringen. Wenn er jedoch für seine Überzeugung Opfer verlangt, fügt er sich in den Rahmen einer Gesellschaftsordnung, die zwar dem Weib die Prostitution nicht verzeiht, aber die Korruption dem Manne.
– Karl KrausJe mehr ein Mensch vom Leben aus Gott erfüllt ist, desto liebevoller wird er um die besorgt sein, die noch ohne Gott in der Welt leben.
– John WesleySei mir gegrüßt mein Sauerkraut // holdselig sind deine Gerüche.
– Heinrich HeineMit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen große Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat.
– Friedrich NietzscheDie Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
– Karl MarxWer von milden Gaben lebt, dieser steht in Gottes Sold: // Darum trägt er als Livrée schlechte Kittel ohne Gold.
– Wilhelm Müller(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
– Johann Wolfgang von GoetheMit Euch, Herr Doktor, zu spazieren // Ist ehrenvoll und ist Gewinn.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist nicht selbstsüchtig, an sich zu denken. Wer nicht an sich denkt, denkt überhaupt nicht.
– Oscar WildeDas ist Tells Geschoß.
– Friedrich SchillerDer Kaiser [...] hielt immer an dem Grundsatze fest: im politischen Leben sind die Leiden zu heilen, niemals zu rächen
– Napoléon III.Der Mensch kann entweder bloß dressiert, abgerichtet, mechanisch unterwiesen, oder wirklich aufgeklärt werden.
– Immanuel Kant