Zufällige Zitate
Das Religiöse stehet der weiblichen Bescheidenheit sehr wohl; es gibt der Schönheit ein gewisses edles, gesetztes und schmachtendes Ansehen.
– Gotthold Ephraim LessingUnd es mag am deutschen Wesen // Einmal noch die Welt genesen.
– Emanuel GeibelEs sei hier noch die Bemerkung vorausgeschickt, dass die Variable t
als Zeit betrachtet werden kann, gerechnet von einem von der Lage des betreffenden Punktes abhängigen Augenblick an. Man kann daher diese Variable die "Ortszeit" dieses Punktes, im Gegensatz zu der "allgemeinen Zeit" t
, nennen.
– Hendrik Antoon LorentzDie sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit.
– Arnold MendelssohnSexualität ist heute nur noch eine Sportart.
– Karl LagerfeldKind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elend liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik.
– Johann Wolfgang von GoetheFreiheit ist Gleichheit, weil es Freiheit nur im gesellschaftlichen Zustande gibt, und es ohne Gleichheit keine Gesellschaft gibt.
– Pierre Joseph ProudhonRechtschaffenheit wird (von allen) gelobt und stirbt doch vor Kälte.
– JuvenalDenke nach über alles!
– AusoniusAlles ist lustig, solange es jemand Anderem passiert.
– Will RogersDie Fische müssen schwimmen.
– PetronDie Bewunderung über die Abfolge einer Wirkung aus einer Ursache hört auf, so bald ich die Zulänglichkeit der Ursache zu ihr deutlich und leicht einsehe.
– Immanuel KantInstinkt: ersetzt die Intelligenz.
– Gustave FlaubertDie Fee Morgana, wie würde sie erschrecken, wenn sie etwa einer deutschen Hexe begegnete, die nackt, mit Salben beschmiert, und auf einem Besenstiel, nach dem Brocken reitet.
– Heinrich HeineDeutsche Lebensart und Bildung übertrifft sie alle.
– Walther von der VogelweideIn der Satire wird die Wirklichkeit als Mangel dem Ideal als der höchsten Realität gegenüber gestellt.
– Friedrich SchillerWas ich des Tags mit der Leier verdien', das geht des Nachts wieder alles dahin!
– Jeremias GotthelfDoch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes als auch ohne Weib trübselig ist, und dass, wenn sie auch noch so gut gerät, der süße Kelch viel Bitterkeit enthält.
– Johann Amos ComeniusEs ist schwer, unter einem solchen Kanzler Kaiser zu sein.
– Wilhelm I.Wo Männer schweigen, reden die Gedanken.
– Carl SpittelerSieh tapfer in des Lasters Auge, // Dass Mut dein Herz zum Kampfe sauge.
– Anastasius GrünEs liegt in der menschlichen Seele, das Vergnügen da am höchsten zu empfinden, wo es am meisten an Gefahr grenzt. Nichts entwickelt die Fähigkeiten der Seele schneller als Gefahr und Bedürfnis.
– Sophie MereauDie Erfahrung hat keinerlei ethischen Wert. Sie ist nur ein Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben.
– Oscar WildeFeinfühligkeit beim Almosengeben ist die Anmut des Wohltuns.
– Sully PrudhommeAdolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreußischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiß Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt." - zitiert nach: Fritz Günther von Tschirschky:
– Ernst RöhmDer Geist führt einen ewigen Selbstbeweis.
– NovalisDas Forschen ist an sich schon beinah die Entdeckung. Man findet immer, wenn man innig genug sucht; auf jede dringlich gestellte Frage kommt schließlich die Antwort. Oft zu unserem Schmerz.
– Klaus Mann[...] der Kampf ist die Urtatsache des Lebens, ist das Leben selbst, und es gelingt auch dem jämmerlichsten Pazifisten nicht, die Lust daran in seiner Seele ganz auszurotten.
– Oswald SpenglerPopulär kann Der nur heißen, // Der zu seinen Höhn kann reißen.
– Gottfried KinkelJe mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
– Ludwig FeuerbachWenn wir einen Fehler begehen, dann auf der Seite der Barmherzigkeit und nicht auf der Seite der Härte und der Verurteilung.
– Ellen G. WhiteHohl ist der Boden unter den Tyrannen, // Die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, // Und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden.
– Friedrich SchillerWenn du Geld zu nutzen verstehst, ist es deine Dienerin; wenn du es aber nicht zu nutzen verstehst, deine Herrin.
– Publilius SyrusSo lege festen Grund denn, Tyrannei, Rechtmäßigkeit wagt nicht, dich anzugreifen!
– William ShakespeareEs entspricht vollauf der Art der Bigotten, sich erfüllte Pflichten als Verdienst anzurechnen.
– Honoré de BalzacMan muß messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meßbar ist
– Galileo GalileiNationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.
– Kurt Tucholsky