Zufällige Zitate
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text // Ich kenn auch die Herren Verfasser // Ich weiß, sie tranken heimlich Wein // Und predigten öffentlich Wasser.
– Heinrich HeineGroß ist die Macht der Gewohnheit.
– CiceroDas ist das Verdammte an den kleinen Verhältnissen, daß sie die Seelen klein machen.
– Henrik IbsenWenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre,
– Max Weber[...] das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein;
– Bogumil GoltzMan denkt oft, die Liebe sei stärker als die Zeit. Aber immer ist die Zeit stärker als die Liebe.
– Kurt TucholskyWas ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
– Peter HilleWas das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten?
– Immanuel KantEine Frau, der man sich zur rechten Zeit am rechten Ort annähert, wird sich ihrem Liebhaber nicht versagen.
– Mallanaga VatsyayanaDie Natur muß gefühlt werden, wer nur sieht und abstrahirt, kann ein Menschenalter, im Lebensgedränge der glühenden Tropenwelt, Pflanzen und Thiere zergliedern, er wird die Natur zu beschreiben glauben, ihr selbst aber ewig fremd sein.
– Alexander von HumboldtDas Leben lebt erst jenseits des Grabes.
– Edward YoungDer König herrscht, aber er regiert nicht.
– Adolphe ThiersDiese Zeiten // Sind gewaltig, // Bringen Herz und // Hirn in Noth -- // Ruhe, ruhe, // Meine Seele, // Und vergiss, // Was dich bedroht!
– Karl HenckellEin gutes Gedächtnis offenbart noch kein Genie, so wie ein Wörterbuch keine Literatur ist.
– John Henry NewmanO Schlangenherz, von Blumen überdeckt! Wohnt' in so schöner Höhl' ein Drache je?
– William ShakespeareDie Gesetze der Geschichte sind stärker als die bürokratischen Apparate.
– Leo TrotzkiUnsere Untertanen, mein Sohn, sind unser wahrer Reichtum.
– Ludwig XIV. von FrankreichNichts ist schrecklich, was notwendig ist.
– EuripidesWo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens.
– Johann Wolfgang von GoetheDie ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig.
– Nikolaus LenauMein Mund soll meines Herzens Bosheit sagen, // Sonst wird mein Herz, verschweig' ich sie, zerspringen: // Und ehe das geschehe, will ich frei // Und über alles Maß die Zunge brauchen.
– William ShakespeareIch könnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken.
– Johann Wolfgang von GoethePolitik läßt sich rückgängig machen, Geschichte nicht.
– Arthur Moeller van den BruckNichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.
– Oscar WildeDa rast der See und will sein Opfer haben.
– Friedrich SchillerWas hat das Leben für einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht ist eine solches Leben wenn du nicht nahe stehst deinem Herren.
– Mirza Ghulam AhmadFür seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.
– Ricarda HuchÜber einen Regenten muß man kein Urteil haben, als bis er zwanzig Jahre regiert hat.
– Johann Gottfried SeumeMan eilt herbei, um die Unglücklichen zu betrachten, man bildet eine Gasse oder stellt sich an die Fenster, um die Züge und die Haltungen eines Menschen zu beobachten, der zum Tode verurteilt ist und weiß, dass er sterben muss: eitle, bösartige, unmenschliche Neugierde!
– Jean de La BruyèreDie Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
– Kuno FischerLieber Gott!
– Erasmus von RotterdamEs gibt einen Sinn für Moral, und es gibt einen Sinn für Unmoral. Die Geschichte lehrt uns, dass der Sinn für Moral uns befähigt, das Moralische zu erkennen und zu meiden, und dass der Sinn für Unmoral uns befähigt, das Unmoralische zu erkennen und zu genießen.
– Mark TwainWie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildung verderblicher als die Unwissenheit.
– Karl Emil FranzosDie Lehre von Karl Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist. Sie ist in sich geschlossen und harmonisch, sie gibt den Menschen eine einheitliche Weltanschauung, die sich mit keinerlei Aberglauben, keinerlei Reaktion, keinerlei Verteidigung bürgerlicher Knechtung vereinbaren läßt.
– Lenin