Zufällige Zitate

  • Eine Gesinnung, die sich des Rechten bewusst ist, lacht über die Lügen des Gerüchts.
    Ovid

  • Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.
    Benjamin Franklin

  • Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.
    Oscar Wilde

  • Ich bin mein Himmel und meine Hölle.
    Friedrich Schiller

  • O schöne neue Welt, die solche Einwohner hat.
    William Shakespeare

  • Vom Übermut zum Frevel ist der Weg nicht weit.
    Carl Spitteler

  • Dem Wagemutigen hilft das Glück!
    Vergil

  • Meine eigenen Angelegenheiten langweilen mich immer zu Tode; ich bevorzuge die anderer Menschen.
    Oscar Wilde

  • Es handelt sich nicht um den Exzeß eines einzelnen Soldaten, es handelt sich um die Befehle der Oberen, die wehrlosen Chinesen zu 60, 70, 100, 150 Mann einige Stunden nach beendigtem Gefecht an die Mauer zu stellen und niederschießen oder mit dem Bajonnett erstechen zu lassen. (Hört! hört! links.) Das ist ein übereinstimmender Thatbestand, der von den verschiedensten Orten in diesen Soldatenbriefen gemeldet wird. Meine Herren, es ist nicht der miles gloriosus, der so schreibt. Wenn man diese Briefe ansieht, findet man umgekehrt, daß die Leute damit gar nicht prahlen (sehr richtig!) sondern Abscheu, Ekel, zum mindesten Mitleid darüber zum Ausdruck bringen (sehr gut! links), daß sie zu solchen Exekutionen kommandirt werden, und je eher je lieber wünschen, wie es in einem Briefe heißt, „daß dieses Schlachten ein Ende haben möchte“. Es handelt sich also gar nicht darum, hier eine Sentimentalität zum Ausdruck zu bringen, ein besonderes Zartgefühl; nein, es handelt sich um die einfache Frage, solche Massenexekutionen gegen Wehrlose zu vermeiden.
    Eugen Richter

  • Alles, was ich weiß, ist, dass man das Leben nicht verstehen kann ohne viel Güte, dass man es nicht leben kann ohne viel Güte.
    Oscar Wilde

  • Auch die Wissenschaft hat ihre Apostel, ihre Märtyrer, ihre Gesetzgeber, ihren Katechismus, und sie dringt überall ein.
    Francesco de Sanctis

  • Und dennoch sagt der viel, der »Abend« sagt, // Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt // Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb.
    Karl Kraus

  • Nichts ist unendlich.
    Seneca d.Ä.

  • Ich sterbe. Laßt mich allein.
    Johann Georg Zimmermann

  • Dein Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!
    Matthias Claudius

  • Wir [Engländer] haben nahezu alles mit Amerika gemeinsam, außer natürlich die Sprache.
    Oscar Wilde

  • Man reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken.
    Georg Weerth

  • Man muss nur warten können, das Glück kommt schon.
    Paula Modersohn-Becker

  • Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Im Paradiese selber träfe man // Wohl einen an, den man nicht leiden kann.
    Conrad Ferdinand Meyer

  • Form ist Wollust, Friede, himmlisches Genügen, // Doch mich reißt es, Ackerschollen umzupflügen.
    Ernst Stadler

  • Manche Leute tragen drei Namen, als fürchteten sie sich, keinen zu besitzen.
    Jean de La Bruyère

  • Eure „Ordnung” ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon „rasselnd wieder in die Höh' richten” und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: ich war, ich bin, ich werde sein!
    Rosa Luxemburg

  • Nichts Beharrlicheres lebt auf der Welt als ein Liebender.
    Properz

  • Diesem Amboss vergleich' ich das Land, den Hammer dem Herrscher, // Und dem Volke das Blech, das in der Mitte sich krümmt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Medicin sollte die Gebrechen des Mikrokosmus heilen, und die Sternkunde dasjenige dolmetschen, womit uns für die Zukunft der Himmel schmeicheln oder bedrohen möchte; jene mußte der Natur, diese der Mathematik huldigen, und so waren beide wohl empfohlen und versorgt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • [...] ein Nihilist ist ein Mensch, der sich vor keiner Autorität beugt, der ohne vorgängige Prüfung kein Prinzip annimmt und wenn es auch noch so sehr im Ansehen steht.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Der Anfang des rechten Lebens ist, wie wir glauben, das rechte Hören.
    Plutarch

  • [...] Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, einfach kleinsinnig heißen soll, das Leben ist bloß schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft - und im Innersten vielleicht ununterbrochen - zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
    Franz Kafka

  • Ein Weg braucht kein Wohin, es genügt ein Woher.
    Ernst Barlach

  • Als der Großvater die Großmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam.
    August Friedrich Ernst Langbein

  • Gemeinhin wird die Wahrheit dem Wein zugeschrieben.
    Plinius d.Ä.

  • Wer wenig denkt, der irrt viel.
    Leonardo da Vinci

  • Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!
    Äsop

  • Eine rote Rose ist nicht selbstsüchtig, weil sie eine rote Rose sein will. Es wäre aber furchtbar selbstsüchtig, wenn sie wollte, dass alle Blumen im Garten rote Rosen sind.
    Oscar Wilde

  • Ein weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders da ihm selbst der Hochmut so lästig ist.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • ... äußere Wirkungen werden durch die Sinnesorgane aufgenommen und als Reize behandelt. Die Reize werden dann in Nervenerregungen verwandelt, um den zentralen Nervenorganen zugeleitet zu werden. In den Merkorganen klingen dann die entsprechenden Merkzeichen an, die, als Merkmale hinausverlegt, zu Eigenschaften der Bedeutungsträger werden.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Heureka!
    Archimedes



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