Zufällige Zitate

  • Schnell ist der Mond // Die Blätter der Bäume // halten den Regen auf.
    – Matsuo Bashō

  • Farbe tragen heißt Farbe bekennen!
    – Carl Rabl

  • Nicht so sehr jenen Patriotismus liebe ich, der unsere Söhne auf das Schlachtfeld jagt und sie dort sterben heißt, sondern jenen, der für das Vaterland leben lehrt.
    – Peter Rosegger

  • Müßiggang ist aller Laster Anfang.
    – Georg Büchner

  • Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. […] Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gern gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts 'Auserwähltes' an ihm wahrnehmen.
    – Albert Einstein

  • Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.
    – Samuel Butler d.J.

  • Das Gute bleibt ewig gut, aber das Schlechte wird durch das Alter immer schlechter.
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Mozarts Musik ist so rein und schön, daß ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe.
    – Albert Einstein

  • Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.
    – Friedrich Schlegel

  • Die Beständigkeit ist oft nur eine Form der Ohnmacht.
    – Théodore Jouffroy

  • [...] wozu sollen wir Menschen mit einander kämpfen? Wir sollten uns neben einander setzen und Ruhe haben.
    – Georg Büchner

  • Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Sünden, die ich begangen, // Wird mir der Himmel verzeih’n, // Doch die ich versäumt zu begehen, // Die werden mich ewig gereu’n.“ – Letzte Strophe des Gedichts
    – Robert Hamerling

  • Der Abgrund, der geschaffen ist, leitet in sich den ungeschaffenen Abgrund, und die zwei Abgründe werden ein einig Eins, ein lauteres göttliches Wesen, dann hat sich der Geist in Gottes Geist verloren, in dem grundlosen Meere ist er ertrunken.
    – Johannes Tauler

  • Ich beneide alle Leute darum, nicht ich zu sein.
    – Fernando Pessoa

  • Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu führen, da der Zustand des Glaubens aller Völker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem Maße Vertrauen und Glauben für Gott und das jenseits aufbringt,in dem er an weltliche Dinge und Mittel glaubt und auf sie vertraut. Es sind allein lauter Lippenbekenntnisse, während im Herzen die Liebe für die Welt die Oberhand hat.
    – Mirza Ghulam Ahmad

  • Die Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfter aber ein Sturm im Hafen.
    – Jean Antoine Petit-Senn

  • Spiele fleißig Fugen guter Meister, vor allen von Joh. Seb. Bach. Das »Wohltemperirte Clavier« sei dein täglich Brod.
    – Robert Schumann

  • Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
    – Paulus von Tarsus

  • Alles, was du den Ausschweifungen hingabst, wird dir verloren sein.
    – Phaedrus

  • Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen
    – Johann Gottfried Frey

  • Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwürfigkeit.
    – Alexis de Tocqueville

  • In deine Hände, Vater, befehle ich meinen Geist.
    – Karl der Große

  • Sie fasst ins Auge mich; für wahr so sehr; als ließ sie ganz die Zunge aus den Augen
    – William Shakespeare

  • Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen, // Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum.
    – Maarten 't Hart

  • Arbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
    – Peter Rosegger

  • Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land.
    – Ernst Stadler

  • Eltern, Tanten Gouvernanten, // Alles an dir renkt und rückt, // Bis Gewohnheit, Qual und Schmerz dir // Allen Lebensmuth geknickt;
    – Albert Emil Brachvogel

  • Wenn ihr den Rundfunk höret, so denkt auch daran, wie die Menschen in den Besitz dieses wunderbaren Werkzeuges der Mitteilung gekommen sind. Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. […] Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
    – Albert Einstein

  • Plato hat Recht behalten, als er seinen übersinnlichen Ideen eine höhere Wirklichkeit als der Sinnenwelt zusprach. … aber wir kennen sie nicht. Ein immaterieller oder übermechanischer Faktor ist allen naturwissenschaftlichen Methoden unzugänglich.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Einer der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, daß man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne daß sich jemand auch nur im mindesten darum kümmert.
    – Honoré de Balzac

  • Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper.
    – Maxim Gorki

  • Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her // Wie Wellenschaum.
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?
    – Friedrich Nietzsche

  • Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt.
    – Christian Morgenstern

  • [...] das Schöne ist nichts // als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, // und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, // uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.
    – Rainer Maria Rilke

  • Denn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Auch jetzt im Augenblick sollte jeder Gebildete Sternes Werke wieder zur Hand nehmen, damit auch das 19. Jahrhundert erführe, was wir ihrem schuldig sind, und einsähe, was wir ihm schuldig werden können.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Sage nicht Alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagest.
    – Matthias Claudius



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