Zufällige Zitate
Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.
– Franz I. von ÖsterreichDen meisten modernen Porträtmalern steht bevor, vollkommen vergessen zu werden. Sie malen nicht, was sie sehen; sie malen, was das Publikum sieht, und das Publikum sieht nie etwas.
– Oscar WildeDie Basis jeder gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.
– Kurt TucholskyWas ist zu tun, o Moslems? Denn ich erkenne mich selber nicht. Ich bin nicht Christ, nicht Jude, nicht Parse, nicht Muselmann. Ich bin nicht vom Osten, nicht vom Osten, nicht vom Westen, nicht vom Land, nicht von der See. (...) Mein Ort ist das Ortlose, meine Spur ist das Spurlose; es ist weder Leib noch Seele, denn ich gehöre der Seele des Geliebten.
– Dschalal ad-Din al-RumiFrauen sind oft nur anständig aus Liebe zu ihrem Ruf und ihrer Ruhe.
– François de La RochefoucauldSie brauchen nichts zu wissen, sie sind ein reicher Mann, aber ich bin ein armer Teufel, mir muss was einfallen.
– Johann Nepomuk NestroyEin Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht.
– Gustav FreytagDas Dogma von der absoluten Gleichheit der Menschen ist nicht mehr und nicht weniger ein Wahn als irgendein religiöses Dogma.
– Johannes ScherrIch hab’ gethan, was ich nicht lassen konnte.
– Friedrich Schiller[...] ein Mathematiker, der nicht etwas Poet ist, wird nimmer ein vollkommener Mathematiker sein.
– Karl WeierstraßWer verliebt ist, seufzt und hofft und glaubt und jauchzt.
– Christian Dietrich GrabbeIch lebe in der Furcht, nicht missverstanden zu werden.
– Oscar WildeNatürliche Jugend ist immer bescheiden und gütig und dankbar für herzliches Gewähren, aber wer sich, ohne Ehrerbietung wecken zu können, ans Erziehen macht, soll sich nicht wundern, wenn er Frechheit und Grausamkeit weckt.
– Walter FlexOhne Gedanken an Gott ist mir die ganze Natur, das ganze Geschlecht der Menschen und ich mir selbst ein ewig unauflösbares Rätsel.
– Johann Michael SailerEigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Freiheit, Sancho, ist eine der köstlichsten Gaben, die der Himmel dem Menschen verliehen; mit ihr können sich nicht die Schätze vergleichen, welche die Erde in sich schließt noch die das Meer bedeckt.
– Miguel de Cervanteswenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den Schooß, und wenn sie groß sind, in's Herz!
– Annette von Droste-HülshoffVerloren ist nur, wer sich selbst aufgibt.
– Matteo Maria BoiardoGemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«
– Alfred AdlerAber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.
– Paulus von TarsusSie sehen also, [[[Jean-Jacques Rousseau]]] ist eine Komposition aus Launen, Affektiertheit, Boshaftigkeit, Selbstgefälligkeit und Unruhe mit einer winzigen, wenn überhaupt vorhandenen Beimischung von Wahnsinn. [...] Die oben genannten, vorherrschenden Qualitäten zusammen mit Undankbarkeit, Grausamkeit und Lügerei, und der von mir nicht extra zuerwähnenden Redegewandtheit und Erfindungsgabe, formen die gesamte geistige Verfassung.
– David HumeEin erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener.
– Guy de MaupassantDurch größere Empfänglichkeit und Ehrfurcht vor der Persönlichkeit des anderen entdeckt man in ihm oft mehr, als man erwartet hat.
– Ellen KeyNimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande
– Augustinus von HippoBei Männern, welche Liebe fühlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht.
– Emanuel SchikanederDie Mathematik ist doch die angenehmste Wissenschaft; sie und die Astronomie vertreten bei mir Tanzgesellschaften, Konzerte und andere derartige Belustigungen, die ich nur dem Namen nach kenne.
– Friedrich Wilhelm BesselEs gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume: Nur um zu duften.
– Friedrich SchlegelUnter den drei Staatsformen [Autokratie, Aristokratie und Demokratie (Fürstengewalt, Adelsgewalt und Volksgewalt)] ist die der Demokratie, im eigentlichen Verstande des Wortes, notwendig ein Despotism, weil sie eine exekutive Gewalt gründet, da alle über und allenfalls auch wider Einen (der also nicht mit einstimmt) mithin alle, die doch nicht alle sind, beschließen; welches ein Widerspruch des allgemeinen Willens mit sich selbst und mit der Freiheit ist.
– Immanuel KantDas Problem [...] ist die öffentliche Wahrnehmung, was man als Grüne tun darf und was nicht. Ökobrot backen ist okay, in der Wirtschaft tätig zu sein nicht.
– Andrea FischerWäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben .
– Walther RathenauIch habe mich so sehr bemüht, das Richtige zu tun.
– Grover ClevelandEs gibt ein anderes, besseres Leben!
– August von KotzebueSonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun laß ich's sein!« // Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein.
– Robert ReinickNichtstun und vollkommen müßig sein ist angenehm.
– CiceroJede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht.
– Arthur SchopenhauerWer immer sich zum Schüler macht, // Wird immer einen Meister finden.
– Friedrich von HagedornEine große Philosophie ist nicht eine fehlerlose, sondern eine furchtlose.
– Charles PéguyIch hab den Krieg verhindern wollen.
– Georg ElserWer, wie der Fuchs, ein Amt erschleicht, // Der wird es als ein Wolf verwalten.
– Karl Friedrich KretschmannVorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung.
– Johann Gottfried Herder