Zufällige Zitate

  • Denn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode.
    Wilhelm von Humboldt

  • Wenn Du ein Schiff bauen willst, fange nicht an Holz zu sammeln, Planken zu sägen und die Arbeit zu verteilen, sondern erwecke im Busen der Männer die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Da liegt der entscheidende Punkt. Wir müssen uns klarmachen, daß alles ethisch orientierte Handeln unter zwei voneinander grundverschiedenen, unaustragbar gegensätzlichen Maximen stehen kann: es kann »gesinnungsethisch« oder »veranwortungsethisch« orientiert sein.
    Max Weber

  • Zwischen Schlaf und Traum, // Zwischen mir und was in mir ist // Und was ich vermute zu sein, // Fließt ein unendlicher Fluss.
    Fernando Pessoa

  • Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.
    Friedrich Schiller

  • Der Name und seine Bedeutung sind allein schon jeden Preis wert, den du willst.
    Plautus

  • Ja, mich dünkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt.
    Heinrich Heine

  • Die Weisheit soll die Klugheit zur Dienerin haben. Jene thront, diese regiert.
    Karl Gutzkow

  • Die Liebe der Türken und Deutschen zueinander ist so alt, daß sie niemals zerbrechen wird.
    Otto von Bismarck

  • Trotze, so bleibt dir der Sieg.
    Friedrich Hebbel

  • Ohne Achtung gibt es keine wahre Liebe.
    Immanuel Kant

  • Der schönste Schmuck für einen weißen Frauenhals ist ein Geizkragen.
    Kurt Tucholsky

  • Eine Revolution ist gewiß das autoritärste Ding, das es gibt; sie ist der Akt, durch den ein Teil der Bevölkerung dem anderen Teil seinen Willen vermittels Gewehren, Bajonetten und Kanonen, also mit denkbar autoritärsten Mitteln aufzwingt; und die siegreiche Partei muß, wenn sie nicht umsonst gekämpft haben will, dieser Herrschaft Dauer verleihen durch den Schrecken, den ihre Waffen den Reaktionären einflößen.
    Friedrich Engels

  • Der Geist führt einen ewigen Selbstbeweis.
    Novalis

  • Die Mauern stehn // Sprachlos und kalt, im Winde // Klirren die Fahnen.
    Friedrich Hölderlin

  • Wer nützt, ist mehr, als wer ergötzet.
    Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.
    Friedrich Nietzsche

  • Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
    Thomas von Aquin

  • Es kreißen die Berge, geboren wird eine lächerliche Maus.
    Horaz

  • Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.
    William Shakespeare

  • Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.
    Johann Geiler von Kaysersberg

  • Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Gehe von niemand und laß niemand von Dir, ohne ihm etwas Lehrreiches oder etwas Verbindliches gesagt und mit auf den Weg gegeben zu haben; aber beides auf eine Art, die ihm wohltue, seine Bescheidenheit nicht empöre und nicht studiert scheine, daß er die Stunde nicht verloren zu haben glaube, die er bei Dir zugebracht hat, und daß er fühle, Du nehmest Interesse an seiner Person, es gehe Dir von Herzen, Du verkauftest nicht bloß Deine Höflichkeitsware ohne Unterschied jedem Vorübergehenden!
    Adolph Freiherr Knigge

  • Ich überlasse es denen, die die mechanische Erzeugung der Weltkörper nicht zugeben können, aus den Bewegungsgründen der Wahl Gottes diese so besondere Übereinstimmung, wo sie können, zu erklären.
    Immanuel Kant

  • Dummheit ist Gottesgabe.
    Paul Heyse

  • Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
    Heinrich Heine

  • Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld - diese Unvermögenden!
    Friedrich Nietzsche

  • Aus all diesen Resultaten würde, wenn sie sich bestätigten, eine ganz neue Methode hervorgehen, die hauptsächlich durch die Tatsache charakterisiert würde, daß keine Geschwindigkeit die des Lichtes übersteigen könnte, ebensowenig wie keine Temperatur unter den absoluten Nullpunkt fallen kann. Für einen Beobachter, der selbst in einer ihm unbewußten Bewegung mitgeführt wird, könnte ebenfalls, keine scheinbare Geschwindigkeit die des Lichtes übersteigen, und dies wäre ein Widerspruch, wenn man sich nicht daran erinnerte, daß sich dieser Beobachter nicht der gleichen Uhren bedient, wie ein feststehender Beobachter, sondern solcher Uhren, die die „lokale Zeit“ zeigen.
    Henri Poincaré

  • Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue.
    Franz Grillparzer

  • Seitdem ist mein Museum mein Kind!
    Oskar Seyffert

  • In seinen privaten Handlungen war er gerecht. Er behandelte Freunde und Fremde, reich und arm, die Starken und die Schwachen mit Gleichheit und wurde von dem einfachen Volk für die Freundlichkeit, mit der er sie empfing und ihre Beschwerden anhörte, geliebt.
    Washington Irving

  • und so werden sie nicht ermüden, nach den Ursachen der Ursachen zu fragen, bis du zum Willen Gottes d. h. zum Asyl der Unwissenheit deine Zuflucht genommen hast.
    Baruch de Spinoza

  • Ein jeder lernt nur, was er lernen kann; // Doch der den Augenblick ergreift, // Das ist der rechte Mann.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wahrheit ist unglaublicher als Phantasie. Phantasie muss Sinn ergeben, Wahrheit nicht.
    Mark Twain

  • Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich hab' mich noch selten getäuscht.
    Johann Nepomuk Nestroy

  • Sustine heißt: erdulde, und gewöhne dich zu ertragen!
    Immanuel Kant

  • Manntje, Manntje, Timpe Te, // Buttje, Buttje in der See, // myne Fru de Ilsebill // will nich so as ik wol will. (Meine Frau, die Ilsebill, // Will nicht so, wie ich gern will.)
    Gebrüder Grimm

  • Die Guten hassen es zu sündigen aus Tugendliebe, Du wirst nichts auf Dich kommen lassen aus Furcht vor Strafe.
    Horaz

  • Die Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Beste aber ist das Wasser.
    Pindar



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