Zufällige Zitate
Man ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist.
– Sully PrudhommeDer Narr lebt arm, um reich zu sterben.
– Barthold Heinrich BrockesIch will seciret sein zum Besten meiner Mitmenschen.
– Johann Bernhard BasedowAuch fordert jede Wirkung eine gleich starke Gegenwirkung, jedes Zeugen ein gleich tätiges Empfangen. Die Gegenwart muss daher schon auf die Zukunft vorbereitet sein.
– Wilhelm von HumboldtDem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.
– Friedrich Schillerund so werden sie nicht ermüden, nach den Ursachen der Ursachen zu fragen, bis du zum Willen Gottes d. h. zum Asyl der Unwissenheit deine Zuflucht genommen hast.
– Baruch de SpinozaLass uns ruhig abwarten. Die Zeit wird das Rechte und das Gute bringen.
– Paula Modersohn-BeckerVerschwiegenheit ist der Stempel eines fähigen Kopfes.
– Baltasar Gracián y MoralesDie Menschen waren in der Politik stets die einfältigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen möglichen moralischen, religiösen, politischen und sozialen Phrasen, Erklärungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klassen zu suchen.
– LeninEine gewisse Anzahl von Müßiggängern ist notwendig zur Entwicklung einer höheren Kultur.
– Miguel de UnamunoSobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden
– Gerhart HauptmannEine Welt, wo so viel gelacht wird, kann so schlecht nicht sein.
– Friedrich Theodor VischerWer schweigt, hat wenig zu sorgen; // Der Mensch bleibt unter der Zunge verborgen.
– Johann Wolfgang von GoetheWas nützen mir die Farben, wenn ich nicht weiß, was ich malen soll?
– Michel de MontaigneDie Erfahrung hat keinerlei ethischen Wert. Sie ist nur ein Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben.
– Oscar WildeVom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
– Georg Christoph LichtenbergAlles, was du den Ausschweifungen hingabst, wird dir verloren sein.
– PhaedrusDie Gegenwart ist schwanger mit dem Kommenden; die Zukunft ließ sich in der Vergangenheit lesen; das Ferne wird im Nahen ausgedrückt.
– Gottfried Wilhelm LeibnizMan nennt viele Künstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind.
– Friedrich SchlegelUnd bin ich des Griechischen müde // Mich lockt die luft'ge Moschee; // Ich kleide in maurische Schnörkel // Mein europäisches Weh.
– Gottfried KellerIch möchte hingehn wie das Abendrot // Und wie der Tag mit ?einen letzten Gluten - // O leichter, sanfter, ungefühlter Tod! — Mich in den Schoos des Ewigen verbluten.
– Georg HerweghVerliebe dich so oft wie möglich. Verlobe dich häufig. Heirate nie.
– FalcoEs ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten.
– Friedrich HebbelViel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muß sie umbschließen.
– Daniel Czepko von ReigersfeldWenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut.
– Charles de MontesquieuDas Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
– AristotelesIch betrachte es aber als durchaus möglich, dass die Physik nicht auf dem Feldbegriff begründet werden kann, d.h. auf kontinuierlichen Gebilden. Dann bleibt von meinem ganzen Luftschloss inklusive Gravitationstheorie nichts bestehen.
– Albert EinsteinAlles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir.
– Henri BarbusseDer Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des Nächsten, daher verlassen weder Kummer noch Missmut den Neidischen.
– Basilius der GroßeAlle andern Dinge müssen; der Mensch ist das Wesen, welches will.
– Friedrich SchillerGott ist die Welt - und Gott und ich sind du!
– Otto Erich HartlebenDie vielen können nichts, der einzige kann alles.
– Carl SpittelerDu kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest.
– Franz KafkaHumor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.
– Gerhart HauptmannWem Gott Verstand gibt, dem gibt er auch ein Amt.
– Kurt TucholskyEs gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nötig zu haben. Ergo schließe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhöhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken.
– Alexis de TocquevilleWer die Welt zu sehr liebt, kommt nicht dazu, über sie nachzudenken; wer sie zu wenig liebt, kann nicht gründlich genug über sie denken.
– Christian Morgenstern