Zufällige Zitate
Ich muss hinein gehen, der Nebel steigt auf.
– Emily DickinsonDie Asche macht alle gleich.
– Seneca d.J.Von der Kleinwelt des Süßwassers aus eröffnet sich das beste Verständnis für alle großen Fragen der Biologie.
– Raoul Heinrich FrancéJa, wir glauben, dass die Menschen noch einen höhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten.
– Moses HessUnd auf den Schützen springt der Pfeil zurück.
– Friedrich SchillerKein Ergebnis menschlichen Fortschritts wird durch ungeteilte Zustimmung erzielt, und jene die aufgeklärter sind als alle anderen, sind auch dazu verurteilt, diesem Licht zu folgen, allen Widerständen zum Trotz.
– Christoph KolumbusDer Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit.
– Benjamin FranklinEin Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch, ein fleischgewordener Strich über die Erzeugnisse des Geistes, ein Krokodil, das an den Ufern des Ideenstromes lagert und den darin schwimmenden Literaten die Köpf' abbeißt. [...] Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.
– Johann Nepomuk NestroyOb ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.
– Pierre-Marc-Gaston de LévisEs versteht sich von selbst, dass Caesar ein leidenschaflicher Mann war, denn ohne Leidenschaft giebt es keine Genialität; aber seine Leidenschaft war niemals mächtiger als er.
– Theodor MommsenO, eine sterbende Liebe ist schöner als eine werdende.
– Georg BüchnerDas wahrhaft Gute kann nur in sich selbst aufbehalten werden, und alle Mühe, es in irgend etwas Formelles oder ihm Äußerliches einzumachen, mit welchem Zucker oder Salz es auch sein möge, ist vergebens.
– Friedrich Heinrich JacobiIn diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts als Tatsachen.
– Charles DickensWenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer.
– Michel de MontaigneTugenden und Mädchen sind am schönsten, ehe sie wissen, daß sie schön sind.
– Ludwig BörneDiejenigen gehen sorglos mit ihrem Leben um, die aus Liebe werder Vernunft noch Maß kennen; derart aber ist die Maßgabe der Liebe, dass niemand dabei seinen Verstand bewahren kann.
– Marie de FranceDie Liebe ist ein Erleben des anderen in der eigenen Seele.
– Rudolf SteinerHast du mich denn zur Welt gebracht, Mutter, damit ich mich als alte Jungfer zur Schöpfung hinausschleiche? Ich wollte mich nicht mit einem ungebildeten Menschen einlassen. Was soll man tun, wenn einem die Ehe von den eigenen Eltern als die scheußlichste Menschenquälerei vorgeführt wurde!
– Frank WedekindEntstehen möge ein Rächer aus unserm Gebein.
– VergilMag ich dir nun auch eine Törin scheinen - Vielleicht zeiht mich der Torheit nur ein Tor.
– SophoklesAh! Weiber! Fastensupp und Schläg, // Das ist wie ich sie halten tät!
– Hugo von HofmannsthalLeider Gottes ist das Geld eine Macht, die auch innerlich mehr wirkt und aushält, als man gewöhnlich glauben und zugestehen will.
– Henriette FeuerbachAnfangs lieben Kinder ihre Eltern; wenn sie älter werden, halten sie Gericht über sie; selten, wenn überhaupt, verzeihen sie ihnen.
– Oscar WildeSpiele fleißig Fugen guter Meister, vor Allen von Joh. Seb. Bach. Das „wohltemperirte Clavier“ sei dein täglich Brod. Dann wirst du gewiß ein tüchtiger Musiker.
– Robert SchumannBestelle dein Haus, denn du wirst sterben.
– JesajaIch fühle eine Armee in meiner Faust - Tod oder Freiheit!
– Friedrich SchillerWer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.
– Oscar WildeDie romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.
– Friedrich SchlegelDer Mensch ist eine Maschine, welche so zusammengesetzt ist, dass es unmöglich ist, sich zunächst von ihr eine deutliche Vorstellung zu machen und folglich sie zu definiren. Desshalb sind alle Untersuchungen theoretischer Natur, welche die grössten Philosophen angestellt haben, das heisst, indem sie gewissermassen auf den Flügeln des Geistes vorzugehen versuchten, vergeblich gewesen.
– Julien Offray de La MettrieNur, was schön, ist lieb; was nicht schön, mangelt der Liebe.
– Friedrich JacobsWas ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel.
– George Gordon ByronNiemals ... habe ich die Schönheit dieser Musik in solchem Maße empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock.
– Italo SvevoKurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
– Lukian von SamosataDem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.
– Wilhelm DiltheyLeben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen.
– Wilhelm Dilthey