Zufällige Zitate
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
– Erasmus von RotterdamUnd am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend.
– Johann Wolfgang von Goethe... , daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelWas die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
– Annette von Droste-HülshoffKritiker sind gute Freunde, die uns auf Fehler hinweisen.
– Benjamin FranklinDer Lohn der Tugenden liegt in ihnen selbst.
– Seneca d.J.Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben.
– Johann Wolfgang von GoetheLiebe hat ihre eigene Sphäre, ihre eigene Zwecke, ihre eigene Pflichten, die von denen der Ehe himmelweit unterschieden sind.
– Jakob Michael Reinhold LenzIm Streit zwischen Mann und Frau erscheint der Mann immer roh, die Frau immer gemein.
– Frank WedekindPreisend mit viel schönen Reden // Ihrer Länder Wert und Zahl, // Saßen viele deutsche Fürsten // Einst zu Worms im Kaisersaal.
– Justinus KernerAch, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird, so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht. Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird.
– Walter FlexEs gibt keine Sünde außer der Dummheit.
– Oscar WildeÜberlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst.
– HorazEine Sache ist nicht unbedingt richtig, nur weil jemand dafür gestorben ist.
– Oscar WildeDeutschland - auf weichem Pfühle // Mach' dir den Kopf nicht schwer! // Im irdischen Gewühle // Schlafe, was willst du mehr?
– Georg HerweghAlso schlecht ist das Weib von Natur, da es schneller am Glauben zweifelt, auch schneller dem Glauben abschwört, was die Grundlage von Hexerei ist.
– Heinrich KramerDie ganz Schlauen sehen in fünf Ecken und sind geradeaus blind.
– Benjamin FranklinDas Gemeinschaftsgefühl erkaltet leicht, wenn man zu regelmäßig beisammen ist.
– Michel de MontaigneErkenntnisspendend ist die Natur der Zahl und führend und lehrend für jeden in jedem, was ihm zweifelhaft und unbekannt ist.
– PythagorasBescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.
– Ludwig AnzengruberAlle charmanten Leute sind verwöhnt, darin liegt das Geheimnis ihrer Anziehungskraft.
– Oscar WildeDer Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr.
– Johann Wolfgang von GoetheDie gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen andrer ist relativ der Ausnahmefall.
– Friedrich NietzscheDas schlimmste Laster ist die Seichtheit. Alles ist gut, was man geistig erfaßt hat.
– Oscar WildeUnd das ist meine Demut. Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich.
– Paula Modersohn-BeckerAlles im Leben giebt kund, daß das irdische Glück bestimmt ist, vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden.
– Arthur SchopenhauerDie Himmel hab ich gemessen, jetzt mess ich die Schatten der Erde. // Himmelwärts strebte der Geist, des Körpers Schatten ruht hier.
– Johannes KeplerJemand sagte einmal, wenn ein Mann sich irre, behaupte er, zweimal zwei sei fünf – und der Fehler könne korrigiert werden; eine Frau aber behaupte, wenn sie sich irre, zweimal zwei sei eine Lampe – und dagegen sei kein Kraut gewachsen.
– Henryk SienkiewiczNichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen wäre.
– John LockeDie Arbeit seines Körpers und das Werk seiner Hände, so können wir sagen, sind im eigentlichen Sinne sein. Was immer er also jenem Zustand entrückt, den die Natur vorgesehen und in dem sie es belassen hat, hat er mit seiner Arbeit gemischt und hat ihm etwas hinzugefügt, was sein eigen ist - folglich zu seinem Eigentum gemacht.
– John LockeEs gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste überflüssig.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordVerschiedenheit der Religionen: ein wunderlicher Ausdruck! gerade, als ob man von verschiedenen Moralen spräche.
– Immanuel KantSchönheit vergeht, weil Tugend besteht.
– Karl KrausWer Kindern was verspricht, sei es ein Spiel, ein Geschenk oder sei es die Rute, der halte es wie einen Eid.
– Peter RoseggerWem die Schönheit der Form alles bedeutet, dem scheint nichts anderes von großer Bedeutung.
– Oscar WildeNiemals ist das Bündnis mit einem Mächtigen verlässlich.
– PhaedrusEinem Liebhaber, der den Vater zur Hilfe ruft, trau ich - erlauben Sie - keine hohle Haselnuss zu.
– Friedrich SchillerSo mancher scheint beim ersten Blick // Verschlossen, starr und eisig kühl, // Doch birgt sein Herz, für den, der sucht, // Den reichsten Schatz an Mitgefühl.
– Carl Friedrich Wilhelm Jordan