Zufällige Zitate
Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.
– Dietrich BonhoefferAm Abend wird man klug // Für den vergangenen Tag, // Doch niemals klug genug // Für den, der kommen mag.
– Friedrich RückertMächtig zürnt der Himmel im Gewitter.
– Nikolaus LenauWeder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist.
– Thomas von AquinIch sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche Fünfzehn- oder Sechszehnjährige, höchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren.
– Pietro Aretino[...] der Kampf ist die Urtatsache des Lebens, ist das Leben selbst, und es gelingt auch dem jämmerlichsten Pazifisten nicht, die Lust daran in seiner Seele ganz auszurotten.
– Oswald SpenglerWenn die Eifersucht die Liebe überlebt, so überlebt die Eigenliebe sie gleichfalls.
– Théodore JouffroySeit ich lebe und handle, hat mir das Schicksal fortwährend die Lösung fremder Dramen übertragen, als könnte ohne mich keiner sterben, keiner in Verzweiflung geraten. Ich war eine unerlässliche Figur des fünften Aktes; ohne es zu wollen spielte ich die erbärmliche Rolle des Henkers oder Verräters.
– Michail Jurjewitsch LermontowLeben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur.
– Oscar WildeDurch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
– Oswald SpenglerEine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.
– Honoré de BalzacDie Wahrheit ist das kostbarste, was wir besitzen. Gehen wir sparsam damit um.
– Mark TwainEr [ Jesus Christus ] hätte alle Schmerzen und Leiden auf Golgatha erduldet, um nur einen Menschen für sein Reich zu retten. Nie wird er eine Seele verlassen, für die er gestorben ist, es sei denn, daß sie sich selbst von ihm trennt
– Ellen G. WhiteCourage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.
– Theodor FontaneDer Wein ist mein Vergnügen! // Ich wollt, das ganze Meer // Wär Wein und ich ein Walfisch, // Der schwömme drüber her.
– Georg WeerthDie Tugend ist nicht ein Wissen, sondern ein Wollen.
– Karl Salomo ZachariaeZu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen, die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von ›gedienten Leuten‹. Das Gesetz muß – im Namen der Freiheit – verschwinden.
– Kurt TucholskyIch bin verzagt, wenn Weiber vor mir zittern.
– Friedrich SchillerIch glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.
– Oscar WildeIch bin zwar kein Wehrdienstverweigerer, aber trotzdem kein Feigling.
– Franz-Josef StraußEines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden sollte.
– Oscar WildeBewahre deine Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber nicht weiter leben.
– Mark TwainIn der Politik heißt drohen, ohne zu treffen, so viel wie sich eine Blöße geben.
– Alphonse de LamartineDie wahre Politik kann also keinen Schritt tun, ohne vorher der Moral gehuldigt zu haben, und ob zwar Politik für sich selbst eine schwere Kunst ist, so ist doch die Vereinigung derselben mit der Moral gar keine Kunst; denn diese haut den Knoten entzwei, den jene nicht aufzulösen vermag, sobald beide einander widerstreiten.
– Immanuel KantOh, das schmeckt gut. Danke!
– Johannes BrahmsNach einem selbstgesteckten Ziel // Mit holdem Irren hinzuschweifen, // Das, alte Herrn, ist eure Pflicht.
– Johann Wolfgang von GoetheNichts ist gefährlicher als die Zerstreuung.
– Franz GrillparzerDer ehemalige Geldbesitzer schreitet voran als Kapitalist, der Arbeitskraftbesitzer folgt ihm nach als sein Arbeiter; der eine bedeutungsvoll schmunzelnd und geschäftseifrig, der andre scheu, widerstrebsam, wie jemand, der seine eigne Haut zu Markt getragen und nun nichts andres zu erwarten hat als die - Gerberei.
– Karl MarxSehn wir doch das Große aller Zeiten // Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, // Sinnvoll still an uns vorübergehn.
– Friedrich SchillerDie Geometrie besitzt zwei große Schätze: einer ist der Satz von Pythagoras, der andere die Teilung einer Strecke nach dem äußeren und mittleren Verhältnis. Den ersten dürfen wir mit einem Scheffel Gold vergleichen; den zweiten nennen wir ein kostbares Juwel.
– Johannes KeplerWenn die Leute anfingen, stets fleißig zu arbeiten, entsprechend zu ruhen, sich naturgemäß zu ernähren, eifrig zu lernen, mäßig zu genießen, vernünftig hauszuhalten: Vorbei wäre es mit der Übermacht des Kapitals, aber auch mit dem Arbeiterelende, wir hätten einen kräftigen Mittelstand und wir würden nicht abwechselnd Sklaven des Klerus, des Adels, der Geldmächte sein.
– Peter RoseggerIn meinem Hirne rumort es und knackt, ich glaube da wird ein Koffer gepackt, und mein Verstand reist ab - o wehe - noch früher als ich selber gehe.
– Heinrich HeineWenn der Mensch keinen Genuss mehr in der Arbeit findet und bloss arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuss zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.
– Theodor MommsenAch, alles trägt man leicht, ist man nur jung und gesund!
– Annette von Droste-HülshoffDas Ziel der Kunst ist es, einfach eine Stimmung zu erzeugen.
– Oscar WildeDu nahmst mir meinen Himmel nur, um ihn // In König Philipps Armen zu vertilgen.
– Friedrich SchillerLasst mich Euch nochmals auf das eindringlichste vor den verderblichen Wirkungen der Parteien warnen.
– George WashingtonEs ist nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei für mich zu nehmen: im Gegenteil, eine Dosis Neugierde, wie vor einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir.
– Friedrich NietzscheIch bin diesmal auch in Karlsruhe gewesen, und es ist schade, daß Du diese Stadt, die wie ein Stern gebaut ist, nicht gesehen hast. Sie ist klar und lichtvoll wie eine Regel, und wenn man hineintritt, so ist es, als ob ein geordneter Verstand uns anspräche.
– Heinrich von Kleist