Zufällige Zitate

  • Die Welt ist nur ein großes Gefängnis, aus dem täglich einige zur Exekution geführt werden.
    – Walter Raleigh

  • Politik [...] ist in der That eine eminent praktische Wissenschaft, bei der man sich an die Form, an die Namen, an Theorien, in die sie gerade hineinpassen soll, nicht so sehr kehren darf.
    – Otto von Bismarck

  • Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.
    – Thomas von Aquin

  • Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.
    – Charles de Montesquieu

  • Nehmt die Menschen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen.
    – Franz Schubert

  • O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, // das Sterben, das aus jenem Leben geht, // darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
    – Rainer Maria Rilke

  • Alle wertvollen Gefühle - für einen Menschen wie für einen Glauben, eine Scholle, ein Land - sind konservativ.
    – Ellen Key

  • Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine." (Schopenhauer, Arthur. (1978). Preisschrift über die Freiheit des Willens. Hamburg: Felix Meiner, S. 58
    – Arthur Schopenhauer

  • Ein jeder ist an seinem Platz unsterblich.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.
    – Augustinus von Hippo

  • Jetzt verdrängt die Maschine den Menschen. Unter den richtigen Umständen wird sie ihm dienen.
    – Oscar Wilde

  • Meine Herren, nun kommen wir auf die Frage des Lohnes. Ich frug Herrn Bebel: erkennen Sie an, daß der Lohn im sozialdemokratischen Staat ein gleicher sein muß? -- da weicht er aus, und zum zweiten Mal weicht er heute aus und bringt uns eine lange Erzählung über den Begriff des Lohnes in verschiedenen Jahrhunderten und über die Unwissenschaftlichkeit solcher Leute, wie ich einer bin. Was aber hat es für eine Bewandniß mit Ihrer Berufung auf die Wissenschaft?! Wer wirklich von Wissenschaft durchdrungen ist, der spricht nicht immer davon, (lebhafte Zustimmung) dem wissenschaftlich Gebildeten merkt man es an an der Klarheit seiner Darstellung, an der Folgerichtigkeit seiner Schlußfolgerungen. (Sehr richtig!) Aber wer -- und das passirt Autodidakten nur zu oft -- nicht über die Oberfläche hinausgekommen ist, mit gutem Gedächtniß mehr oder weniger auswendig gelernt hat und dies mit einer gewissen Volubilität vorzutragen versteht, der hängt sich gerne das Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit um und stolzirt damit herum wie auf dem Jahrmarkt diejenigen, die die größten Pfuschmittel vertreiben, sich gern mit dem Talar der Wissenschaft zu schmücken belieben. (Sehr gut!) Das ist das Kennzeichen nicht des wissenschaftlichen Arztes, sondern des Pfuschers! (Lebhaftes Bravo.)
    – Eugen Richter

  • Herr Durst ist ein gestrenger Mann, // Der läßt sich gar nicht foppen.
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Wenn wir also die Tiere befreien bzw. dafür kämpfen, so tun wir dies ohne Not, ohne Druck, ohne Angst, ansonsten eines Tages von den Tieren «angeklagt» oder «bestraft» zu werden. Wir handeln aus «reinem», selbstlosen, moralischen Motiven.
    – Helmut Kaplan

  • Der Name "die Weiße Rose" ist willkürlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daß in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein müssen, die an und für sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht.
    – Hans Scholl

  • Das Gesetz hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre.
    – Friedrich Schiller

  • Wir [Engländer] haben nahezu alles mit Amerika gemeinsam, außer natürlich die Sprache.
    – Oscar Wilde

  • Die gewöhnliche Kunst der Sophisten besteht darin, eine Menge Argumente anzuhäufen, um deren Schwäche zu verbergen.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.
    – Karl Kraus

  • h: stein ist völlig in seine tochter vernart. sie ist 8 halb jahr alt, […] sie hat genie. aber auf diese art wird sie nichts. […] sie wird das nothwendigste und härteste und die hauptsache in der Musique niemahlen bekommen, nämlich das tempo, weil sie sich vom jugend auf völlig befliessen hat, nicht auf den tact zu spiellen.
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • Eine schreckliche Angst ist nun aus meinem Sinn. Ich werde das Malen nie aufgeben müssen, da ich bereits jetzt Porträts gut genug malen kann, um überall in Amerika ein Auskommen zu finden. Ich hoffe, nicht mehr sehr lange eine Last für Dich zu sein.
    – Thomas Eakins

  • Ich bestreite entschieden jede Verantwortung.
    – Al Capone

  • Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden.
    – Adolph Freiherr Knigge

  • Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Schlankheit gefällt wegen des bessern Anschlusses im Beischlaf und der Mannigfaltigkeit der Bewegung.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Erhör, o Gott, mein Flehen, // hab auf mein Beten acht. // Du sahst von fern mich stehen, // ich rief aus dunkler Nacht.
    – Edith Stein

  • Wie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiss der Menschen gegen die Allmacht der ungetheilten Begeisterung.
    – Friedrich Hölderlin

  • Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an und ineinander bindet und verwebt.
    – Franz von Baader

  • Der Mann hatte so viel Verstand, daß er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon; oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben.
    – Arthur Schopenhauer

  • Wer immer sinnt und nicht beginnt, // Dem ungenützt die Zeit verrinnt.
    – Heinrich Kämpchen

  • Es ist viel sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.
    – Samuel Butler d.J.

  • Die Welt wurde von Narren gemacht, damit Weise darin leben.
    – Oscar Wilde

  • Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was die Wahrnehmung zeigt, das glaubt der Geist.
    – Seneca d.J.

  • Aller Mehrwert, in welcher besondern Gestalt von Profit, Zins, Rente usw. er sich später kristallisiere, ist seiner Substanz nach Materiatur unbezahlter Arbeitszeit.
    – Karl Marx

  • Und nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!
    – Egon Erwin Kisch

  • Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und des Gemüthes.
    – Karl Julius Weber



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