Zufällige Zitate
Ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte.
– August von PlatenWas nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen.
– Arthur SchopenhauerSustine heißt: erdulde, und gewöhne dich zu ertragen!
– Immanuel KantBei dem Mangel näher Befreundeter kam dieser löbliche Trieb ihren jeweiligen Miethern zu Gute, und auch ich habe manche Freundlichkeit und Aufmerksamkeit von ihrer Hand erfahren.
– Theodor StormWir armen, armen Mädchen, sind gar so übel dran.
– Albert LortzingDas höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
– Seneca d.J.Aber so wie die Ding« liegen, haben wir den Wolf bei den Ohren, und wir können ihn weder halten noch mit Sicherheit gehen lassen.
– Thomas JeffersonEin Volk, damit es sich geistig freier ausbilde, darf nicht mehr in der Sklaverei seiner körperlichen Bedürfnisse stehn, nicht mehr der Leibeigene des Leibes sein. Es muß ihm vor allem
– Friedrich Wilhelm SchulzLieber spricht man schlecht von sich als gar nicht.
– François de La RochefoucauldDie Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung. Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab.
– Gerolamo CardanoDas Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Mehrheit der Stimmen muss man zwar gelten lassen; doch geht es nicht immer gut dabei.
– Johann Albrecht BengelFrauen sind Gemälde. Männer sind Probleme.
– Oscar WildeMein lieber Gen. Major von Bronikowski, Ich gebe euch auf eure Vorstellung vom 12. dieses, wegen Versorgung eurer Schwester durch eine Heirath mit dem Cornett von Zmiewsky in Antwort, daß die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glück machen müssen. Ich bin &c. Potsdam, den 20. Ott. 1746.
– Friedrich II. (Preußen)Geschwindigkeit ist keine Hexerei!
– Johann Nepomuk NestroyAnfangs wollt' ich fast verzagen, // Und ich glaubt', ich trüg es nie, // Und ich hab es doch getragen, // Aber frag mich nur nicht: wie?
– Heinrich HeineFast überall wo es Glück giebt, giebt es Freude am Unsinn.
– Friedrich NietzscheIn diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche reinerer Menschenkenntnis, edler Duldung, zarter Liebe in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zuerst angeregt und verbreitet hat. An diesen Mann, dem ich so viel verdanke, werd ich oft erinnert, auch fällt er mir ein, wenn von
– Johann Wolfgang von GoetheDie Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
– Ludwig BörneDenn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.
– Ludwig FeuerbachHa, welche Lust, Minister zu sein und ein Portefeuille zu tragen.
– Franz Graf von PocciDas Gräslein ist ein Buch, suchst du es aufzuschließen, du kannst die Schöpfung draus und alle Weisheit wissen.
– Daniel Czepko von ReigersfeldAlles ist Wechselwirkung.
– Alexander von HumboldtWenn das Herz mit Zweifeln lebt // so wird es für die Seele herb // Häßlich ist es und ist schön // wo der Sinn des Manns von Kraft // gemischt ist, farblich kontrastiert // gescheckt wie eine Elster.
– Wolfram von EschenbachNoch sei nicht aller Tage Abend gekommen.
– Titus LiviusAlle guten Dinge sind billig, alle schlechten sind teuer.
– Henry David ThoreauWissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit;
– Alexander von HumboldtUnterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker.
– Emil GöttDort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen.
– MolièreÄrgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
– Heinrich HeineDie Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.
– August Julius LangbehnReife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel.
– Friedrich NietzscheEs war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Publikum, das ist ein Mann, // Der Alles weiß und gar nichts kann.
– Ludwig RobertKeine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.
– Karl KrausDie Zeiten der Vergangenheit // Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Wahre und das Schöne lieben, // Das Gute üben; // Kein edler Ziel als dieses kann im Leben // Ein Mensch erstreben.
– Karl GerokDoch große Seelen dulden still.
– Friedrich SchillerDie Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres.
– Giacomo Leopardi