Zufällige Zitate
Teams können nur dann Synergieeffekte erzielen, wenn sie zu Selbstkritik fähig sind.
– Dieter FreyDer Teufel ist jetzt weiser als vordem, er macht uns reich, nicht arm, uns zu versuchen.
– Alexander PopeWie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen.
– Johann Wolfgang von GoetheGar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in einem vollkommen vertraulichen Tone verkehren. Um angenehm zu leben, muss man fast immer als ein Fremder unter den Leuten erscheinen.
– Adolph Freiherr KniggeVertrau’ dem Mund des Windes nicht//und wenn er noch so günstig bliese!
– Hafes»Aber alles, was vortrefflich ist, ist ebenso schwierig wie selten. (duplikat)«
– Baruch de SpinozaFrüh übt sich, was ein Meister werden will.
– Friedrich SchillerUntätigkeit ist eine Qual.
– Thales von Miletmeine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen.
– Blaise PascalDer Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und »Ehrlichkeit«, sagt Shakespeare, »ist kein Puritaner«. Er ist zugleich der Kuppler für alle möglichen Zwecke, der Lenker der bürgerlichen Intrigen und Kabalen.
– Karl MarxDer Mensch muß die kurze Spanne seines Lebens aufrichtig und gerecht durchschreiten.
– Baha'ullahEs ist bisweilen nötig, den Denker, der auf unrechtem Wege ist, durch die Folgen zu erschrecken, damit er aufmerksamer auf die Grundsätze werde, durch welche er sich gleichsam träumend hat fortführen lassen.
– Immanuel KantAus Schatten und Bildern zur Wahrheit.
– John Henry NewmanIch will der Todfeind dieser bürgerlichen Gesellschaft und Staatsordnung bleiben, um sie in ihren Existenzbedingungen zu untergraben, und sie, wenn ich kann, beseitigen.
– August BebelLangsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu' auf dem Fuß.
– Lukian von SamosataSo wahr die Kühe wiederkäuen, // so wahr uns im Frühling die Blüten erfreuen, // wenn der Wind anders weht als er es immer tut, // so macht auch ein übles Los den Menschen nicht gut."
(Original engl.: "Yet true it is, as cow chews cud // And trees at spring do yield forth bud, // Except wind stands as never it stood, // It is an ill wind turns none to good.
– Thomas TusserDa streiten sich die Leut' herum. Oft um den Wert des Glücks.
– Ferdinand RaimundSo vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag.
– John Greenleaf WhittierWer für sein Lieb' nicht sterben kann, // Ist keines Kusses werth.
– Theodor KörnerKrieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen.
– Johann Wolfgang von GoetheDebussy ist einer der an Gaben reichsten und originellsten Künstler der jüngeren Musikgeneration, die in der Musik nicht ein Mittel, sondern das Ziel sehen und die sie nicht so sehr als Ausdruckshebel denn als Ausdruck selber betrachten.
– Paul DukasIch aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
– Synesios von KyreneSo lange also die Eitelkeit der menschlichen Gemüter noch mächtig sein wird, so lange wird sich das Vorurteil auch erhalten, d.i. es wird niemals aufhören.
– Immanuel KantKinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.
– Charles DickensErzähl Leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen.
– Mark TwainUns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen!
– Johann Wolfgang von GoetheWir erleben es nicht, aber sie werden sehen, dass ich Recht habe: In 50 Jahren sind wir alle Türken.
– Ernst Elias NiebergallHalte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selber.
– Theodor StormEs ist zuzugeben, daß der Geist, der über der Versailler Friedensdelegation schwebte, noch nicht verschwunden ist und daß der törichte Ruf: „Nie wieder Krieg!“ verbreiteten Nachhall findet.
– Hans von SeecktUnglücklich ist der Mensch, vertraut er dieser Welt!
– Pierre de RonsardUnsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang.
– Johann Wolfgang von GoetheDer innere Sinn sieht die Verhältnisse seiner Bestimmungen nur in der Zeit, mithin im Fließen; wo keine Dauerhaftigkeit der Betrachtung, die doch zur Erfahrung notwendig ist, statt findet.
– Immanuel KantJe mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.
– Wilhelm RaabeWir sind mit sehenden Augen blind.
– Hartmann von AueWir denken wie wir denken hauptsächlich, weil andere so denken.
– Samuel Butler d.J.Das Recht der Menschen muss heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten. Man kann hier nicht halbieren, und das Mittelding eines pragmatisch-bedingten Rechts (zwischen Recht und Nutzen) aussinnen, sondern alle Politik muss ihre Knie vor dem erstern beugen, kann aber dafür hoffen, ob zwar langsam, zu der Stufe zu gelangen, wo sie beharrlich glänzen wird.
– Immanuel KantSchöne Freundin, so ist's mit uns / Weder Ihr ohne mich, noch ich ohne Euch.
– Marie de France