Zufällige Zitate

  • Was ich esse — das habe ich auch — Alles Uebrige ist nur Illusion!
    – Carl Ernst von Malortie

  • Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.«
    – Theodor Haecker

  • Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen.
    – Kemal Atatürk

  • Autokratisch herrschen, und dabei doch republikanisch, d. h., im Geiste des Republikanism und nach einer Analogie mit demselben, regieren, ist das, was ein Volk mit seiner Verfassung zufrieden macht.
    – Immanuel Kant

  • Hütet euch auch vor den Gelehrten! Die hassen euch: denn sie sind unfruchtbar! Sie haben kalte vertrocknete Augen, vor ihnen liegt jeder Vogel entfedert.
    – Friedrich Nietzsche

  • Ein Mann, der beharrlich ledig bleibt, macht sich zu einer fortwährenden öffentlichen Versuchung.
    – Oscar Wilde

  • Nur Oberflächliche kennen sich selbst.
    – Oscar Wilde

  • Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben: Wann eigentlich, wenn nicht jetzt?
    – Kurt Tucholsky

  • Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?
    – Michel de Montaigne

  • Barmherzigkeit ist leichter zu üben als Gerechtigkeit.
    – Sully Prudhomme

  • Ha nem bírják - menjenek ministránsoknak. Szemet szemért, fogat fogért - nálam ez a jelszó.
    – Pál Prónay

  • Adel verpflichtet.
    – Pierre-Marc-Gaston de Lévis

  • Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls.
    – Maurice Maeterlinck

  • Gedanken sind zollfrei. Aber man hat doch Scherereien.
    – Karl Kraus

  • Soll mein Auge die Farbe sehen, so muss es ledig sein aller Farbe. Sehe ich blaue oder weiße Farbe, so ist das Sehen meines Auges, das die Farbe sieht - ist eben das, was da sieht, dasselbe wie das, was da gesehen wird mit dem Auge. Das Auge, in dem ich Gott sehe, das ist dasselbe Auge, darin mich Gott sieht; mein Auge und Gottes Auge, das ist ein Auge und ein Sehen und ein Erkennen und ein Lieben.
    – Eckhart von Hochheim

  • Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich.
    – Joseph von Eichendorff

  • Die Hochzeit währte acht Tage lang, und die Hunde saßen mit bei Tische und machten große Augen.
    – Hans Christian Andersen

  • Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
    – Paulus von Tarsus

  • Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt.
    – Francis Bacon

  • Ich habe es zu früh erkannt, daß der Schlachteneifer nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist; keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers, sondern eine Reminiscenz aus dem Reiche der Tierheit - ein Wiedererwachen der Bestialität.
    – Bertha von Suttner

  • Von dem amerikanischen und dem indischen Bankgeschäft verstehe ich zwar wenig, ich tue indessen sehr gelehrt, [...] und schlage zu Hause heimlich das Konversationslexikon resp. Fremdwörterbuch oder Die Kunst, in 24 Stunden Bankier zu werden, auf, um nachzulesen, wenn ich ein mir unverständliches Wort hörte. Den Unterschied zwischen Brief und Geld habe ich denn auch schon annähernd erfaßt.
    – Georg von Siemens

  • Es ist mit solchen Reflexionsübungen überhaupt ein eigenes Ding. Dieser Mensch ist z.B. nur König, weil sich andere Menschen als Untertanen zu ihm verhalten . Sie glauben umgekehrt Untertanen zu sein, weil er König ist.
    – Karl Marx

  • Sie wissen nicht, wie ich diese Frau geliebt habe.
    – Franz Joseph I. von Österreich

  • Man hat etwas weniger Freunde, als man annimmt, aber etwas mehr, als man kennt.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Die Koketterie ist perfide, ohne es zu wissen; sie täuscht nicht, aber bewirkt, dass man sich täuscht.
    – Théodore Jouffroy

  • Macht denn nur das Blut den Vater?
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden.
    – Benedikt von Nursia

  • Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie in schwarzer Haut gebrandmarkt wird.
    – Karl Marx

  • Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf.
    – Karl Marx

  • Es hört doch jeder nur, was er versteht.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • […] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches Urteil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Herr! die Schönheit dieser Erde, // Gib, daß sie die Sehkraft wecke // Meines Auges, nicht ihm werde // Eine Blindheits-Zauberdecke.
    – Friedrich Rückert

  • Auf die Beschaffenheit des Tages selbst einzuwirken, das ist die höchste aller Künste.
    – Henry David Thoreau

  • Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich.
    – Italo Svevo

  • Auch für den Klugen ist doch keine Schande, statt sich zu übernehmen, viel zu lernen.
    – Sophokles

  • Ernstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dichter sein Inneres vollkommener und liebenswürdiger dargestellt habe? Wir möchten gern Inhalt und Behandlung dieses Stückes tragisch nennen, einen solchen Eindruck hat es wenigstens jederzeit bei uns zurückgelassen, weil dasjenige vor Blick und Geist gebracht wird, was uns oft selbst zur Verzweiflung bringt und wie ihn aus der Welt jagen möchte.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Lieber der Erste hier als der Zweite in Rom!
    – Plutarch

  • Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Waffen […] töten Menschen viele Male, nicht durch ihre eigene Bosheit, sondern die Bosheit derer, die sie bösartig gebrauchen.
    – Giovanni Boccaccio

  • Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.
    – Frank Wedekind



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