Zufällige Zitate
Was ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel.
– George Gordon ByronMan muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.
– Mark TwainSie hatte geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verlieren, so gewinnen diejenigen dadurch unendlich, die wir gewöhnlich als stark und gefaßt kennen.
– Johann Wolfgang von GoetheFängst du an zu componiren, so mache Alles im Kopf. Erst wenn du ein Stück ganz fertig hast, probire es am Instrumente.
– Robert SchumannDer Mensch war nicht bestimmt, wie das Hausvieh, zu einer Herde, sondern, wie die Biene, zu einem Stock zu gehören.
– Immanuel KantDie Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben
– Johann Wolfgang von GoetheDie Freiheit einer Demokratie ist nicht sicher, wenn die Menschen das Wachstum privater Macht bis zu dem Punkt tolerieren, da sie stärker wird als der demokratische Staat selbst.
– Franklin D. RooseveltDenn man verdient wenig Dank von den Menschen, wenn man ihr inneres Bedürfnis erhöhen, ihnen eine große Idee von ihnen selbst geben, ihnen das Herrliche eines wahren, edlen Daseins zum Gefühl bringen will.
– Johann Wolfgang von GoetheEs macht allemal einen sonderbaren Eindruck auf mich, wenn ich einen großen Gelehrten oder sonst einen wichtigen und gesetzten Mann sehe, dabei zu denken, daß doch einmal eine Zeit war, da er den Maikäfern ein Liedchen sang um sie zum Auffliegen zu ermuntern.
– Georg Christoph LichtenbergWer imponirt? Nur Der, welcher ruhig seinen eigenen Weg geht.
– Wilhelm RaabeMan muss sein Auge gleichsam schliessen, man muss ein anderes dafür eintauschen und eröffnen, das alle besitzen, dessen sich aber wenige bedienen.
– PlotinWir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, // In keiner Not uns trennen und Gefahr.
– Friedrich SchillerSich Gott zu ergeben ist das wahre Ziel.
– Mirza Ghulam AhmadJeder Staatsbürger ist ein Staatsbeamter.
– NovalisDer nächste Tag ist der Schüler des vorigen.
– Publilius SyrusDenn es gibt ja noch viele, die den besten Willen haben, etwas recht Gutes zu tun und auszuführen, aber es fehlen ihnen total die Mittel und die äußeren Kräfte und Geschicklichkeiten, die dazu doch so notwendig wie die Augen zum Sehen sind. Nun, in solchen Fällen gilt bei Mir der gute Wille stets soviel wie die Tat selbst.
– Jakob LorberWas gut genug getan wurde, ist auch schnell genug getan.
– AugustusDoch was wäre der Mensch ohne Leiden? Ein Kind ohne Erziehung, ein Sohn ohne Vater, ein Wanderer auf dem Wege zum Verderben.
– Carl Nicolaus KählerNicht jeder, der den Pinsel in die Hand nimmt und Farben verquistet, ist ein Maler.
– Gotthold Ephraim LessingHimmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend.
– David HumeDie zunehmende Intellektualisierung und Rationalisierung bedeutet also
– Max WeberMenschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.
– Edmund BurkeDie Natur macht keinen Sprung. Alle Pflanzen und Tiere bieten nach allen Seiten hin Affinitäten dar, wie ein Territorium auf der Landkarte.
– Carl von LinnéSinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrütteten Gesundheit.
– Ludwig BörneEtwas als ein Merkmal mit einem Dinge vergleichen heißt urtheilen. Das Ding selber ist das Subject, das Merkmal das Prädicat.
– Immanuel KantDie Schwachen und Missratnen sollen zu Grunde gehen: erster Satz unserer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen.
– Friedrich NietzscheIn der Gesellschaft, der Sozietät, kann höchstens die menschliche Forderung befriedigt werden, indes die egoistische stets zu kurz kommen muss.
– Max StirnerIn den goldnen ew’gen / Sternen hat mein Anker Halt gefunden; / denn die unermessnen Fernen / hat die Liebe überwunden, / die ihn kühn geworfen hat / in die blüh’nde Sternensaat.
– Joseph Hubert ReinkensEin Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.
– Gottfried von StraßburgDer Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von
– Alfred AdlerAllzu straff gespannt zerspringt der Bogen.
– Friedrich SchillerDas Erpressungsmittel der Wahrhaftigkeit in äußeren Aussagen, der Eid (tortura spiritualis) wird von einem menschlichen Gerichtshofe nicht bloß für erlaubt, sondern auch für unentbehrlich gehalten: ein trauriger Beweis von der geringen Achtung der Menschen für die Wahrheit, selbst im Tempel der öffentlichen Gerechtigkeit, wo die bloße Idee von ihr schon für sich die größte Achtung einflößen sollte!
– Immanuel KantWas aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche
– Arthur SchopenhauerAlles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt... stolz! Der Mensch!
– Maxim GorkiIm eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.
– Julius HartIm Ruhrkessel hörte ich 1945 von ihm einmal die bezeichnende Antwort: »Der Tag hat vierundzwanzig Stunden. Nehmen Sie dann noch die Nacht dazu, so werden Sie wohl mit Ihrer Arbeit herumkommen!«
– Walter ModelLasst euch nur von Pfaffen sagen, // Was die Kreuzigung eingetragen! // Niemand kommt zum höchsten Flor // Von Kranz und Orden, // Wenn einer nicht zuvor // Derb gedroschen worden.
– Johann Wolfgang von GoetheZeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
– Dschalal ad-Din al-RumiIn einer Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber das ewige Reisen.
– Walter Benjamin