Zufällige Zitate

  • Heirathen und Nähnadeln müssen die Frauenzimmer einfädeln.
    – August von Kotzebue

  • Wie groß ist der Unterschied zwischen der Barbarei vor der Cultur und der Barbarei nach der Cultur!
    – Friedrich Hebbel

  • Farbe tragen heißt Farbe bekennen!
    – Carl Rabl

  • Die Welt ist ein Gefängnis.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Mathematik kann nichts von ihrer Würde einbüßen, wenn sie als bloßes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur Auflösung praktischer Aufgaben betrachtet wird.
    – Alexander von Humboldt

  • »Nur durch beständigen Schwung wirst Du zum schönen Gefäß.«
    – Moritz von Egidy

  • Der Pariser wundert sich, wenn nicht überall alles so ist wie in Paris, und der Franzose, wie in Frankreich.
    – Honoré de Balzac

  • Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Dein Leben hört nicht auf, wie tieff man dich begräbt, Wann du in Gott, und Gott hinwieder in dir lebt.
    – Daniel Czepko von Reigersfeld

  • So wird denn diese sozusagen atomistische Individualisirung der Empfindungen möglicherweise ein unentbehrliches Hilfsmittel bleiben, den Eindruck des Begreifens unserem Empfindungs- bzw. Vorstellungsleben gegenüber zu erzeugen; allein ist es doch davor zu warnen, nun auch die Welt aufzufassen als eine Art Kaleidoskop, welches sich aus solchen Empfindungsmosaikstückchen zusammenstellt.
    – Richard Avenarius

  • Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.
    – Karl Marx

  • Die Angeklagten haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der Rüstung und zum Sturz der nationalsozialistischen Lebensform unseres Volkes aufgerufen, defaitistische Gedanken propagiert und den Führer aufs gemeinste beschimpft und dadurch den Feind des Reiches begünstigt und unsere Wehrkraft zersetzt. Sie werden deshalb mit dem T o d e bestraft. [...] Wenn solches Handeln anders als mit dem Tode bestraft würde, wäre der Anfang einer Entwicklungskette gebildet, deren Ende einst – 1918 – war. Deshalb gab es für den Volksgerichtshof zum Schutze des kämpfenden Volkes und Reiches nur eine gerechte Strafe: die Todesstrafe.
    – Roland Freisler

  • Ich bin unpünktlich, weil ich die Schmerzen des Wartens nicht fühle. Ich warte wie ein Rind.
    – Franz Kafka

  • Die größte Wohltat, die man einem Menschen erweisen kann, besteht darin, dass man ihn vom Irrtum zur Wahrheit führt.
    – Thomas von Aquin

  • Das wird selten oder nimmer gut, // was man ohn' Rat und Muße tut.
    – Georg Rollenhagen

  • Doch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes als auch ohne Weib trübselig ist, und dass, wenn sie auch noch so gut gerät, der süße Kelch viel Bitterkeit enthält.
    – Johann Amos Comenius

  • Was schmied'st du Schmied? »Wir schmieden Ketten, Ketten!« »Ach in die Ketten seid ihr selbst geschlagen.«
    – Friedrich Rückert

  • [Jupiter] nickte und der ganze Olymp erbebte.
    – Vergil

  • Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. // Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, // Gewöhnlich für ein Ganzes hält.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Mensch ist eine Maschine. Er hat keine unabhängigen Bewegungen, weder äußerlich noch innerlich. Er ist eine Maschine, angetrieben von äußeren Einflüssen und von äußeren Anstößen. Von sich aus ist er nur ein Automat mit einer gewissen Ansammlung von Erinnerungen vergangener Erfahrungen und mit einer gewissen Menge von Energie in Reserve.
    – P. D. Ouspensky

  • Ich liebe und hasse zugleich. Wie das möglich ist, fragst Du? Ich weiß nicht wie, doch ich fühle es mit höllischer Qual.
    – Catull

  • Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.
    – Friedrich Schiller

  • Die Sterne lügen nicht.
    – Friedrich Schiller

  • Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrößert!
    – Charles Lamb

  • Die Schwierigkeit liegt nicht so sehr in den neuen Gedanken, als in der Befreiung von den alten.
    – John Maynard Keynes

  • Schönheit ist vergänglich, und wie mit den Jahren sie zunimmt, nimmt sie auch ab.
    – Ovid

  • Alles, was ihr bewundert, kann sich in dem bisschen Glut eines Dreitagefiebers auflösen.
    – Boëthius

  • Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.
    – Giacomo Casanova

  • Merz will Befreiung von jeder Fessel, um künstlerisch formen zu können. Freiheit ist nicht Zügellosigkeit, sondern das Resultat strenger künstlerischer Zucht. Merz bedeutet auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Künstlerischen Gründen. Es muss jedem Künstler gestattet sein, ein Bild etwa nur aus Löschblättern zusammenzusetzen, wenn er nur bilden kann.
    – Kurt Schwitters

  • Die Historiker sind meistens das Gegenteil von einem kreißenden Berg: Handelt es sich auch nur um eine Maus, bringt doch ihre Feder einen Elefanten hervor.
    – Denis Diderot

  • Wollt Ihr Euch wohl fühlen, dann achtet darauf, mit jeder Stimmung der Natur in Harmonie zu sein.
    – Henry David Thoreau

  • Die Kunst seine Beduerfnisse immer mehr und mehr einzuschränken, ist zugleich die Kunst zur Freyheit zu gelangen.
    – Adam Weishaupt

  • Es ist der Menschheit eigen, dass sie sich über die Menschheit erheben muss.
    – Friedrich Schlegel

  • In der Wissenschaft ist alles wichtig.
    – Heinrich Heine

  • Wie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. // Das Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen. [...] Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar.
    – August Macke

  • Die Nacht vor dem heiligen Abend, da liegen die Kinder im Traum. Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum.
    – Robert Reinick

  • Ihr könnt Euch darauf verlassen, die Bescheidenheit der Leute hat immer ihre guten Gründe.
    – Heinrich Heine

  • Diese Revolution wird sich erst dann vollziehen, wenn sämtliche Frauen von ihrem beklagenswerten Los durchdrungen und sich des Verlustes ihrer Rechte in dieser Gesellschaft bewußt sind.
    – Olympe de Gouges

  • Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.
    – Mark Twain

  • Strengstes maass ist zugleich höchste freiheit.
    – Stefan George



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