Zufällige Zitate

  • Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Niemand kann Österreich verstehen, der nicht zuvor unsere Bureaukratie begriffen hat. Da ist der Schlüssel zu allem. Und niemand kann uns helfen, der nicht ihrem Unwesen ein Ende macht. Sie bläst aber jedem das Licht aus, der es versucht. Denn sie hat die Macht über alles. So kommen wir nicht aus dem Zirkel heraus […].
    Hermann Bahr

  • Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.
    Friedrich Schiller

  • Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit
    Isaac Newton

  • Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.
    Honoré de Balzac

  • Nichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche.
    Novalis

  • Mir scheint, wir werden heute noch einige Kugerln bekommen.
    Franz Ferdinand von Österreich

  • Wenn die Architektur überhaupt die erstarrte Musik ist, [...].
    Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

  • Auf dem Glück der Fabel beruht freilich alles, man ist wegen des Hauptaufwandes sicher, die meisten Leser und Zuschauer nehmen denn doch nichts weiter mit davon, und dem Dichter bleibt doch das ganze Verdienst einer lebendigen Ausführung.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Man behandelt mich wie einen Fuchs, wie einen Schlaukopf erster Klasse. Die Wahrheit aber ist, qu'avec un gentleman se suis toujours gentleman et demi, et que quand j'ai affaire ä un corsaire, je tâche d'etre corsaire et demi
    Otto von Bismarck

  • Die wahre Ruhe der Gemüter // Ist Tugend und Genügsamkeit.
    Christian Fürchtegott Gellert

  • Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
    Julius Wilhelm Zincgref

  • Fragen zu stellen lohnt sich immer - wenn es sich auch nicht immer lohnt, sie zu beantworten.
    Oscar Wilde

  • Eine Maske verrät uns mehr als ein Gesicht.
    Oscar Wilde

  • Ein Blümlein, wenn’s die Sonne spüret, sich öffnet stille, sanft und froh: Wann Gottes Gnade dich berühret, laß auch dein Herz bewirken so.
    Gerhard Tersteegen

  • Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
    Jean Paul

  • Das Erfundene kann vervollkommnet, das Geschaffene nur nachgeahmt werden.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Wie hässlich neben Schönheit zeigt sich Hässlichkeit.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Deutschland, Deutschland über alles // über alles in der Welt […]
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Das ist schön, mit jemandem schweigen zu können.
    Kurt Tucholsky

  • Das ächte Neue keimt nur aus dem Alten, // Vergangenheit muss unsre Zukunft gründen, [...]
    August Wilhelm Schlegel

  • Alle Wirklichkeit ist subjektive Erscheinung - dies muss die grosse grundlegende Erkenntnis auch der Biologie bilden. Ganz umsonst wird man die gesamte Welt durchstöbern nach Ursachen, die unabhängig vom Subjekt sind, immer wird man auf Gegenstände stossen, die ihren Aufbau dem Subjekt verdanken.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Fertig bin ich allenfalls // Mit der Welt nun hier auf Erden, // Und nichts bleibt mir übrig, als // Fertig mit mir selbst zu werden.
    Friedrich Rückert

  • Wen ergötzt nicht die Ansicht großer theatralischer Ballette?
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Überhaupt können die Dichter nicht genug von den Musikern und Malern lernen.
    Novalis

  • Der Biologe [...] gibt sich davon Rechenschaft, dass ein jedes Lebewesen ein Subjekt ist, das in einer eigenen Welt lebt, deren Mittelpunkt es bildet.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern Haß gegen alle.
    Robert Musil

  • Es ist im Allgemeinen eine riskante Sache, Jungen zu befehlen, etwas nicht zu tun, es eröffnet ihnen das Abenteuer, etwas gegen die Befehle zu tun.
    Robert Baden-Powell

  • Wenn man kalt ist, so friert man nicht mehr.
    Georg Büchner

  • Die Ethik ist in Wahrheit die leichteste aller Wissenschaften.
    Arthur Schopenhauer

  • So lange der Österreicher Bier und Würstel hat, revoltiert er nicht.
    Ludwig van Beethoven

  • Ich mahne unablässig zum Frieden; dieser, auch ein ungerechter, ist besser als der gerechteste Krieg.
    Cicero

  • Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.
    Wilhelm Busch

  • Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
    Franz Kafka

  • Gefühl von Grenze darf nicht heißen: hier bist du zu Ende, sondern: hier hast du noch zu wachsen.
    Emil Gött

  • Erzbischof von Canterbury John Tillotson verstarb am 22. November 1694!
    Maria II. von England

  • Ich kann nicht sterben. Ich habe meine Arbeit noch nicht beendet.
    James Buchanan Eads

  • Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
    Albert Einstein

  • Sollte es mit dem Christentum einmal dahin kommen, daß es aufhörte liebenswürdig zu sein (welches sich wohl zutragen könnte, wenn es, statt seines sanften Geistes, mit gebieterischer Auktorität bewaffnet würde): so müßte, weil in moralischen Dingen keine Neutralität (noch weniger Koalition entgegengesetzer Prinzipien) Statt findet, eine Abneigung und Widersetzlichkeit gegen dasselbe die herrschende Denkart der Menschen werden; und der Antichrist, der ohnehin Vorläufer des jüngsten Tages gehalten wird, würde sein (vermutlich auf Furcht und Eigennutz gegründetes) obzwar kurzes Regiment anfangen: alsdann aber, weil das Christentum allgemeine Weltreligion zu sein zwar bestimmt, aber es zu werden von dem Schicksal nicht begünstigt sein würde, das (verkehrte) Ende aller Dinge in moralischer Rücksicht eintreten.
    Immanuel Kant

  • Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben.
    Oscar Wilde



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