Zufällige Zitate
Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen.
– Otto Erich HartlebenDas Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.
– PlatonDer Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank. // [...] // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // Vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
– Joachim RingelnatzPrüfe, ob du lieber dich oder etwas von dem Deinigen aufgeben willst.
– Seneca d.J.Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
– Kurt TucholskyWeißt du nichts von der ewigen Jugend des Todes? Das alternde Leben soll sich nach Gottes Willen an der ewigen Jugend des Todes verjüngen. Das ist der Sinn und das Rätsel des Todes. Weißt du das nicht?
– Walter FlexWie in der Grammatik zwei Verneinungen eine Bejahung ausmachen, so gelten in der Heiratsmoral zwei Prostitutionen für eine Tugend.
– Charles FourierJa, herrlich hast du dich bewährt, mein altes Köln, mein treffliches Rheinland, als eine Stadt, als ein Land der Treue, der Loyalität und Niemand wird hinfort mehr von Euch sagen können, daß ihr der Heerd des Aufruhrs wärt, der Revolution und der Anarchie.
– Georg WeerthBestelle dein Haus, denn du wirst sterben.
– JesajaIch möchte Leuchtturm sein
in Nacht und Wind –
für Dorsch und Stint,
für jedes Boot –
und ich bin doch selbst
ein Schiff in Not!
– Wolfgang BorchertDie Kultur hängt von der Kochkunst ab.
– Oscar WildeDie schlechte Absicht ist immer auf den Beinen.
– Emil GöttIch weiß nichts andres als `o Er´ und `o Er der ist´. Ich bin vom Becher der Liebe berauscht, die Welten sind aus meinem Blick geschwunden; ich habe kein Geschäft, als Geistes Gelage und wilde Zecherei. Habe ich einmal in meinem Leben einen Augenblick ohne dich verbacht, von dieser Zeit und von dieser Stunde will ich mein Leben bereuen.
– Dschalal ad-Din al-RumiWas auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend Büchern dir erscheint, // Das alles ist ein Turm zu Babel, // Wenn es die Liebe nicht vereint.
– Johann Wolfgang von GoetheMan weiss nur zu wohl, dass unter euch noch etliche Dumme sind, die es nicht über sich bringen können, der Idee dieses infamen Gottes abzuschwören und die Religion zu verabscheuen [Rede des Herzogs].
– Donatien Alphonse François de SadeDie Ehe war zum jrößten Teile // vabrühte Milch un Langeweile. // Un darum wird beim Happy-end // im Film jewöhnlich abjeblendt.
– Kurt TucholskyUnd setzet ihr nicht das Leben ein, // nie wird euch das Leben gewonnen sein.
– Friedrich SchillerMenschen rief ich, keinen Abschaum.
– Diogenes von SinopeDer Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.
– Friedrich HölderlinDen Eber fliehn, bevor er uns verfolgt, heißt Anreiz zur Verfolgung ihm zu geben.
– William ShakespeareMacht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme.
– Johann Wolfgang von Goethe?"Die Diskriminierung aufgrund der Art oder Spezies, der SPEZIESISMUS, ist ebenso willkürlich, falsch und unhaltbar wie die Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht. Rasse, Geschlecht und Spezies sind gleichermaßen untaugliche moralische Kriterien.
– Helmut KaplanJede gute Erzählung, so wie gute Dichtung, umgibt sich von selber mit Lehren.
– Jean PaulWenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim.
– Paul KellerDieses Dokument [das Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, sosehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue
– Max WeberWenn ein Mann fett ist, male ihn fett. Wenn ein Mann dünn ist, male ihn dünn. Wenn ein Mann klein ist, male ihn klein. Wenn ein Mann groß ist, male ihn groß.
– Thomas EakinsDie Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe.
– Christoph August TiedgeDer Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint.
– Friedrich HebbelMan sollte überhaupt nie eine Handlungsweise eine Staatstugend nennen, die gegen die Tugend im allgemeinen geht.
– Johann Peter EckermannDenn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem «Kampfe ums Dasein»".
– Silvio GesellVorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre.
– Marie von Ebner-EschenbachWer sich verachtet, kann nicht allein sein.
– Honoré de BalzacDenke ich an Neapel, ja gar nach Sizilien, so fällt es einem sowohl in der Erzählung als in Bildern auf, dass in diesen Paradiesen der Welt sich zugleich die vulkanische Hölle so gewaltsam auftut und seit Jahrtausenden die Wohnenden und Genießenden aufschreckt und irre macht.
– Johann Wolfgang von GoetheTakt ist unhörbare Harmonie.
– Richard von SchaukalWer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.
– Johann Wolfgang von GoetheEs lächelt der See, er ladet zum Bade.
– Friedrich SchillerIch habe immer eine Verehrung empfunden, nicht für wortreiche Weitschweifigkeit, sondern für heilige Einfachheit!
– HieronymusSpiele im Takte! Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster.
– Robert SchumannUns scheint, dass nichts aus nichts geschaffen werden kann.
– Lukrez