Zufällige Zitate

  • Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewöhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in außerordentlichen Fällen sich aber aufschließen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden.
    Justinus Kerner

  • Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.
    Homer

  • Seit ich lebe und handle, hat mir das Schicksal fortwährend die Lösung fremder Dramen übertragen, als könnte ohne mich keiner sterben, keiner in Verzweiflung geraten. Ich war eine unerlässliche Figur des fünften Aktes; ohne es zu wollen spielte ich die erbärmliche Rolle des Henkers oder Verräters.
    Michail Jurjewitsch Lermontow

  • Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
    Søren Kierkegaard

  • Geschichte ist weitgehend Humbug.
    Henry Ford

  • Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand.
    Oswald Spengler

  • Alle Welt hat irgend eine Metaphysik zum Zwecke der Vernunft, und sie, samt der Moral, machen die eigentliche Philosophie aus.
    Immanuel Kant

  • Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach!
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Wer befehlen soll, // muss im Befehlen Seligkeit empfinden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wertpapiere der Geldinstitute sind stets von Übel, entwerten sie sich nicht selbst, so entwerten sie ihren Besitzer. Nichts leistet der allgemeinen Charakterverderbnis größeren Vorschub als die Anstalten, durch fremde Arbeit reich zu werden.
    Peter Rosegger

  • Durch Schaden wird man klug // Sagen die klugen Leute. // Schaden litt ich genug, // Doch bin ich ein Tor noch heute.
    Friedrich Rückert

  • Suchst du Macht, Gewalt, falsche Ehre, Ueberfluß; so wollen wir für dich arbeiten, dir zeitliche Vortheile zu verschaffen suchen; wir wollen dich den Thronen so nahe bringen, als du es wünschest, und dich dann den Folgen deiner Thorheit überlassen: aber unser inneres Heiligthum bleibt einem solchen verschlossen. Willst du aber Weisheit lernen, willst du lernen Menschen klüger, besser, frey und glücklich machen, so sey uns dreymal willkommen.
    Adam Weishaupt

  • Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, dass unser Herr ja selbst ein Jude war.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Prüderie ist eine Art von Geiz, die schlimmste von allen.
    Stendhal

  • Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.
    Karl Julius Weber

  • Sei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht.
    Euripides

  • Die Sinne sind uns die Brücke vom Unfaßbaren zum Faßbaren.
    August Macke

  • Wie leer ist die Welt für den, der sie einsam durchwandert!
    Gustave Flaubert

  • Der Rest ist Schweigen.
    William Shakespeare

  • Und bring', da hast du meinen Dank // Mich vor die Weiblein ohn' Gestank. // Mußt alle garst'gen Worte lindern, // Aus Scheißkerl Schurken, aus Arsch mach Hintern, // Und gleich' das Alles so fortan, // Wie du's wohl ehmals schon getan.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer sich entschuldigt, klagt sich an.
    Stendhal

  • Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft.
    Honoré de Balzac

  • Vielleicht brächte ich es soweit, in Glanz zu leben, aber ich hätte dann alles andere nicht, meine absolute Freiheit und mein Leben für mich.
    Franziska zu Reventlow

  • Ein gutes Gedächtnis offenbart noch kein Genie, so wie ein Wörterbuch keine Literatur ist.
    John Henry Newman

  • Wir sind dem Aufwachen nah, wenn wir träumen, daß wir träumen.
    Novalis

  • Der Beweis soll nicht nur von der Wahrheit des Bewiesenen überzeugen, sondern soll auch den Zusammenhang der Wahrheiten untereinander aufdecken. Darum hat schon Euklid Wahrheiten bewiesen, die keines Beweises bedürftig erscheinen, weil sie ohne dies einleuchten.
    Gottlob Frege

  • Du wirst bald merken, dass dein Vater das Lehrgeld umsonst ausgegeben hat.
    Petron

  • [...] nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit
    Max Weber

  • Man hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen.
    François-René de Chateaubriand

  • Wenn die katz nicht ist im haus, // so hat frei umlaufen die maus.
    Georg Rollenhagen

  • Manche Zeit wird uns entrissen, manche unvermerkt entzogen, manche fließt fort. Doch am schimpflichsten ist der Verlust, der aus Unachtsamkeit geschieht.
    Seneca d.J.

  • Handlungen, die in unserer Brust kein Echo hervorrufen, können wir nicht beurteilen.
    Houston Stewart Chamberlain

  • Jeder wird als König geboren, und die meisten sterben in der Verbannung - wie die meisten Könige.
    Oscar Wilde

  • Was nichts kostet, ist nichts wert.
    Albert Einstein

  • Sich im Denken überhaupt orientieren heißt also: sich, bei der Unzulänglichkeit der objektiven Prinzipien der Vernunft, im Fürwahrhalten nach einem subjektiven Prinzip derselben bestimmen.
    Immanuel Kant

  • Die eine Hälfte der Menschheit tadelt, was getan wird. Die andere Hälfte der Menschheit tut, was getadelt wird.
    Benjamin Franklin

  • Der Misthaufen muss allezeit stinken, die Bremse stechen und die Hummel brummen, der Gehässige andere ärgern und kränken.
    Chrétien de Troyes



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