Zufällige Zitate
Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!
– Christian Fürchtegott GellertAch, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird, so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht. Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird.
– Walter FlexMein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.
– Johann Wolfgang von GoetheDoch mit des Geschickes Mächten // Ist kein ew'ger Bund zu flechten, // Und das Unglück schreitet schnell.
– Friedrich SchillerAlles ist gut; der Samen Gottes herrscht über alle und selbst über den Tod. Und obgleich mein Körper schwach ist, ist die Stärke Gottes über allen, und der Samen regiert über alle ungeordneten Geister.
– George FoxWie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott.
– Johann Wolfgang von GoetheKann er mir mehr als seine Seele geben!
– Albert LortzingAlles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß.
– Jakob WassermannEs ist durchaus nötig, daß man sich vom Dasein Gottes überzeuge; es ist aber nicht eben so nötig, daß man es demonstriere.
– Immanuel KantNicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.
– Adlai Ewing StevensonImmer muß ich wie der Sturm will, bin ein Meer ohne Strand.
– Else Lasker-SchülerWo keine Wirkung ist, braucht man keine Ursache zu suchen.
– Jean-Jacques RousseauIch bin der Meinung, daß ein Kunstwerk nur nach seinen eigenen Gesetzen beurteilt werden kann. Ob es in sich geschlossen ist oder nicht, das ist die Frage.
– Thomas Griffiths WainewrightZu geistiger Offenbarung gehört der Wille, den Geist zu entfalten.
– Bettina von ArnimMich haben sie falsch geboren.
– Kurt TucholskyEs gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist.
– Jean PaulAlle Speise köstlich schmeckt, wenn den Tisch die Liebe deckt.
– Felix DahnWas einmal alle Welt tut, glaubt der einzelne ohne weiteres auch tun zu dürfen. Und da nun die Welt im ganzen in neuerer Zeit in ihrer Richtung auf Geld und Gut recht viele verkehrte Grundsätze und Gebräuche hervorgebracht hat, so verfallen sehr viele Christen, ohne besonderen bösen Willen, in sehr verkehrte Handlungsweisen. Das ist vielleicht mehr Irrtum als Unrecht.
– Adolph KolpingNach uns die Sintflut!
– Madame de PompadourEs gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume: Nur um zu duften.
– Friedrich SchlegelIch sterbe. Laßt mich allein.
– Johann Georg ZimmermannDer demokratische Staat ist die einzig mögliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft.
– Wilhelm LiebknechtAnstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinne handeln.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist ein Glück für die Welt, dass die wenigen Menschen zu Beobachtern geboren sind.
– Johann Wolfgang von GoetheSich verlieben ist nicht das Dümmste, was der Mensch tut - die Gravitation kann aber nicht dafür verantwortlich gemacht werden.
– Albert EinsteinEin jeder ist an seinem Platz unsterblich.
– Johann Wolfgang von GoetheAlle Kredit- und Wertpapiere der ganzen Welt zusammen haben nicht den Nährwert eines einzigen Samenkorns.
– Peter RoseggerDesign hat es der Sache nach solange gegeben, wie es menschliche Produktion gibt. Alle Produkte der Menschen haben Gestalt, Form und Struktur. Daher sind sie, was immer sie bezwecken, selbst in ihren Bezweckungen ästhetisch auffassbar. Etwa nach der Einsicht, etwas muss nicht funktionieren, aber es sieht funktional aus.
– Burghart SchmidtDas Handwerk, mit seinen familienartigen, sittlichen Beziehungen zwischen Meister, Geselle und Lehrling, wird mehr und mehr zurückgedrängt.
– Gustav SchmollerDen Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu überzeugen!
– Friedrich Nietzsche...[Mathilde], in deren ganzem Verhalten sich die einzig wahre Bildung ausspräche, die Herzensbildung.
– Theodor FontaneAuch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen.
– Marie von Ebner-EschenbachMan sollte immer ehrlich spielen, wenn man die Trümpfe in der Hand hat.
– Oscar WildeMüde schlief ich auf müßigem Bette // Im Wahn, daß die Arbeit ein Ende hätte. // Am Morgen, da wachte ich auf und fand, // Daß mein Garten voll Blumenwundern stand." [HW]
– Rabindranath TagoreEin Glück, das man nie gekannt, zu entbehren, tut nicht weh, weh aber, ein Glück zu verlieren, an das man gewöhnt war.
– ThukydidesWer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen.
– Samuel Butler d.Ä.