Zufällige Zitate

  • [...] ich ärgere mich nicht, ärgern ist ungesund, ist unwissenschaftlich!
    – Georg Büchner

  • Rosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!
    – Eduard Mörike

  • Das Ziel ist, möglichst vielen Leuten das Leben zu retten, dabei aber nur eine Person, die Wurzel des Übels, zu töten.
    – Yagyū Munenori

  • Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.
    – Friedrich Nietzsche

  • Der Herr Staatssekretär hat ein Wort gebraucht, von dem ich wünschte, er hätte es nicht gebraucht: Deutschland wird entweder Hammer oder Amboß sein. Nein, Deutschland wird nie mehr Amboß sein; aber Deutschland hat auch nicht den Beruf, Hammer zu sein: Deutschlands Beruf ist es nicht, auf andere Völker loszuhämmern. Wir wollen es jedem Volksstamm überlassen, in der Façon sich zu entwickeln, nach seinem Gefallen und seinen Verhältnissen entsprechend, und haben nicht den Beruf, auf ein Volk loszuhämmern und ihm die Gestalt zu geben, die uns als die richtige erscheint.
    – Eugen Richter

  • Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner.
    – Franz Grillparzer

  • [...] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Die innere Heiterkeit des Menschen, die wahre Heiterkeit - die etwas ganz anderes ist als die Lustigkeit - entsteht nur, wenn der Mensch sich für die Gegenwart und Zukunft in Ruhe und Sicherheit weiß.
    – Ferdinando Galiani

  • Nicht nur die Linien und die von ihnen gebildeten Formen, sondern auch die unbezeichnet bleibende Teile des Blattes formen dat Bild. Alle diese Gebilde sind an sich keine Darstellungen bestimmter Gegenstände, sie erhalten erst durch ihre Stellung, ihre Grösse und ihr Verhältnis gegenüber den Anderen in der Blattfläche ihre ganz bestimmte Bedeutung.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Der Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.
    – Friedrich Hölderlin

  • Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
    Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
    Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
    Ein bißchen mehr Wahrheit – das wär‘ doch was!
    Statt soviel Unrast ein bißchen mehr Ruh‘,
    Statt immer nur „Ich“ – ein bißchen mehr „Du“,
    Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut, Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.
    Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
    Kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
    Und viel mehr Blumen, solange es geht,
    Nicht erst auf Gräbern – denn da blüh’n sie zu spät.
    – Peter Rosegger

  • De Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Denn wir sehen, dass nichts von nichts entstehen kann.
    – Lukrez

  • Ich singe gerne, trinke gerne, // Und liebe wohl, geliebt zu seyn.
    – Adelbert von Chamisso

  • Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn.
    – Ricarda Huch

  • Es gibt keine Grenzen der Dinge.
    – Christian Morgenstern

  • Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.
    – Novalis

  • Das Herz ist das Organ der Seele, so wie der Geist das Organ des Verstandes ist.
    – Théodore Jouffroy

  • Das kann mich nicht trösten, daß der reaktionäre Spieß, nachdem er bisher mehr gegen links gekehrt war, nun gegen das Centrum gerichtet wird, dieselbe Hand, die ihn nach rechts gedreht hat, kann ihn auch wieder nach links drehen.
    – Eugen Richter

  • Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
    – Friedrich Nietzsche

  • [Die Worte sind] redende Bilder.
    – Demokrit

  • Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.
    – Oscar Wilde

  • Sich amüsieren heißt etymologisch: die Muße loswerden. Amüsement wäre also das Vergnügen der Plattköpfe.
    – Johann Gottfried Seume

  • Süß wie dem durstenden Wandrer in Mittagshitze der Quell ist; süß wie nach Wintergefahr Schiffern das blumige Land; Also und süsser noch ists, wenn nach langer Entfernung glückliche Liebe zwei sehnende Seelen vereint.
    – Johann Gottfried Herder

  • Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen?
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Was man liebt, findet man überall und sieht überall Ähnlichkeiten.
    – Novalis

  • Keine noch so große Macht kann Menschen zwingen, ihre Meinung zu ändern.
    – Benjamin Franklin

  • Nie sollst Du mich befragen!
    – Richard Wagner

  • Und in den Furchen, die Kolumb gezogen, // Geht Deutschlands Zukunft auf.
    – Georg Herwegh

  • Freiheit ohne Gesetz und Gewalt ist der Stand der Wilden.
    – Immanuel Kant

  • Ich hatte viel sprechen gehört davon, wie man in den Städten Weihnachten feiert. Da sollen sie ein Fichtenbäumchen – ein wirkliches Bäumlein aus dem Walde – auf den Tisch stellen . . .
    – Peter Rosegger

  • Gegen Hitler und seine Leute ist jedes Mittel gut genug. Wer so schonungslos mit andern umgeht, hat keinen Anspruch auf Schonung – immer gib ihm!
    – Kurt Tucholsky

  • In dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen teilhaftig werden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Mut des Schwachen, Milde des Starken - beide anbetungswürdig!
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Nie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!
    – Robert Musil

  • Die Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles.
    – Franz von Sales

  • Ich hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen weil man nicht alles leisten kann.
    – Alexander von Humboldt

  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich erkenne - darf ich deshalb mit Recht sagen: Also kann ich?
    – Francesco de Sanctis



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