Zufällige Zitate
Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur »zwar - aber«, das ist nie richtig.
– Kurt TucholskyGlücklich, der einen wahren Freund findet, glücklicher, der in seinem Weibe eine wahre Freundin findet.
– Franz SchubertEs ist im Allgemeinen eine riskante Sache, Jungen zu befehlen, etwas nicht zu tun, es eröffnet ihnen das Abenteuer, etwas gegen die Befehle zu tun.
– Robert Baden-PowellNach meiner innigsten Ueberzeugung kommt kein anderer Dichter ihm an Tiefe der Empfindung und an Zartheit derselben, an Natur und Wahrheit und zugleich an hohem Kunstverdienste auch nur von weitem bei. Die Natur hat ihn reicher ausgestattet als irgendeinen, der nach Shakspeare aufgestanden ist. Und außer diesem, was er von der Natur erhalten, hat er sich durch rastloses Nachforschen und Studium mehr gegeben als irgendein anderer.
– Friedrich Schiller...eine Prinzessin, der man sagte, dass die Bauern kein Brot hätten, woraufhin sie antwortete, dann sollten sie doch Brioche essen.
– Jean-Jacques RousseauMeine Augen verlangen nur nach dir. Lebwohl.
– Katharina von AragónO Zeiten! O Sitten!
– CiceroBet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung!
– Johann Heinrich VoßIhr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm.
– Friedrich NietzscheWer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles.
– Miguel de CervantesDie Menschen und die Pyramiden // Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehn.
– Gottlieb Konrad PfeffelSorgen Sie dafür, daß die Freiheit in ihrem Lande, gleichgültig von woher sie bedroht wird, erhalten bleibt.
– Franz-Josef StraußEs sinnt Gewalt und List nur dies Geschlecht; // Was will, was soll, was heißet denn das Recht? // Hast du die Macht, du hast das Recht auf Erden.
– Adelbert von ChamissoDas Vertrauen ist eine zarte Pflanze; ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.
– Otto von BismarckNein.
– Alexander Graham BellEs sind Hieroglyphen (aus "Ekstase" und daraus durch "Phantasie" entstanden in seine Kunst, Ed.) in dem Sinne, dass sie die Naturformen in einfachere Flächenformen bringen und dem Beschauer ihre Bedeutung suggerieren, wie das geschriebene Wort Pferd jedem die Form Pferd vor Augen stellt. Es sind nicht Hieroglyphen in dem bekannten Sinn des Wortes...
– Ernst Ludwig KirchnerTapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.
– AristotelesWir sind mit sehenden Augen blind.
– Hartmann von AueGeld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.
– Heinrich HeineWas bleibet aber, stiften die Dichter.
– Friedrich HölderlinPresse, Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muß. Das Beste wäre wohl Gas?
– Wilhelm II.Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten – antworten nicht. Gott – antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen.
– Wolfgang BorchertMenschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daß sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!
– Gerrit EngelkeDie Menschen sind die Produzenten ihrer Vorstellungen, Ideen pp., aber die wirklichen, wirkenden Menschen, wie sie bedingt sind durch eine bestimmte Entwicklung ihrer Produktivkräfte und des denselben entsprechenden Verkehrs bis zu seinen weitesten Formationen hinauf. Das Bewusstsein kann nie etwas Andres sein als das bewusste Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozeß.
– Karl MarxDie Einrichtungen zum Studium in diesem Land waren ärmlich. Es gab nicht mal Modell-Klassen in den Kunstschulen und Malschulen.
– Thomas EakinsWer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist.
– Sebastian BrantNur in der reinen Luft eigenen Denkens, eigenen Empfindens, eigenen Urteils atmet man den frischen Hauch geistiger Selbständigkeit.
– Moritz von EgidyMan soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
– Friedrich SchillerHier sitz’ ich, forme Menschen // Nach meinem Bilde, // Ein Geschlecht, das mir gleich sey, // Zu leiden, zu weinen, // Zu genießen und zu freuen sich, // Und dein nicht zu achten, // Wie ich!
– Johann Wolfgang von GoetheSei aber nicht gar zu sehr ein Sklave der Meinungen, welche Andere von Dir hegen. Sei selbständig. Was kümmert Dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn Du tust, was Du nach Pflicht und Gewissen und nach Deiner redlichen Überzeugung tun sollst?
– Adolph Freiherr KniggeErziehung ist Erziehung zur Freiheit.
– Ludwig BörneDie Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat.
– Hildegard von BingenUngelogene Begeisterung ist die tiefste Lebens-Poesie, die unmittelbarste, reellste Glückseligkeit, die es giebt.
– Bogumil GoltzIch habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden.
– Albert EinsteinDas Ende aller Dinge, die durch der Menschen Hände gehen, ist, selbst bei ihren guten Zwecken, Torheit: das ist, Gebrauch solcher Mittel zu ihren Zwecken, die diesen gerade zuwider sind.
– Immanuel KantZwei Menschen sind immer zwei Extreme.
– Friedrich HebbelDas Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran.
– Johann Wolfgang von Goethe