Zufällige Zitate

  • Wir sind der Auffassung, daß Kriege nur dann und nur so lange geführt werden können, als die arbeitende Volksmasse sie entweder begeistert mitmacht, weil sie sie für eine gerechte und notwendige Sache hält, oder wenigstens duldend erträgt. Wenn hingegen die große Mehrheit des werktätigen Volkes zu der Überzeugung gelangt – und in ihr diese Überzeugung, dieses Bewußtsein zu wecken ist gerade die Aufgabe, die wir Sozialdemokraten uns stellen –, wenn, sage ich, die Mehrheit des Volkes zu der Überzeugung gelangt, daß Kriege eine barbarische, tief unsittliche, reaktionäre und volksfeindliche Erscheinung sind, dann sind die Kriege unmöglich geworden – und mag zunächst der Soldat noch den Befehlen der Obrigkeit Gehorsam leisten!
    Rosa Luxemburg

  • Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen.
    Benjamin Franklin

  • Ein neuer geistiger Stil ist nur nach einer Revolution möglich, die abgeänderte soziale Tatsachen schafft und andere menschliche Typen hervorbrachte.
    Carl Einstein

  • Adel verpflichtet.
    Pierre-Marc-Gaston de Lévis

  • Es [das Volk] haßt die Genießenden, wie ein Eunuch die Männer.
    Georg Büchner

  • Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.
    Friedrich Hebbel

  • Das Gehirn ist kein Wohnort, Sitz, Erzeuger, kein Instrument oder Organ, kein Träger oder Substrat usw. des
    Richard Avenarius

  • Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden, in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein der menschlichen Natur so widersprechendes Ideal wie das des Kommunismus geht nicht zu verwirklichen ohne Gewalt. Das ist das Grundproblem
    Karl zu Schwarzenberg

  • Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat.
    Kurt Tucholsky

  • Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert.
    Franz von Baader

  • Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kömmt drauf an, sie zu verändern.
    Karl Marx

  • Die beste Lunge erschöpft sich, auch sogar eine weibliche.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind.
    Marie de Sévigné

  • Anmaßung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit.
    Michel de Montaigne

  • Schrecklicher Gedanke, diese wundervolle Welt mit allen Schmerzen und Freuden einmal zu verlassen.
    Franziska zu Reventlow

  • Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
    Friedrich Hölderlin

  • Um Guts zu tun, braucht's keiner Überlegung.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, daß selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.
    René Descartes

  • Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt. Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose »bare Zahlung«.
    Friedrich Engels

  • Eine unvoreingenommene Untersuchung des letzten Krieges, der vorhergehenden Ereignisse und seiner Folgen ergibt den unantastbaren Beweis, daß es in der Welt eine gewaltige Gruppe von Machthabern gibt, die es vorziehen im Dunkeln zu bleiben, die weder Ämter noch äußere Machtinsignien erstreben, die auch keiner bestimmten Nation angehören sondern international sind.
    Henry Ford

  • Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders.
    Homer

  • Bevor man etwas brennend begehrt, sollte man das Glück dessen prüfen, der es bereits besitzt.
    François de La Rochefoucauld

  • Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Metaphysik hat zum eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei Ideen: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.
    Immanuel Kant

  • Der Ausdruck der Leute, die sich in Gemäldegalerien bewegen, zeigt eine schlecht verhehlte Enttäuschung darüber, daß dort nur Bilder hängen.
    Walter Benjamin

  • Allzu große Zartheit der Gefühle ist ein wahres Unglück.
    Karl Julius Weber

  • […] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden [...], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; [...].
    Dietrich Bonhoeffer

  • Das Leben hängt an einem Haare,// d'rum mache Klugheit dir zu Pflicht,// Bis du eig'ner Freund geblieben,// dann kümm're dich das Schicksal nicht.
    Hafes

  • Rasse - das ist doch alles Mist. Wer garantiert mir denn, daß in den Kirchenbüchern alles richtig notiert ist?
    Ernst Röhm

  • Wer Glück erfuhr, soll mit Beglückung niemals geizig sein!
    Sophokles

  • Je weniger Geist, desto weniger Angst.
    Søren Kierkegaard

  • Der Asket macht aus der Tugend eine Not.
    Friedrich Nietzsche

  • Jede Seele, die sich rettet, rettet auch ihren Leib.
    Charles Péguy

  • Da das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein Vergnügen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.
    Karl Kraus

  • Vieles, was bei Tisch geschmacklos ist, ist im Bett eine Würze. Und umgekehrt. Die meisten Verbindungen sind darum so unglücklich, weil diese Trennung von Tisch und Bett nicht vorgenommen wird.
    Karl Kraus

  • Er [Der Abt] hasse die Fehler, er liebe die Brüder.
    Benedikt von Nursia

  • Wenn mir ein Gedanke kommt, mache ich daraus ein Sonett // und schreibe Venezianisch, so wie ich geboren bin // obwohl ich weiß, dass es mehr als einen Beschränkten gibt // der mich tadelt, da ich mit unverfälschten Worten rede.
    Giorgio Baffo

  • Der müde Leib findet ein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müde ist, wo soll er ruhen?
    Georg Büchner

  • Man darf nicht das Gras wachsen hören, sonst wird man taub.
    Gerhart Hauptmann



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