Zufällige Zitate
Er [Der Abt] suche mehr geliebt als gefürchtet zu werden.
– Benedikt von NursiaJe rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.
– Karl MarxDer saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime.
– Johann Wolfgang von GoetheJede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen." - "Psychologie der Massen
– Gustave Le BonDie Gegend um Bayreuth ist schön; es ist in einem weiten Zirkel von Bergen umschlossen… Wir logierten sehr gut. Ich kann mich nicht länger enthalten, die vortreffliche, unerwartete Aufnahme zu rühmen, die wir hier in Bayreuth genossen… Ein Opernhaus, das wohl fast so groß als das Berliner Opernhaus und als eines der größten und prächtigsten Opernhäuser in der Welt berufen ist.
– Wilhelm Heinrich WackenroderWir [Engländer] haben nahezu alles mit Amerika gemeinsam, außer natürlich die Sprache.
– Oscar WildeDer ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht.
– Sebastian BrantNehmt die Menschen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen.
– Franz SchubertDer unzufriedene Mensch findet keinen bequemen Stuhl.
– Benjamin FranklinWünsche wie die Wolken sind, // Schiffen durch die stillen Räume, // Wer erkennt im lauen Wind, // Ob's Gedanken oder Träume?
– Joseph von EichendorffWelch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt.
– Gustave FlaubertEinem Roman, der eigentlich romantisch geschrieben und auf Überraschung berechnet wäre, würde man einen schlechten Dienst erzeigen, wenn man seine Fabel auszöge.
– Johann Wolfgang von GoetheWeder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist.
– Thomas von AquinEhret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, // Flicken zerrißene Pantalons aus;
– August Wilhelm SchlegelSonst hat der leichsinnige Sohn Schulden gemacht, die der Vater bezahlen mußte; heute macht der leichtsinnige Vater Schulden, die der Sohn wird bezahlen müssen.
– Peter RoseggerDiese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, - ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, - ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit […].
– Friedrich NietzscheDie genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden.
– AristotelesEs gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld.
– Ludwig BörneNichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.
– Théodore JouffroyDer Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde.
– Friedrich NietzscheMusik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, daß sie rechnet.
– Gottfried Wilhelm LeibnizDenn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.
– Johann Wolfgang von GoetheErfinden: ein Prozent Inspiration – neunundneunzig Prozent Transpiration.
– Thomas Alva EdisonNur zwischen Glaube und Vertraun ist Friede.
– Friedrich SchillerDie Limonade ist matt wie deine Seele - Versuche!
– Friedrich SchillerDer Starke ist am mächtigsten a l l e i n.
– Friedrich SchillerWem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu sein, // Wer ein holdes Weib errungen, // Mische seine Jubel ein!
– Friedrich SchillerSeltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben.
– Georg Christoph LichtenbergLeiblichkeit ist das Ende der Werke Gottes.
– Friedrich Christoph OetingerFürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
– JesajaTugenden und Mädchen sind am schönsten, ehe sie wissen, daß sie schön sind.
– Ludwig Börne[Ich kann] Männer beherrschen.
– Diogenes von SinopeUnd wenn die Noth nicht Eisen bricht, // Das Eisen bricht die Noth.
– Emanuel Geibel[...] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.
– Jakob Johann von UexküllDer Geist ist es, der den Redner macht, und die Ausdruckskraft der Empfindung.
– QuintilianWo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.
– August Julius LangbehnDer Mensch hat freien Willen - d. h. er kann einwilligen in's Nothwendige.
– Friedrich HebbelWas das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, daß es Gegenstand des freien Willens sei
– Gottfried Wilhelm LeibnizWenn ein Strang soviele Fäden hat, gibt es leicht Knoten.
– Honoré de Balzac