Zufällige Zitate

  • Ein Tölpel wird trotz aller Müh, doch nicht zum feinen Herrn.
    Jean de La Fontaine

  • Der Abgrund, der geschaffen ist, leitet in sich den ungeschaffenen Abgrund, und die zwei Abgründe werden ein einig Eins, ein lauteres göttliches Wesen, dann hat sich der Geist in Gottes Geist verloren, in dem grundlosen Meere ist er ertrunken.
    Johannes Tauler

  • Komm, leb mit mir und liebe mich; // ich will die Wonne lehren dich, // die Wiesen, Berge, Wald gewähren, // die Schönheit der Natur dich lehren.
    Christopher Marlowe

  • Der ehrbare Dichter muss keusch sein, seine Verse jedoch nicht.
    Catull

  • Vernünftige Bewohner anderer Planeten anzunehmen, ist eine Sache der Meinung; denn, wenn wir diesen näher kommen könnten, welches an sich möglich ist, würden wir, ob sie sind, oder nicht sind, durch Erfahrung ausmachen; aber wir werden ihnen niemals so nahe kommen, und so bleibt es beim Meinen.
    Immanuel Kant

  • Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.
    Johann Peter Eckermann

  • O Gott, ich könnte in eine Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten, wenn nur meine bösen Träume nicht wären.
    William Shakespeare

  • Ach der unseelige Ehrgeiz, er ist ein Gift für alle Freuden.
    Heinrich von Kleist

  • Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.
    Victor Hugo

  • Ein gutes Gedicht ist das eindringendste Mittel der Belebung des Gemüts.
    Immanuel Kant

  • Die Liebe lebt von ihrer Distanz zum Objekt, obwohl es als Streben in aller Liebe liegt, diese Distanz zu überwinden.
    Ferdinand Ebner

  • Tiefe Einsamkeit ist erhaben, aber auf eine schreckliche Art.
    Immanuel Kant

  • Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft.
    Sully Prudhomme

  • Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, daß er mich beschirme, Die verruchte Untat, die mich hinwirft, An euch streng und unerbittlich räche!
    Johannes von Tepl

  • Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert.
    Alphonse de Lamartine

  • Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Aber jeder Fanatismus, ob politisch oder religiös motiviert, ist schlimm!
    Farah Diba

  • Alle Unterweisung der Jugend hat dieses Beschwerliche an sich, daß man genötigt ist, mit der Einsicht den Jahren vorzueilen, und, ohne die Reife des Verstandes abzuwarten, solche Erkenntnisse erteilen soll, die nach der natürlichen Ordnung nur von einer geübteren und versuchten Vernunft könnten begriffen werden.
    Immanuel Kant

  • Es ist mir in den Wissenschaften gegangen wie einem, der früh aufsteht, in der Dämmerung die Morgenröte, sodann aber die Sonne ungeduldig erwartet und doch, wie sie hervortritt, geblendet wird.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Fordere und erwarte wenig von den Menschen; fordere und erwarte viel von dir.
    Friedrich Maximilian Klinger

  • Die Kunst aber, oder vielmehr die Gewandtheit, im gesellschaftlichen Tone zu sprechen, und sich überhaupt modisch zu zeigen, welche, vornehmlich wenn es Wissenschaft betrifft, fälschlich Popularität genannt wird, da sie vielmehr geputzte Seichtigkeit heißen sollte, deckt manche Armseligkeit des eingeschränkten Kopfs. Aber nur Kinder lassen sich dadurch irre leiten.
    Immanuel Kant

  • Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten.
    Karl Marx

  • Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise.
    Kurt Tucholsky

  • Glauben Sie, meine Herren, es wird kein Haupt über Deutschland leuchten, das nicht mit einem vollen Tropfen demokratischen Öls gesalbt ist!
    Ludwig Uhland

  • Die Eindrücke der Kindheit wurzeln am tiefsten.
    Karl Emil Franzos

  • Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
    Anselm Feuerbach

  • Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.
    Heinrich von Treitschke

  • Die größte Unbescheidenheit // Ist der Glaube an die Unsterblichkeit, // Die Zumutung an die Natur, // Diese dürftige Menschenkreatur // Selbst in den mißlungensten Exemplaren // Für Ewigkeiten aufzusparen.
    Heinrich Leuthold

  • Ich will die Wahrheit nur ohne Umschweife gestehen. Ich werde nicht ungeneigt sein, diejenige Sätze vor würkliche Irrtümer und Falschheiten zu halten, welche in meiner Betrachtung unter dieser Gestalt erscheinen; und warum sollte ich mir den Zwang antun, diesen Gedanken in meiner Schrift so ängstlich zu verbergen, um dasjenige zu scheinen, was ich nicht denke, was aber die Welt gerne hätte, daß ich es dächte?
    Immanuel Kant

  • Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.
    Heraklit

  • Wer redlich dient und schweigt, der fordert viel.
    Leopold Schefer

  • Auf Grabschriften stehen auch die größten Lügen.
    Karl Julius Weber

  • In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern.
    Christian Morgenstern

  • Nicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.
    Clara Zetkin

  • Dass du gewiss in Bayreuth selig sein wirst, so sehr sind dessen Häuser und Berge zu loben.
    Jean Paul

  • Naturforscher und Dichter haben durch eine Sprache sich immer wie ein Volk gezeigt.
    Novalis

  • Der Mensch ist eine Maschine. Er hat keine unabhängigen Bewegungen, weder äußerlich noch innerlich. Er ist eine Maschine, angetrieben von äußeren Einflüssen und von äußeren Anstößen. Von sich aus ist er nur ein Automat mit einer gewissen Ansammlung von Erinnerungen vergangener Erfahrungen und mit einer gewissen Menge von Energie in Reserve.
    P. D. Ouspensky

  • Es gibt wohl manches, das man annehmen muss, ohne zu Dank verpflichtet zu sein.
    Seneca d.J.

  • Ich wähle meine Freunde nach ihrem hübschen Gesicht, meine Bekannten nach ihrem guten Charakter und meine Feinde nach ihrer starken Intelligenz.
    Oscar Wilde

  • Was tadelt Gott denn also die Sünder wegen der Handlungen, da doch schon vom ersten Ursprung der Welt an vorgesehen war, daß sie sie ausführen müßten?
    Immanuel Kant



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