Zufällige Zitate
Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen und weiß sich ihres Vorzugs meistens sehr gut zu bedienen.
– Johann Wolfgang von GoetheAlles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.
– Achim von ArnimEin erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener.
– Guy de MaupassantVor einem grauen Haupte sollst Du das Deine beugen!
– Adolph Freiherr KniggeEs gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will.
– Søren KierkegaardWer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
– Friedrich HebbelDie Ideen entzünden einander, wie die electrischen Funken.
– Johann Jakob Engeldie Politik ist die Lehre vom Möglichen.
– Otto von BismarckWillst du etwas los sein, leih es einem guten Freund!
– PlautusGefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fühlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen können.
– Napoléon III.Natürlich verachte ich mein Vaterland von Kopf bis Fuß, aber es ärgert mich, wenn ein Ausländer dieses Gefühl mit mir teilt.
– Alexander Sergejewitsch PuschkinDer Reiche ist entweder ein Schelm oder eines Schelmen Erbe.
– HieronymusDer Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind. // Der Schnee ist weiß für jedes Kind.
– Joachim RingelnatzAn der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen.
– Johann Wolfgang von GoetheIch breche ab, und sage nicht mehr, als daß diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daß die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind.
– Jakob AdlungDie menschliche Dummheit ist international.
– Kurt TucholskyVielen wird er ohne Zweifel etwas großspurig und aufgeblasen vorkommen, wir aber ziehen vor, ihn einfach nur britisch zu finden.
– Oscar WildeWieviel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst Neigung und Fähigkeit, Einfaches zu genießen, dessen Duft am leichtesten verflüchtigt, eben weil er der feinste ist.
– Alexander von VillersAlles, was du den Ausschweifungen hingabst, wird dir verloren sein.
– PhaedrusEs ist gegen meine Natur, schwach zu werden.
– Karl LagerfeldDer lange Schnurrbart ist eigentlich nur // Des Zopftums neuere Phase: // Der Zopf, der ehemals hinten hing, // Der hängt jetzt unter der Nase.
– Heinrich HeineJedes Lebewesen liebt sich selbst.
– CiceroDie Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur.
– Oswald SpenglerUnerträglicher nichts als ein Weib mit großem Vermögen.
– JuvenalDie Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtous und Künstler
– Otto WeiningerTausend Jahre werden vergehen und diese Schuld von Deutschland nicht wegnehmen.
– Hans FrankKeine Leidenschaft ist für die Seele des Menschen verderblicher als der Neid, der zwar andere sehr wenig betrübt, aber für den, der damit behaftet ist, das größte, eigentlich das Grundübel ist. Denn wie der Rost das Eisen, so verzehrt der Neid die Seele, die mit ihm behaftet ist.
– Basilius der GroßeZ'Basel an mim Rhi, // jo dört möchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mim liebe Rhi.
– Johann Peter HebelWir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, [...] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken.
– Paul GerhardtIch will in einem Land leben, in dem sowohl Arbeit als auch Wohlstand etwas gelten, weil wir begriffen haben, dass wir stark sind, weil die Menschen hart arbeiten.
– John EdwardsVon der Kleinwelt des Süßwassers aus eröffnet sich das beste Verständnis für alle großen Fragen der Biologie.
– Raoul Heinrich FrancéDunkel war der Rede Sinn
– Friedrich SchillerDie Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
– Thomas von AquinGewissen Verleumdern zu erwidern // Hieße, sich bis zu ihnen erniedern.
– Heinrich LeutholdImmer strebe zum Ganzen und kannst du selber kein Ganzes // Werden, als dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich an.
– Friedrich SchillerEr [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maaßt er sich einmal an, diese Rücksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.
– Christoph Wilhelm HufelandZwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der andern trennen.
– Johann Wolfgang von GoetheEmpörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung.
– Sully Prudhomme