Zufällige Zitate

  • Es ist Aufgabe der Internationalen Arbeiterassoziation, die spontanen Bewegungen der Arbeiterklasse zu vereinigen und zu verallgemeinern, doch nicht, ihnen irgendein doktrinäres System zu diktieren oder aufzudrängen.
    – Karl Marx

  • Wer ausgelernt sein will, der muss im Grabe liegen.
    – Christoph Lehmann

  • Alle politischen Gebilde sind Gewaltgebilde.
    – Max Weber

  • Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern – und – das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Für den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht.
    – Antoine de Saint-Exupéry

  • Freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Hinter dem U kommt gleich das Weh, // das ist die Ordnung im ABC.
    – Friedrich Schiller

  • Für gewöhnlich ist Gott mit den großen Bataillonen gegen die kleinen.
    – Roger de Bussy-Rabutin

  • Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.
    – Friedrich Nietzsche

  • Der ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund.
    – Erich Mühsam

  • Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
    – John Locke

  • Wieviel Muscheln am Strand, soviel Schmerzen bietet die Liebe.
    – Ovid

  • Es gibt Möglichkeiten für mich, gewiss, aber unter welchem Stein liegen sie?
    – Franz Kafka

  • Wisst ihr, dass Klagelieder vor dem Tod niemals ein Ende fänden, wenn sie nützten?
    – Sophokles

  • Adolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreußischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiß Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt." - zitiert nach: Fritz Günther von Tschirschky:
    – Ernst Röhm

  • Im Feingefühl hat das Herz Geist.
    – Sully Prudhomme

  • «Spotten Sie nicht über Kriminalromane!» sagte Madge streng, «sie sind heutzutage das einzige Mittel, vernünftige Ideen zu popularisieren. (...)»
    – Friedrich Glauser

  • Unter den heiligsten Zeilen des Shakespeare wünschte ich dass diejenigen einmal mit Rot erscheinen mögten, die wir einem zur glücklichen Stunde getrunkenen Glas Wein zu danken haben.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Wohin, wohin, Verruchte, stürmet ihr?
    – Horaz

  • Wer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am Besten wahren.
    – George Washington

  • Nur das Dunkel der Nacht enthüllt uns die höheren Welten, // Blendendes Sonnenlicht deckt sie mit nichtiger Luft.
    – Johann Gaudenz von Salis-Seewis

  • Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch für den besten Gegengrund zu schließen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit.
    – Friedrich Nietzsche

  • Das Ziel meiner innigsten Sehnsucht, deren Qual mein ganzes Inneres erfüllte, war Italien, dessen Bild und Gleichnis mir viele Jahre vergebens vorschwebte, bis ich endlich durch kühnen Entschluß die wirkliche Gegenwart zu fassen mich erdreistete.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet, // Ob sich das Herz zum Herzen findet. // Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.
    – Friedrich Schiller

  • Ich glaube, dass ab und zu ein kleiner Aufstand sein Gutes hat, er ist in der Politik genauso nötig wie ein Gewitter in der Natur.
    – Thomas Jefferson

  • Eine Sache ist nicht unbedingt richtig, nur weil jemand dafür gestorben ist.
    – Oscar Wilde

  • Wer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund.
    – Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Der Mensch kann entweder bloß dressiert, abgerichtet, mechanisch unterwiesen, oder wirklich aufgeklärt werden.
    – Immanuel Kant

  • Gibt es feindlichere Begriffe auf Erden als Kunst und Zufriedenheit?
    – Jakob Wassermann

  • Das Licht hat sonach eine große Liebe zu noch mehr Licht; aber die Lüge haßt die Lüge, weil sie ihren Verrat fürchtet. Sehet, darin besteht ein Hauptkriterium, wie man die Wahrheit von der Lüge sogar mit verbundenen Augen gar wohl unterscheiden kann!
    – Jakob Lorber

  • Die Freundschaft ist ein Kapital, von dem die Zinsen niemals verloren gehen.
    – Johann Georg Hamann

  • Unterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker.
    – Emil Gött

  • Es gibt Menschen, deren Aufgabe lediglich darin besteht die Vermittlerrolle bei anderen zu übernehmen; man schreitet über sie hinweg, wie über Brücken und geht davon.
    – Gustave Flaubert

  • Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.
    – Friedrich Nietzsche

  • Es gibt zwar auch immer wieder gute Sozis, aber der SPD hängen die Eierschalen von Marx schon noch stark an.
    – Georg Ratzinger

  • Die Tragödie ist das Gebiet aller hohen Affekte, der Extreme der Leidenschaften.
    – Ludwig Tieck

  • Das Wort Fortschritt bedeutet nichts, solange es noch unglückliche Kinder gibt.
    – Albert Einstein

  • Auf törichte Wünsche wartet zuweilen eine grausame Strafe: ihre Erfüllung.
    – Isolde Kurz

  • Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und Bienenstöcke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt.
    – Otto von Bismarck



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