Zufällige Zitate
All das Meine trage ich mit mir.
– CiceroEin furchtbar wüthend Schreckniß ist // Der Krieg, die Heerde schlägt er und den Hirten.
– Friedrich SchillerDas weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrünnig macht, im äußern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit führen sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Schicksal der Nationen hängt von der Art ihrer Ernährung ab.
– Jean Anthelme Brillat-SavarinDer Dichter soll uns seine Personen in ihren Handlungen darstellen, der Gesprächschreiber darf sich ja wohl kürzer fassen und sich und seinen Lesern durch eine allgemeine Schilderung geschwind über die Exposition weghelfen.
– Johann Wolfgang von GoetheJede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
– AristotelesDie Wahrheitsliebenden sehnen sich nach der Wahrheit, unabhängig davon, ob sie im Mantel des Sieges eingehüllt ist oder im Gewand der Niederlage.
– Mirza Ghulam AhmadIch bin die Stimme der Partei. Bringen Sie das Geld mit, dann dürfen Sie auch mitreden.
– Franz-Josef StraußDie Götterbilder wanken.
– François-René de ChateaubriandAlles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.
– Siddhartha GautamaDas innerste Wesen der Liebe ist Hingabe.
– Edith SteinEin kleiner Irrtum am Anfang wird am Ende ein großer.
– AristotelesDer aufgeklärte Despotismus will manches Gute, aber erreicht sehr Weniges.
– Gustav SchmollerMit Worten lässt sich trefflich streiten.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Wagen hat keine Stelle, an der das fünfte Rad zu befestigen ist.
– FreidankErst mußt du klar sein, dann siehst du die Welt klar.
– Peter HilleDie Dividenden steigen, und die Proletarier fallen. Und mit jedem sinkt ein Kämpfer der Zukunft, ein Soldat der Revolution, ein Retter der Menschheit vom Joch des Kapitalismus ins Grab.
– Rosa LuxemburgHerr, in deine Hände befehle ich meinen Geist.
– Lamoral von EgmondWenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?
– Michel de MontaigneDie privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei.
– Oswald SpenglerJedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient.
– AristotelesDas Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend.
– Johann Wolfgang von GoetheOhne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.
– AristotelesSein Jahrhundert kann man nicht verändern, aber man kann sich dagegenstellen und glückliche Wirkungen vorbereiten.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum.
– Ludwig FeuerbachIn Österreich fällt nämlich alles schwer: jeder Theaterdirektor erklärt, das Theater sei in Österreich schwer zu leiten; jeder Bürgermeister, die Straßen seien in Österreich sehr schwer zu reinigen; jeder Polizeidirektor, die Mörder seien in Österreich schwer zu erwischen; und die Satyriker behaupten, es sei schwer, in Österreich keine Satyre zu schreiben.
– Daniel SpitzerWer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen.
– Samuel Butler d.Ä.Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein.
– Christian MorgensternEinsame Stille! Wie bist du schön! Und wie süß das wäre, solch ein Schweigen ewig zu genießen, im Tod seiner Ruhe bewusst! Ob der Tod die Ruhe bringt? Sie sagen: nein!
– Ludwig GanghoferDrum will ich Mensch sein, um zu dichten, // will wecken, die voll Sehnsucht sind, // dass ich im Grab den Frieden find // des Schlafes nach erfüllten Plichten.
– Erich MühsamAuch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
– Johann Wolfgang von GoetheDem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.
– Karl KrausWer sich an die 80er erinnern kann, hat sie nicht miterlebt.
– FalcoDie Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.
– Friedrich NietzscheRasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
– Friedrich Schiller