Zufällige Zitate

  • Markt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus.
    – Joseph von Eichendorff

  • Man verkauft uns meistens Gesetze für Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil.
    – Johann Gottfried Seume

  • Der wahre Künstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht.
    – Adalbert Stifter

  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen.
    – Gustave Flaubert

  • Der ehrbare Dichter muss keusch sein, seine Verse jedoch nicht.
    – Catull

  • Was also ist »Zeit«? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht.
    – Augustinus von Hippo

  • Die Verleumdung, das freche Gespenst, setzt sich auf die edelsten Gräber.
    – Heinrich Heine

  • Es gibt wohl manches, das man annehmen muss, ohne zu Dank verpflichtet zu sein.
    – Seneca d.J.

  • Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Geschichte erzeugt sich selbst.
    – Novalis

  • Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.
    – Friedrich Schlegel

  • Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt das er berührt.
    – Benjamin Franklin

  • Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken.
    – Albert Einstein

  • Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kömmt er.
    – Wilhelm Hauff

  • Mach deine Rechnung mit dem Himmel Vogt, // Fort mußt du, deine Uhr ist abgelaufen.
    – Friedrich Schiller

  • Mangel an Selbstvertrauen, gewöhnliche Quelle des Missmuts.
    – Sophie Mereau

  • Es gibt nur eine Möglichkeit, sich vor der Maschine zu retten. Das ist, sie zu benützen. Nur mit dem Auto kommt man zu sich.
    – Karl Kraus

  • Es ist das wahre Glück an keinen Stand gebunden.
    – Friedrich von Hagedorn

  • Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Nichts ist geschmackloser als die ganze Selbstgefälligkeit und Zufriedenheit, die aus den Gesichtern eines neu vermählten Paares leuchtet.
    – Charles Lamb

  • Ich mache es mir zur Regel, den Weg nicht von Schnee zu säubern, bevor es nicht zu schneien aufgehört hat.
    – Daniel Webster

  • Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten, zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann.
    – Samuel Butler d.Ä.

  • Gott bewahre mich davor, bloß die Sprache des gesunden Menschenverstandes zu sprechen: im Guten wie im Bösen ist es ratsam, ein wenig verrückt zu sein.
    – Georges Bernanos

  • Idioten und Wahnsinnige erzählen gewöhnlich die Wahrheit.
    – Robert Burton

  • Man muss eben immer älter werden, immer stiller und endlich einmal etwas schaffen.
    – Paula Modersohn-Becker

  • Freiwillig gibt ein Unterdrücker niemals die Freiheit; sie muß von den Unterdrückten eingefordert werden.
    – Martin Luther King

  • Das Gespräch ist, meiner Ansicht nach, die lohnendste und natürlichste Übung unseres Geistes: Keine andere Lebensbetätigung macht mir so viel Freude.
    – Michel de Montaigne

  • Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt.
    – Wilhelm Dilthey

  • Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.
    – Franz Kafka

  • Das Dogma von der absoluten Gleichheit der Menschen ist nicht mehr und nicht weniger ein Wahn als irgendein religiöses Dogma.
    – Johannes Scherr

  • Alles Gute aber, das nicht auf moralisch-gute Gesinnung gepropft ist, ist nichts als lauter Schein und schimmerndes Elend.
    – Immanuel Kant

  • Der Tod äfft die Geburt; beim Sterben sind wir so hilflos und nackt wie neugeborne Kinder.
    – Georg Büchner

  • In der Improvisation liegt die Stärke. Alle entscheidenden Schläge werden mit der linken Hand geführt werden.
    – Walter Benjamin

  • Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist.
    – E. T. A. Hoffmann

  • Die wahre echte Liebe ist meist eine unglückliche Erscheinung, man quält sich selbst und wird von der Welt misshandelt.
    – Karoline von Günderrode

  • Selbstdenken ist der höchste Muth. [...] Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selbst handlen.
    – Bettina von Arnim

  • Trainiere hart, Siege leicht.
    – Alexander Wassiljewitsch Suworow



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