Zufällige Zitate

  • Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders.
    – Homer

  • Wehrt euch, wenn euch das Leben lieb ist.
    – Hartmann von Aue

  • Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit.
    – Egon Schiele

  • Mein sind die Jahre nicht die mir die Zeit genommen // Mein sind die Jahre nicht/ die etwa möchten kommen // Der Augenblick ist mein // und nehm' ich den in acht // So ist der mein // der Jahr und Ewigkeit gemacht.
    – Andreas Gryphius

  • Was hilft all das Kreuzigen und Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig wird.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. // Mit wenig Witz und viel Behagen // dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, // Wie junge Katzen mit dem Schwanz.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Beethovens Musik bewegt die Hebel des Schauers, der Furcht, des Entsetzens und erweckt jene unendliche Sehnsucht, die das Wesen der Romantik ist.
    – E. T. A. Hoffmann

  • Auch was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
    – Gottfried Keller

  • Dieser ist ein Zweig von jenem Siegerstamm, und lässt uns fürchten die angeborene Kraft und sein Geschick.
    – William Shakespeare

  • In der Mathematik muss die Kunst, eine Frage zu stellen, höher bewertet werden als die Kunst, diese Frage zu lösen.
    – Georg Cantor

  • Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
    – Lukian von Samosata

  • Wenn der Mensch fühlt, dass er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise, er verzichtet auf die sauren Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr.
    – Kurt Tucholsky

  • Der Geist denkt, das Geld lenkt: [...].
    – Oswald Spengler

  • Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
    – Mark Twain

  • Alle Reichen stellen das Gold über die Verdienste.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Wo kein Geld / da ist kein Freud / wo kein Freud / da ist Leyd / wo Leyd / da ist Traurigkeit.
    – Abraham a Sancta Clara

  • In einem wohleingerichteten Staate soll das Recht selbst nicht auf unrechte Weise geschehn.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten!
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Wir sind nicht Feinde, sondern Freunde. Wir dürfen nicht Feinde sein. Ob auch die Leidenschaft das Band unserer Liebe straff gezogen hat, sie darf es nicht brechen. Die mystischen Saiten der Erinnerung, die sich von jedem Schlachtfelde und Patriotengrabe zu jedem lebendigen Herzen und zu jedem häuslichen Herde über dieses ganze weite Land erstrecken, werden auf's Neue in den großen Chor der Union einstimmen, wenn sie wiederum, was sicher zu erwarten steht, von den bessern Engeln unserer Natur berührt werden.
    – Abraham Lincoln

  • Und dennoch sagt der viel, der »Abend« sagt.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Das Weinen des Erben ist unter der Maske ein Lachen.
    – Publilius Syrus

  • So stark ist der Zauber der Musik, und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.
    – E. T. A. Hoffmann

  • Gebt Raum, ihr Völker, unsrem Schritt: // Wir sind die letzten Gothen: // Wir tragen keine Krone mit: - // Wir tragen einen Todten.
    – Felix Dahn

  • Die Kunst ist eine so reine himmlische Region, zu der sich wenige ganz erhoben haben und die nur im Glauben daran erkannt und völlig begriffen werden kann.
    – Philipp Otto Runge

  • Indessen sind doch die meisten unter den Planeten gewiß bewohnt, und die es nicht sind, werden es einst werden.
    – Immanuel Kant

  • Ein jeder liebt den goldenen Mittelweg.
    – Horaz

  • Man kann auch annehmen, daß das Radium in verbrecherischen Händen sehr gefährlich werden könnte, und hier stellt sich die Frage, ob es für die Menschheit vorteilhaft ist, die Geheimnisse der Natur zu kennen, ob sie reif genug ist, sich diese Geheimnisse nutzbar zu machen oder ob diese Erkenntnisse ihr nicht schädlich sind. Nobels Entdeckungen sind ein charakteristisches Beispiel dafür: die mächtigsten Explosivkörper haben den Menschen erlaubt, großartige Arbeiten durchzuführen. Doch sind sie auch ein furchtbares Instrument der Zerstörung in den Händen der großen Verbrecher, die die Völker in die Kriege hetzen. Ich bin wie Nobel der Ansicht, daß die Menschheit mehr Gutes als Böses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann.
    – Pierre Curie

  • Es ist doch unter aller Menschenwürde, krank und abhängig zu sein.
    – Franziska zu Reventlow

  • Hält uns daher ein Componist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag' ich: »vor allem lass mich hören, dass du schöne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein Programm angenehm sein«.
    – Robert Schumann

  • Es gibt einen Sinn für Moral, und es gibt einen Sinn für Unmoral. Die Geschichte lehrt uns, dass der Sinn für Moral uns befähigt, das Moralische zu erkennen und zu meiden, und dass der Sinn für Unmoral uns befähigt, das Unmoralische zu erkennen und zu genießen.
    – Mark Twain

  • Abwechslung ist von allem das Süßeste, wie der Dichter sagt.
    – Aristoteles

  • Hohl ist der Boden unter den Tyrannen, die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden.
    – Friedrich Schiller

  • Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.
    – Hermann Bahr

  • Ich staune über den Schaden, den der Verkehr mit Verwandten verursacht. Meines Erachtens kann nur der es glauben, der es selbst erfahren hat.
    – Theresa von Ávila

  • Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.
    – Honoré de Balzac

  • Die Art und Weise, in der die menschliche Sinneswahrnehmung sich organisiert - das Medium, in dem sie erfolgt - ist nicht nur natürlich, sondern auch geschichtlich bedingt.
    – Walter Benjamin

  • Amor ist ein mächtiger Fürst // Und hat mich so gebeugt, daß ich bekenne, // Es gibt kein Weh, das seiner Strafe glich, // Doch gibts nicht größre Lust, als ihm zu dienen.
    – William Shakespeare

  • Eine gewisse Anzahl von Müßiggängern ist notwendig zur Entwicklung einer höheren Kultur.
    – Miguel de Unamuno

  • Einen Prozess führen zu müssen, heißt schon auf dieser Welt verdammt sein; und schon der bloße Gedanke daran ist geeignet, mich bis nach Indien ausreißen zu lassen.
    – Molière

  • Dem Wagemutigen hilft das Glück!
    – Vergil



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