Zufällige Zitate
Ich glaube, der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis, und darum wird er entstehen.
– Theodor HerzlDie Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.
– Franz KafkaSolch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.
– Johann Wolfgang von GoetheArbeitet, arbeitet, Proletarier, vermehrt den Nationalreichthum und damit euer persönliches Elend. Arbeitet, um, immer ärmer geworden, noch mehr Ursache zu haben, zu arbeiten und elend zu sein. Das ist das unerbittliche Gesetz der kapitalistischen Produktion.
– Paul LafargueSeefahrt tut not, Leben nicht.
– Gnaeus Pompeius MagnusDas Studium der Rechtswissenschaft ist das herrlichste.
– Johann Wolfgang von GoetheHalte das Bild der Würdigen fest! Wie leuchtende Sterne // Teilte sie aus die Natur durch den unendlichen Raum.
– Johann Wolfgang von GoetheWas bleibet aber, stiften die Dichter.
– Friedrich HölderlinWenn die Architektur überhaupt die erstarrte Musik ist, [...].
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingWer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen
– Ricarda HuchHeine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern.
– Elisabeth von Österreich-UngarnDie Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtuos und Künstler.
– Otto WeiningerDer Hölle Rache kocht in meinem Herzen.
– Emanuel SchikanederDie Romane sind die sokratischen Dialoge unserer Zeit. In diese liberale Form hat sich die Lebensweisheit vor der Schulweisheit geflüchtet.
– Friedrich SchlegelAch, deine Augen drohn mir mehr Gefahr // als zwanzig ihrer Schwerter; blick' du freundlich, //so bin ich gegen ihren Haß gestählt. […] Durch ihren Haß zu sterben wär' mir besser, als ohne deine Liebe Lebensfrist.
– William ShakespeareDas dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens können wir uns selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten.
– Andreas WeberWer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.
– Charles de MontesquieuSei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht.
– EuripidesAlle Bemühungen um die Ästhetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg.
– Walter BenjaminDas einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.“
(Original franz.: „C'est de quoi j'ai le plus de peur que la peur.
– Michel de MontaigneWie groß ist der Unterschied zwischen der Barbarei vor der Cultur und der Barbarei nach der Cultur!
– Friedrich HebbelWer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.
– Johann Wolfgang von GoetheDiese Revolution wird sich erst dann vollziehen, wenn sämtliche Frauen von ihrem beklagenswerten Los durchdrungen und sich des Verlustes ihrer Rechte in dieser Gesellschaft bewußt sind.
– Olympe de GougesDenn was er sinnt, ist Schrecken, und was er blickt, ist Wuth.
– Ludwig UhlandNeid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.
– Friedrich NietzscheZur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.
– Immanuel KantMenschen, werdet groß, denn ihr könnt es!
– Johann Michael SailerRuhe, das höchste Glück auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz.
– Johann Georg ZimmermannMein ganzer Reichthum sei mein Lied.
– Georg HerweghWir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
– Robert MusilDer Mensch braucht nur wenig; und auch dieses Wenige nicht lange.
– Edward YoungSie wissen nicht, wie ich diese Frau geliebt habe.
– Franz Joseph I. von ÖsterreichDie Kunst ist ein Unendliches, jedes Kunstwerk ein Bruchstück, trotzdem es als ein Vollständiges erscheint.
– Konrad FiedlerIch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren!
– Friedrich NietzscheWirklichkeit is immer das schönste Zeugnis für die Möglichkeit.
– Johann Nepomuk NestroyVerstand und Wille sind bei uns Grundkräfte, deren der letztere, so fern er durch den ersteren bestimmt wird, ein Vermögen ist, etwas gemäß einer Idee, die Zweck genannt wird, hervorzubringen.
– Immanuel KantEs ist im Allgemeinen üblich, daß der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit auf der letzten Seite eine Liste der Bücher gibt, die er gelesen hat. Er tut das, damit man weiß, daß er sich nichts in seinem eigenen Kopf ausgedacht, sondern alles wahrheitsgetreu und gewissenhaft aus schon Vorhandenem abgeschrieben hat.
– Janusz KorczakEinige Leute haben ein Herz wie ein Ofen; er ist an sich kalt, aber sie heizen ihn, wenn sich Jemand wärmen will.
– Friedrich HebbelWas frag ich viel nach Geld und Gut, // Wenn ich zufrieden bin! // Gibt Gott mir nur gesundes Blut, // So hab ich frohen Sinn.
– Johann Martin MillerIm Grunde meines Herzens bin ich ja ein Gegenstromschwimmer.
– Falco