Zufällige Zitate
Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb.
– Friedrich Schiller[...] Redlichkeit gedeiht in jedem Stande.
– Friedrich SchillerDas Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.
– François de La RochefoucauldDas Leben ist entweder ein Seil oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.
– Albrecht DürerDas leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.
– TibullWer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.
– Friedrich NietzscheFreiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.
– Charles de MontesquieuDer wohlfeile, schnelle, sichere und regelmäßige Transport von Personen und Gütern ist einer der mächtigsten Hebel des Nationalwohlstandes und der Civilisation nach allen ihren Verzweigungen.
– Friedrich ListDas Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.
– Kurt TucholskyDie Frau ist die geistige Gefährtin des Mannes, im öffenlichen wie im privaten Leben. Ohne sie würden wir die wahren Ideale vergessen.
– Oscar WildeDas deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist, der einzige Halt, an dem es aus dem Blutsumpf des Krieges und der Niederlage sich wieder herausarbeiten kann.
– Friedrich EbertDas beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen eine Freude machen könne.
– Friedrich NietzscheTadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
– August Friedrich Ernst LangbeinDie Kritik hatte mir vielfach den Vorwurf gemacht, daß sich meine Dramen mit meiner eigenen Person beschäftigen. Ich wollte dartun, daß es sich der Mühe lohnt, meine Person auf die Bühne zu bringen.
– Frank WedekindMir graust. // Das Frauenzimmer ist abgesaust.
– Joachim RingelnatzDie Verfassung, die wir haben […] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist.
– ThukydidesWer anderen die Freiheit verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.
– Benjamin FranklinDaz gantze eyland muß ein paradeys werden…
– Johann Moritz (Nassau-Siegen)Wer als Meister ward geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.
– Richard WagnerIch möchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen können von so fürchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, daß dadurch Kriege überhaupt unmöglich würden.
– Alfred NobelWenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?
– Michel de MontaigneDie Verwirklichung eines Geschehens vermöge einer außer dem Verwirklicher stehenden Gesetzmäßigkeit ist ein Akt der Unfreiheit, jene durch den Verwirklicher selbst ein solcher der Freiheit.
– Rudolf SteinerDas dunkle Volk der flatternden Plejaden // Huscht wie ein Fledermäuse-Schwarm dahin. // Der Wagen zieht auf seinen dunklen Pfaden // Stumm fort und ohne Last seit Urbeginn.
– Georg HeymDie Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfter aber ein Sturm im Hafen.
– Jean Antoine Petit-SennDas Ausgedehnte bildet gleichsam die unsichtbare Leinwand, auf die das Weltpanaorama, das jeden von uns umgibt, gemalt ist, indem es den die Farben tragenden Lokalzeichen Haltung und Form verleiht, Einen anderen Standpunkt gegeüber dem Weltpanorama als den unseres Subjektes gib es nicht, weil das Subjekt als Beschauer zugleich der Erbauer seiner Welt ist. Ein objektives Weltbild, das allen Subjekten gerecht werden soll, muss notwendig ein Phantom bleiben.
– Jakob Johann von UexküllKurz, hier wie überall, Vorsicht mit überflüssigen teleologischen Principien!
– Friedrich NietzscheEin Schwert in eurer Hand ist das Gedicht
– Georg HerweghArm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
– Peter RoseggerGenialität ist Objektivität.
– Arthur SchopenhauerNotfalls kann ich immer noch als Oberbefehlshaber eingreifen.
– Paul von HindenburgDas Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
– AristotelesMan hat etwas weniger Freunde, als man annimmt, aber etwas mehr, als man kennt.
– Hugo von HofmannsthalSie haben mich die Vielseitigkeit des innern Menschen mit mehr Billigkeit anzuschauen gelehrt, Sie haben mir eine zweyte Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehört hatte.
– Johann Wolfgang von GoetheGuten Morgen, Robert.
– Calvin CoolidgeAlle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden.
– NovalisExstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.
– Friedrich NietzscheAus Schatten und Bildern zur Wahrheit.
– John Henry NewmanMit Zurückhaltung muss man vorschreiten, wo tiefer Grund zu fürchten ist.
– Baltasar Gracián y Morales