Zufällige Zitate

  • Die Poesie geht mehr auf das Allgemeine und die Geschichte auf das Besondere.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.
    – Seneca d.J.

  • Ich habe bestimmt keine Rassen-, Standes- oder religiöse Vorurteile. Es genügt für mich, zu wissen, jemand ist ein Mensch - schlimmer kann er nicht sein.
    – Mark Twain

  • [...] was sollten wir auch mit dem Glück anfangen, da Unglück noch der einzige Reiz ist, der uns übrig bleibt.
    – Franz Schubert

  • Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter.
    – Friedrich Nietzsche

  • Kein Glück ist auf dem Erdenrund // Heilkräftiger, süßer, reiner, // Als Kindermund an deinem Mund // Und Kinderhand in deiner.
    – Paul Heyse

  • Denn hat, wie in der Liebe geschieht, ein Mann sein Inneres aufgeschlossen und sich hingegeben, so ist das ein Geschenk, das er nicht zurücknehmen kann, und es würde unmöglich sein, ein ehemals geliebtes Wesen zu beschädigen oder ungeschützt zu lassen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Jeder ist ein Ignorant, nur bei unterschiedlichen Themen.
    – Will Rogers

  • Man ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist.
    – Sully Prudhomme

  • Wer sich im Geist und in der Wahrheit als Bruder von Hunderten fühlt, der ist ein höherer Mensch als der zärtlichste Bruder von einem.
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.
    – Voltaire

  • Weiche dem Unheil nicht, doch geh ihm mutiger entgegen!
    – Vergil

  • Was können die Götter besseres geben als eine glückliche Stunde?
    – Catull

  • Das Genie bleibt sich in allen Dingen gleich.
    – Honoré de Balzac

  • Man muss viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen.
    – Théodore Jouffroy

  • Ich glaube, daß unbewaffnete Wahrheit und bedingungslose Liebe in der Wirklichkeit das letzte Wort haben werden.
    – Martin Luther King

  • Unsere Weisheit ist nicht weniger ein Ball des Zufalls als unser Vermögen.
    – François de La Rochefoucauld

  • Ich werde müde, alle Unaufrichtigkeiten und Widersprechungen auszukramen, die in dieser Schwierigkeit begriffen sind, welche die Leibnizianer uns in der Sache von dem Stoße unelastischer Körper haben machen wollen.
    – Immanuel Kant

  • Jeder Arzt hat seine Lieblingskrankheit.
    – Henry Fielding

  • Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muß es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknöpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen.
    – Karl May

  • Überschätzung macht leicht den Menschen, der überschätzt wird, hochmütig.
    – Baruch de Spinoza

  • Ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.
    – Benjamin Franklin

  • Traurig wirst du sein, wenn du allein sein wirst.
    – Ovid

  • Wenn die Großmut vollkommen sein soll, muss sie eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.
    – Henry Thomas Buckle

  • Gott grüß Euch, Alter! - Schmeckt das Pfeifchen?
    – Gottlieb Konrad Pfeffel

  • [...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung.
    – Ricarda Huch

  • Ein fröhlicher Mensch ist kein Schmeichler / kein Betrieger / kein Lieger / ist warhafft in seiner Sachen / thut selten weynen / vielmehr lachen.
    – Abraham a Sancta Clara

  • Reim ist bloss ein wortspiel wenn zwischen den durch den reim verbundenen worten keine innere verbindung besteht.
    – Stefan George

  • Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?
    – Georg Büchner

  • Empörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung.
    – Sully Prudhomme

  • Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begründet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt.
    – Ernst Cassirer

  • Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will.
    – Georg Herwegh

  • Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger alles sehr langsam, die Silben, und besonders die Endsilben, stark und deutlich aussprechen, damit die Silben, welche geschwind gesprochen werden müssen, nicht unverständlich werden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Aber „die Menschheit” hat kein Ziel, keine Idee, keinen Plan, so wenig die Gattung der Schmetterlinge oder der Orchideen ein Ziel hat. „Die Menschheit” ist ein leeres Wort.
    – Oswald Spengler

  • Das gehörte Wort geht verloren, wenn es nicht vom Herzen verstanden wird.
    – Chrétien de Troyes

  • Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.
    – John Henry Newman

  • Jede Nation hat sich immer und überall auf der Welt von der andern ein vereinfachendes Plakatbild gemacht, das meist so vergröbert ist, dass es überhaupt nicht mehr stimmt […]. Engländer haben Backenbart und karierte Hosen; die Amerikaner legen die Beine auf den Tisch, Deutsche essen Sauerkraut - immer, in allen Lebenslagen - und die Franzosen? Die haben's mit den Weibern - man weiß das ja! -, trinken Champagner und sind leichtfertige Windhunde.
    – Kurt Tucholsky



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