Zufällige Zitate

  • Das Heer der Gestirne macht durch seine beziehende Stellung gegen einen gemeinschaftlichen Plan eben sowohl ein System aus, als die Planeten unseres Sonnenbaues um die Sonne.
    Immanuel Kant

  • Ein einiges Europa wäre das Ende der Kriege und es wird kommen, aber wann?
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Wenn die Könige baun, haben die Kärrner zu tun.
    Friedrich Schiller

  • an nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet […] Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt.
    Friedrich Nietzsche

  • Ich hab' meine Tante geschlachtet.
    Frank Wedekind

  • Wir empfinden mehr Schmerz über einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als über einen unmittelbar drohenden Tod.
    Honoré de Balzac

  • Indessen nehme ich für bekannt, dass eine Frau herrscht und herrschen muss; daher, wenn ich ein Frauenzimmer kennen lerne, gebe ich nur darauf acht, wo sie herrscht; denn dass sie irgendwo herrsche, setze ich voraus.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nach eignem Gesetz, wie keiner der Sterblichen, schreitest du lebend hinab zum Hades.
    Sophokles

  • Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefühl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt.
    Francesco de Sanctis

  • Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.
    Anselm von Canterbury

  • Nun ging mir eine neue Welt auf. Ich näherte mich den Gebirgen, die sich nach und nach entwickelten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Machd doch eiern Drägg (
    Friedrich August III.

  • Der Hund stößt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde müssen ihre Gedanken aussprechen.
    Eduard von Keyserling

  • Mündig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten; man hetzt sie durch die Schule, damit sie die alte Leier lernen, und haben sie diese inne, so erklärt man sie für mündig.
    Max Stirner

  • Anstatt verständig zu belehren und ruhig einzuwirken, streut man willkürlich Samen und Unkraut zugleich nach allen Seiten, kein Mittelpunkt, auf den hingeschaut werde, ist mehr gegeben, jeder Einzelne tritt als Lehrer und Führer hervor und gibt seine vollkommene Torheit für ein vollendetes Ganze[!].
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Je mehr Einsicht man hat, desto mehr Größe und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen.
    Blaise Pascal

  • Man weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!
    Wolfgang Borchert

  • Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
    Rudolf Steiner

  • Ein Dummkopf findet immer noch einen Dümmeren, der ihn bewundert.
    Nicolas Boileau-Despréaux

  • Denke nach über alles!
    Ausonius

  • Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.
    Oscar Wilde

  • Ich muss hinein gehen, der Nebel steigt auf.
    Emily Dickinson

  • Es gibt Menschen, deren Aufgabe lediglich darin besteht die Vermittlerrolle bei anderen zu übernehmen; man schreitet über sie hinweg, wie über Brücken und geht davon.
    Gustave Flaubert

  • Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinguckt.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Den Mann gibt es gar nicht; er ist nur der Lärm, den er verursacht.
    Kurt Tucholsky

  • Blinder Eyfer schadet nur!
    Magnus Gottfried Lichtwer

  • Wer die Kampflust der Jugend reizt, macht sie hochmütig und laut, und wer sie ungeschickt anfasst, der macht sie hässlich.
    Walter Flex

  • Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurück.
    August von Kotzebue

  • Jede ungewöhnliche Geistes- und Charakterleistung beruht auf einer sublimierten Verwandlungskunst.
    Jakob Wassermann

  • Das Gehirn ist kein Wohnort, Sitz, Erzeuger, kein Instrument oder Organ, kein Träger oder Substrat usw. des
    Richard Avenarius

  • Menschen, welche man nicht leiden kann, sucht man sich zu verdächtigen.
    Friedrich Nietzsche

  • Weisheit spricht nicht so sehr aus dem Verstand, als aus dem Herzen.
    Peter Rosegger

  • Bei Hofe ist der Unglaube verpönt, weil er den Interessen der Fürsten als schädlich gilt, Unglaube ist auch in Gegenwart junger Mädchen verpönt, wie leicht könnte er sie abhalten zu heiraten. Man wird zugeben, wenn es einen Gott gibt, muss es ihm sehr wohlgefällig sein, aus solchen Beweggründen verehrt zu werden.
    Stendhal

  • Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // ich nahm es so im Wandern mit, // auf daß es einst mir möge sagen, // wie laut die Nachtigall geschlagen, // wie grün der Wald, den ich durchschritt.
    Theodor Storm

  • So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Diese Nahrung ist schmackhaft.
    Millard Fillmore

  • Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt.
    Robert Musil

  • Nur in der Antwort seines Du kann jedes Ich seine unendliche Einheit ganz fühlen.
    Friedrich Schlegel

  • Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!
    Karl Kraus



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