Zufällige Zitate
Eine weitere Erscheinung, die ich als Kursänderung betrachtete, war die Tatsache, dass der Führer nicht, wie erwartet, mit England gegen den Bolschewismus kämpfte, sondern , was ich ihm nie verzeihen kann, England zum Hauptfeind erklärte und mit dem Bolschewismus einen Freundschaftspakt schloss.
– Kurt HuberDie sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit.
– Arnold MendelssohnAlles, was in sich selbst widersprechen ist, ist innerlich unmöglich.
– Immanuel KantTrotze, so bleibt dir der Sieg.
– Friedrich HebbelFür das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun
– Marie von Ebner-EschenbachLernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, für die Menschheit // schlage das Herz!
– Otto Erich HartlebenOh, das schmeckt gut. Danke!
– Johannes BrahmsDie wohlaprobirte Gouvernante hatte die verkindete Hochzeitsgesellschaft von Gockelsruh nach der Eierburg bei Gelnhausen geführt und dort aus ihnen eine Kleinkinderbewahranstalt gebildet.
– Clemens BrentanoManchmal ist es sehr schwer, wach zu bleiben, besonders in der Kirche.
– Oscar WildeDie Mathematik kann nichts von ihrer Würde einbüßen, wenn sie als bloßes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur Auflösung praktischer Aufgaben betrachtet wird.
– Alexander von HumboldtWas ich an ihm [Pablo Casals] besonders bewundre, ist seine charaktervolle Haltung nicht nur gegen die Unterdrücker seines Volkes, sondern auch gegen alle jene Opportunisten, die immer bereit sind, mit dem Teufel zu paktieren. Er hat klar erkannt, daß die Welt mehr bedroht ist durch die, die das Übel dulden und ihm Vorschub leisten, als durch die Übeltäter selbst.
– Albert EinsteinAch, wie bald // Schwindet Schönheit und Gestalt!
– Wilhelm HauffIch bringe den Krieg.
– Friedrich NietzscheSatan, erbarme dich ihrer!!
– Else Lasker-SchülerEinst durfte man nicht wagen, frei zu denken; jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr. Man will nur noch denken, was man wollen soll, und eben das empfindet man als seine Freiheit.
– Oswald SpenglerFragst du mich, woher die bange // Liebe mir zum Herzen kam, [...].
– Eduard MörikeDeutsche, kauft deutsche Zitronen!
– Kurt TucholskyJupiter lacht aus der Höhe über die Meineide der Liebenden und läßt sie bedeutungslos im aeolischen Südwind verwehen.
– OvidDas Weib erträgt den Himmel nicht!
– Adalbert StifterDas Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle.
– Pierre-Jean-Georges CabanisEs gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.
– Hugo von HofmannsthalIn einem wohleingerichteten Staate soll das Recht selbst nicht auf unrechte Weise geschehn.
– Johann Wolfgang von GoetheMein` Seel`, dann seid Ihr umso klüger; denn manches Dieners Zunge schwatzt nur seines Herrn Verderben herbei. Nichts sagen, nichts tun, nichts wissen und nichts haben, darin besteht ein großer Teil Eures Guts, das eigentlich ein Nichts ist.
– William ShakespeareEs gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.
– Baltasar Gracián y MoralesStaat = politische Gesellschaft und Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang.
– Antonio GramsciMan verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.
– Friedrich NietzscheDer Böse läuft vor seinem eigenen Schatten.
– Annette von Droste-HülshoffDer Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so ist das ein Wunder, das noch keiner sah.
– Chrétien de TroyesWie du beim Gehen darauf achtest, daß du nicht in einen Nagel trittst oder dir den Fuß verstauchst, so nimm dich auch davor in acht, daß das leitende Prinzip in dir keinen Schaden nimmt. Und wenn wir diese Regel bei jeder Handlung einhalten, dann werden wir mit größerer Sicherheit an die Sache herangehen.
– EpiktetDem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden.
– Benedikt von NursiaAuf der Börse „verdient“, sagen sie und wollen damit das freche Glücksspiel beschönigen, als ob es ehrliche Arbeit wäre.
– Peter RoseggerWas war eigentlich diese Zeitreiserei? Ein Mann konnte sich doch nicht mit Staub bedecken, indem er sich in einem Paradoxon herumwälzte, oder?
– H.G. WellsDen Teufel spürt das Völkchen nie, // und wenn er sie beim Kragen hätte.
– Johann Wolfgang von GoetheEine in die Welt versunkene Seele behält diese Richtung auch nach dem Tode.
– Justinus KernerDas Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen können.
– Arthur Stanley EddingtonEin Schelm, der mehr gibt als er hat.
– Paul BussonSo begnügt sich eine züchtige schöne Frau, um ihre Schönheit zu erheben, mit einem dünnen goldenen Kettchen um den Hals, mit einem leichten Ring am Finger, ganz einfachen Ohrringen, mit einer Schnalle oder einem Bande, um den herabwellenden Teil ihrer Haare zusammenzuhalten […] Die Hetären hingegen, zumal die hässlicheren glauben, sie könne im Putze nie zuviel tun: ihr ganzer Hals muss übergüldet sein.
– Lukian von SamosataFreiheit ohne Gesetz und Gewalt ist der Stand der Wilden.
– Immanuel Kant