Zufällige Zitate
Eigentlich sollte man nämlich sagen: »von etwas abstrahieren«, nicht »etwas abstrahieren«.
– Immanuel KantDiese neue Erfindung hat mich sehr interessiert und ich danke sehr für die Vorführung derselben.
– Franz Joseph I. von ÖsterreichDas Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle.
– Pierre-Jean-Georges CabanisWer über gewisse Dinge seinen Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren!
– Gotthold Ephraim LessingDu musst dich jetzt anstrengen oder nie.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldAlle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.
– menschenrechte-zitate" class="alinks-link" title="Zitate von Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" target="_self">Allgemeine Erklärung der MenschenrechteEin Staat, der jegliche freie Meinungsäußerung unterbindet und jede, aber auch jede sittlich berechtigte Kritik, jeden Verbesserungsvorschlag als 'Vorbereitung zum Hochverrat' unter die furchtbarsten Strafen stellt, bricht ein ungeschriebenes deutsches, germanisches Recht, das ‘im gesunden Volksempfinden’ noch immer lebendig war und lebendig bleiben muß.
– Kurt HuberDie Klugen haben wahrhaftig lange nicht so viel Behaglichkeit in die Welt gebracht und so viele Glückliche drin gemacht, wie die Einfältigen.
– Wilhelm RaabeDer Wissenschaftler findet seine Belohnung in dem, was Poincaré die Freude am Verstehen nennt, nicht in den Anwendungsmöglichkeiten seiner Erfindung.
– Albert EinsteinEs kommt nicht auf diese oder jene Begründung an. Wir wollen einen größeren Anteil am holländischen Handel.
– George MonckWer einst als erster sich des Frevels unterfängt, // Dass er dich, Wald, mit hartem Beil bedrängt, // Den soll sein eigner Stab mit hartem Stahl aufspießen, // Und Erysichthon gleich soll er den Hunger büßen.
– Pierre de RonsardSo es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum für die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß Rum das dazu ausersehene Mittel ist.
– Benjamin FranklinDen Stolz hat Gott noch stäts vernichtet // Und Demuth immer aufgerichtet, [...].
– Carl Leberecht ImmermannDer Mensch sollte sich aus der Rohigkeit seiner Naturanlagen selbst herausarbeiten, und, indem er sich über sie erhebt, dennoch Acht haben, daß er nicht wider sie verstoße: eine Geschicklichkeit, die er nur spät und nach vielen mißlingenden Versuchen erwarten kann, binnern welcher Zwischenzeit die Menschheit unter den Übeln seufzt, die sie sich aus Unerfahrenheit selbst antut.
– Immanuel KantVon den zwölf Aposteln Christi war nur Judas ein Verräter. Hätte dieser aber die Macht übernommen, so würde er die elf anderen zu Verrätern erklärt haben und ebenso die übrigen Apostel, deren es nach Lukas siebzig gab.
– Leo TrotzkiVoltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; [...].
– Immanuel KantMit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schöne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schöne Welt
– Burghart SchmidtJedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn!
– Johann Wolfgang von GoetheNoch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter“.
– Albert EinsteinStil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
– Anselm FeuerbachLeben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.
– John Henry NewmanDie romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.
– Friedrich SchlegelAlles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir.
– Henri BarbusseDer Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.
– William ShakespeareUnd schließlich gleicht der wahre Kritiker beim Lesen eines Buches einem Hunde beim Festmahl, dessen Sinnen und Trachten einzig auf das gerichtet ist, was die Gäste fortwerfen, und der daher dort am meisten knurren wird, wo die wenigsten Knochen abfallen.
– Jonathan SwiftSoll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?
– Friedrich SchleiermacherDu wirst meinen Kopf dem Volke zeigen, er ist dessen würdig.
– Georges DantonDer Papst ist Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und von Lästerei ernährt; // du hast einen Fuß im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krüppel.
– Francesco BerniSehen sollst du mich zu Philippi.
– William ShakespeareDie größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.
– John LockeDie Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat.
– Hildegard von BingenDu siehst am winterlich geschwollenen Strom den Baum, der nachgibt, seine Zweige retten, was widersteht, reißt's mit den Wurzeln fort.
– SophoklesBehandle die Gefangenen würdig und sorge gut für sie.
– SunziAch, und in demselben Flusse schwimmst du nicht ein zweites Mal.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit.
– Friedrich NietzscheProgramme sind aber nicht dazu da, mit dem Mund bekannt und mit der Tat verleugnet zu werden; sie sollen die Richtschnur unseres Handelns sein.
– Wilhelm Liebknecht