Zufällige Zitate

  • Es gibt keine politische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine gesellschaftliche wäre.
    – Karl Marx

  • Richtiges Auffassen einer Sache und Mißverstehn der gleichen Sache schließen einander nicht vollständig aus.
    – Franz Kafka

  • Denn nur vom Nutzen wird die Welt regiert.
    – Friedrich Schiller

  • Im Anfang war die Tat!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben, // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben, [...]
    – Friedrich Schiller

  • Bürgerkrieg ist für beide Parteien ein Unglück. Denn das Verderben trifft Sieger und Besiegte in gleicher Weise.
    – Demokrit

  • Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine »forces propres« [Anm.:»eigene Kräfte«] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht.
    – Karl Marx

  • Es denkt der Mensch die freie Tat zu tun, umsonst! Er ist das Spielwerk nur der blinden Gewalt, die aus der eignen Wahl ihm schnell die furchtbare Notwendigkeit erschafft.
    – Friedrich Schiller

  • Ich bin, offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was, wie ich meine, niemals ratsam ist.
    – Oscar Wilde

  • Das Meer ist salzig wie die Träne, die Träne ist salzig wie das Meer. Das Meer und die Träne sind durch die Einsamkeit verwandt. Das Meer hat sie schon, die Träne sucht sie.
    – Karl Gutzkow

  • Jeder Staat wird auf Gewalt gegründet.
    – Leo Trotzki

  • Du kannst! So wolle nur!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die von einer Generation gesammelten Erfahrungen sind im Allgemeinen für die folgende nutzlos, darum hat es keinen Zweck, geschichtliche Beweise als Ereignisse anzuführen.
    – Gustave Le Bon

  • Ein wahrer Freund ist wie ein zweites Ich.
    – Cicero

  • Warum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind entschlossen zu verhungern, ehe wir hungrig sind.
    – Henry David Thoreau

  • Was dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingungen jeglichen geistigen Schaffens.
    – Sully Prudhomme

  • Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke // Muß ihn der Mensch gestalten.
    – Friedrich Schiller

  • Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du.
    – Wilhelm Dilthey

  • Wir erleben es nicht, aber sie werden sehen, dass ich Recht habe: In 50 Jahren sind wir alle Türken.
    – Ernst Elias Niebergall

  • Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde, voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust, sind genug, ihr Leben auf Monate zu erhalten.
    – Susette Gontard

  • Schlecht ist das Schlechte nicht, denn das verkennt man selten; das Mittelmäß'ge ist's, das leicht für gut kann gelten.
    – Friedrich Rückert

  • Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
    – Sophie Tieck

  • Will mich Deutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muß in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Deutschen mehr reich werden,- und das zur Schande der deutschen Nation.
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • Einem einzigen Zeugen glaubt man nicht, selbst wenn es Cato wäre.
    – Hieronymus

  • Geh mir ein wenig aus der Sonne!
    – Diogenes von Sinope

  • Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht... arme, arme Welt.
    – Paula Modersohn-Becker

  • Einem Unerfahrenen Lebensregeln geben, heißt einem Ungeübten Unterricht im Fechten durch Zuschauen geben.
    – Friedrich Maximilian Klinger

  • Ach, eine Mutter hat man einmal nur!
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.
    – Immanuel Kant

  • Ein Weg braucht kein Wohin, es genügt ein Woher.
    – Ernst Barlach

  • Wann schöne Weiber bitten, so heist es schaffen doch; // Da bitten schöne Weiber, in dem sie schweigen noch.
    – Friedrich von Logau

  • Die eigenen Früchte machen uns stark.
    – Peter Hille

  • Der Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele.
    – Friedrich Schiller

  • Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.
    – Klabund

  • In jedes Menschen Charakter sitzt etwas, das sich nicht brechen lässt - das Knochengebäude des Charakters, und dieses ändern zu wollen, heißt immer, ein Schaf das Apportieren lehren.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Einem Schlechten Gutes tun ist ebenso gefährlich wie einem Guten Schlechtes tun.
    – Plautus

  • Ich bin der letzte Monarch der alten Schule. Es ist meine Aufgabe, meine Völker vor ihren Politikern zu schützen!
    – Franz Joseph I. von Österreich

  • Für beide ist kein Platz nach den Ansprüchen, die Österreich macht, also können wir uns auf die Dauer nicht vertragen. Wir atmen einer dem anderen die Luft vor dem Munde fort, einer muß weichen oder vom anderen »gewichen werden«, bis dahin müssen wir Gegner sein.
    – Otto von Bismarck



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