Zufällige Zitate
Zwar werde ich meine Gedanken zu Papier bringen, aber das ist ein unzulängliches Medium für die Mitteilung von Gefühlen.
– Mary ShelleyDer Güte Gottes verdanken wir in unserem Lande drei kostbare Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine davon in Anspruch zu nehmen.
– Mark TwainDas Moralische versteht sich doch immer von selbst.
– Friedrich Theodor VischerDie Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft
– Albert EinsteinIch sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte.
– Friedrich SchillerWeil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf.
– Christian MorgensternIn einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.
– Charles de MontesquieuWenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre,
– Max WeberKönnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne.
– Franziska zu ReventlowWir Westfalen müssen das halten, was die Rheinländer versprechen.
– Ulrich SierauEltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben
– Marie von Ebner-EschenbachEs ist das wahre Glück an keinen Stand gebunden.
– Friedrich von HagedornJeder ist der Richtige. Natürlich muß er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.
– Theodor FontaneDer Gipfel des Glücks ist es, geliebt zu werden von einer schönen Seele, der Gipfel des Ruhms, bewundert zu werden von einem großen Geist.
– Théodore JouffroyDie Zeit geht nicht, sie stehet still, / Wir ziehen durch sie hin; / Sie ist ein Karavanserai, / Wir sind die Pilger drin.
– Gottfried KellerIn der Provinz ist schon Regen eine Zerstreuung.
– Jules de GoncourtWas ist Wahrheit? In der Religion: die Lehrmeinung, die überlebt hat. In der Wissenschaft: die jüngste aufsehenerregende Entdeckung. In der Kunst: unsere momentane Laune.
– Oscar WildeWie fangen wir's an? // Das sage mir Einer! // Lang leben will Jedermann, // Alt werden Keiner.
– Eduard von BauernfeldWer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd in seinem eignen Herzen.
– Adolph Freiherr KniggeWo kein Du, ist kein Ich.
– Ludwig FeuerbachKürze begehr ich, // Und ich verirr in das Dunkel.
– HorazAn Glück und Leid, an Ruhm und Unheil empfängt stets eine jede Nation genau, was sie verdient.
– Heinrich von SybelWas die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.
– Kurt TucholskyIch habe nichts anzubieten außer Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß!
– Winston ChurchillDas Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
– Jean-Jacques RousseauIn den Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein.
– Johann Heinrich PestalozziDas Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einführen, aber es ist nicht dieses Leben.
– Marcel ProustWer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.
– PlutarchMan hat nicht Ursache, der wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wohl mancher der wendischen Sprache es zu danken, dass er befördert worden: wenn etliche Herren von Adel nicht wendische Bauern hätten, es stünde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwa eine neue und aus vielen Sprachen zusammengeraffte und gestoppelte Sprache, wie etliche in den Linguis und historiis Unbewanderte vermeinen.
– Michael FrenzelRosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflügelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blühn!
– Johann Wolfgang von GoetheVerloren ist, wer den Humor verlor.
– Otto Julius BierbaumJeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.
– Georg BüchnerIch liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten Glücke.
– Christian MorgensternMan trägt ein göttliches Gefühl in der Brust, so bald man erst weiß, daß man etwas kann, wenn man nur will.
– Friedrich Ludwig JahnReligion besteht nur zwischen dir und deinem Gott; keine dritte Person darf zwischen euch kommen.
– Swami Vivekananda