Zufällige Zitate

  • [...] es läßt sich keine dauerhafte Forstwirthschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist. Jede weise Forstdirection muß daher die Waldungen […] zwar so hoch als möglich, doch so zu benutzen suchen, daß die Nachkommenschaft wenigstens ebensoviel Vortheil daraus ziehen kann, wie sich die jetzt lebende Generation zueignet.
    – Georg Ludwig Hartig

  • Juristerei ist keine Wissenschaft. Sie ist bestenfalls ein Handwerk. Aber Richten und Entscheiden ist oft mehr: das ist eine Kunst.
    – Kurt Tucholsky

  • Alle Versuche, Menschen durch Armeen, Gewalt oder Argumente zusammenzupferchen, sie unterschiedslos in dieselbe Einfriedung zu treiben und zu zwingen, denselben Gott zu verehren, sind fehlgeschlagen und werden immer fehlschlagen, weil es gemäß der menschlichen Beschaffenheit unmöglich ist.
    – Swami Vivekananda

  • Es giebt eine Bescheidenheit, die nur der Mantel des Hochmuths ist.
    – Carmen Sylva

  • Es ist durchaus nötig, daß man sich vom Dasein Gottes überzeuge; es ist aber nicht eben so nötig, daß man es demonstriere.
    – Immanuel Kant

  • Ein weites Feld.
    – Theodor Fontane

  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet, // Ob sich das Herz zum Herzen findet! // Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
    – Friedrich Schiller

  • Das ist ein Symbol für das Leben.// Immer aufwärts, himmelan streben!// Feste zieh! Nicht nachgeben!
    – Joachim Ringelnatz

  • Unwissenheit, die Basis von Philosophie.
    – Torch

  • Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren.
    – Epikur

  • Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott, er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
    – Max Stirner

  • Ist aber der Frühling gekommen, so schmilzt zwar der Schnee, doch die Ehe bleibt. Allein man muß sein Sinnen auf alle Jahreszeiten richten.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Für drei Dinge danke ich Gott - 1) Daß kein lebendes Wesen mir sein Dasein verdankt [...].
    – Søren Kierkegaard

  • Unsere [Deutschlands] Zukunft liegt auf dem Wasser.
    – Wilhelm II.

  • Denn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft, also, wer arbeitet, ist ein Schuft
    – Georg Büchner

  • Zwang tötet alle edle, freiwillige Hingebung.
    – Adolph Freiherr Knigge

  • Ach, Unsinn, ich habe nie daran gedacht, wegen Ruhm und Ehre zu schreiben. Was in meinem Herzen ist, muß heraus, und deswegen schreibe ich.
    – Ludwig van Beethoven

  • Das dunkle Volk der flatternden Plejaden // Huscht wie ein Fledermäuse-Schwarm dahin. // Der Wagen zieht auf seinen dunklen Pfaden // Stumm fort und ohne Last seit Urbeginn.
    – Georg Heym

  • Das Leben lebt nicht!
    – Ferdinand Kürnberger

  • Die Ringenden sind die Lebendigen, und die in der Irre rastlos streben, sind auf gutem Weg.
    – Gerhart Hauptmann

  • Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.
    – Seneca d.J.

  • Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise; Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
    – Friedrich Rückert

  • Als Myrrha den Vater hörte, seufzte sie aus tiefstem Herzen.
    – Ovid

  • An’s Vaterland, an’s theure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft, // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
    – Friedrich Schiller

  • Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, Göttlichschönste in der Natur! dahin führen alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir.
    – Friedrich Hölderlin

  • Der Mensch glaubt, nichts Menschliches sei ihm fremd.
    – Cicero

  • Ein guter Ruf, der fünfzig Jahre währt, // Wird oft durch eine schlechte Tat entehrt.
    – Saadi

  • Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die Höhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet.
    – Jakob Lorber

  • Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.
    – Carl Leberecht Immermann

  • Das Recht hat nämlich kein Daseyn für sich, sein Wesen ist vielmehr das Leben der Menschen selbst, von einer besonderen Seite angesehen.
    – Friedrich Carl von Savigny

  • Schnell nämlich trocknet die Träne, besonders bei fremdem Unglück.
    – Cicero

  • Genialität ist Objektivität.
    – Arthur Schopenhauer

  • Sage nicht Alles, was du weißt, aber wisse alles, was du sagst.
    – Matthias Claudius

  • Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst.
    – August Wilhelm Schlegel

  • Wir sind als Menschen gleich […], einfach durch die Tatsache, dass wir alle Menschenantlitz tragen… Wir sind verschieden voneinander durch unsere individuellen Begabungen, die aber unserer Innerlichkeit angehören.
    – Rudolf Steiner

  • Vom Übermut zum Frevel ist der Weg nicht weit.
    – Carl Spitteler

  • Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
    – Robert Musil

  • Man nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen?
    – Ludwig II. von Bayern

  • Manchmal ist es sehr schwer, wach zu bleiben, besonders in der Kirche.
    – Oscar Wilde

  • Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust.
    – Siddhartha Gautama



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