Zufällige Zitate
Der alte Gott der schlachten ist nicht mehr.
– Stefan GeorgeJeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurückkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift.
– Napoléon III.Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave.
– Friedrich NietzscheSo war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grüne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rümpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Büchse und Büchsenranzen in den Wald zu gehen, den für untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet.
– Friedrich Wilhelm Leopold PfeilWer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen.
– Kurt TucholskyPflichten werden nicht um ihrer selbst willen erfüllt, sondern weil ihre Mißachtung das Behagen des Menschen beeinträchtigen würde.
– Mark TwainDas Weib wird durch die Ehe frei; der Mann verliert dagegen seine Freiheit.
– Immanuel KantIch machte mir Sorgen, weil ich als einer der bedeutenden Autoren genannt wurde. Sie haben nämlich die traurige Angewohnheit auszusterben. Chaucer ist tot, Spencer ist tot, ebenso Milton, ebenso Shakespeare, und ich fühle mich auch nicht sehr wohl.
– Mark TwainWie der Herr, so auch der Knecht.
– PetronDen wert der dichtung entscheidet nicht der sinn […] sondern die form.
– Stefan GeorgeDenn ich halte davor, der Dichter soll seine Umrisse auf ein weitläufig gewobenes Zeug aufreißen, damit der Musikus vollkommenen Raum habe, seine Stickerei mit großer Freiheit und mit starken oder feinen Fäden, wie es ihm gutdünkt, auszuführen. Der Operntext soll ein Karton sein, kein fertiges Bild.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Tötung des Verbrechers kann sittlich sein – niemals ihre Legitimierung.
– Walter BenjaminVäter sollte man weder sehen noch hören. Das ist die einzige geeignete Basis für das Familienleben.
– Oscar WildeDie Liebe, wie die Wahrheit in ihrer höchsten Reinheit und Vollendung ist ja eben in sich auch alsosehr das Allerhöchste in sich selbst, daß sich darüber nichts noch Höheres denken und begreifen läßt!
– Jakob LorberIch bin mein Himmel und meine Hölle.
– Friedrich SchillerPrüfe, ob du lieber dich oder etwas von dem Deinigen aufgeben willst.
– Seneca d.J.Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgiebt, und in der er alle
– E. T. A. HoffmannEs gibt ein anderes, besseres Leben!
– August von KotzebueFreue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen!
– Gotthold Ephraim LessingDenn wer nur selber einsichtsvoll sich dünkt, begabt mit Geist und Rede wie kein Zweiter, enthüllt bei Licht besehen sich als leer.
– SophoklesRinglein sehn heut lieblich aus, // morgen werden Fesseln draus.
– Clemens BrentanoSo ernst, mein Freund? Ich kenne dich nicht mehr.
– Friedrich SchillerSelbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.
– Bogumil GoltzDie Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.
– Heinrich von KleistIn Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
– Georg BüchnerIch kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten.
– JuvenalNiemals ist das Bündnis mit einem Mächtigen verlässlich.
– PhaedrusAlle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün.
– Friedrich Wilhelm Leopold PfeilUmsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt.
– Wilhelm von OckhamWir werden eher durch das Schicksal als durch unsere Vernunft gebessert.
– François de La Rochefoucauldsei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst, denn das ist der Probierstein des Wackern, daß er selten auf rechtliche Menschen trifft, und doch sich selber gleich bleibt.
– Ludwig TieckWir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.
– Albert EinsteinMehr scheint mir eine Stimme abzulenken als ein Geräusch: Jene wirkt auf den Geist ein.
– Seneca d.J.Es ist gar viel leichter ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.
– Albrecht DürerWir müssen Natur bewahren, weil wir sie selbst sind, und wir müssen Natur bewahren, weil sie alles ist, was wir nicht sind.
– Andreas WeberEin kernfester Leib ist nothwendig zum Ringen mit dem kernfaulen Zeitalter.
– Friedrich Ludwig JahnErst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.
– Theodor FontaneTadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
– August Friedrich Ernst Langbein