Zufällige Zitate

  • Die Freiheit besteht darin, den Staat aus einem der Gesellschaft übergeordneten in ein ihr durchaus untergeordnetes Organ zu verwandeln
    Karl Marx

  • Handwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit.
    Sully Prudhomme

  • Genuss heißt Leben. Hinweg denn, Sorgen! Die Zeit ist kurz für den Sterblichen.
    Friedrich Jacobs

  • Helmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein geringes Wasser fließt, durch Gärten und sonst anmutige Umgebung gebändigt. Wer nicht gerade den Begriff einer lebhaften deutschen Akademie mitbringt, der wird angenehm überrascht sein, in einer solchen Lage eine ältere, beschränkte Studienanstalt zu finden, wo auf dem Fundament eines frühern Klosterwesens Lehrstühle späterer Art gegründet worden, wo gute Pfründen einen behaglichen Sitz darbieten, wo alträumliche Gebäude einem anständigen Haushalt, bedeutenden Bibliotheken, ansehnlichen Kabinetten hinreichenden Platz gewähren und eine stille Tätigkeit desto emsiger schriftstellerisch wirken kann, als eine geringe Versammlung von Studierenden nicht jene Hast der Überlieferung fordert, die uns auf besuchten Akademien nur übertäubt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Basis des Charakters ist die Willenskraft.
    Oscar Wilde

  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
    Albert Einstein

  • Wär`s abgetan, so wie`s getan ist, dann wär`s gut, // Man tät es eilig.
    William Shakespeare

  • Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen, wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, so daß wir gar kein Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind oder nicht.
    Henri Poincaré

  • Alten Menschen ist die Welt ein hartes, traumloses Ding; was ihre Hände halten, das halten sie.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Der Schlechtigkeit des Papsttums hat die Menschheit viel zu verdanken.
    Oscar Wilde

  • Mancher will sprechen lernen zu einem Zeitpunkt, wo er lernen sollte, endgültig zu schweigen.
    Michel de Montaigne

  • Das Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.
    Karl Kraus

  • Oft pflegen im Gold viele Übel zu stecken.
    Tibull

  • Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage.
    Franz Grillparzer

  • Das einzige Ziel der Wissenschaft [...] ist die Ehre des menschlichen Geistes.
    Carl Gustav Jacob Jacobi

  • Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott.
    Alfred Delp

  • Quinctilius Varus, gib die Legionen zurück!
    Sueton

  • Wir kennen uns nie ganz, und über Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser.
    Theodor Fontane

  • Kunst kommt von Können, nicht von Wollen: Sonst hieß es 'Wulst'.
    Ludwig Fulda

  • Dieses Reich muss untergehn. Sobald unser Kaiser die Augen schließt, zerfallen wir in hundert Stücke. Der Balkan wird mächtiger als wir. Alle Völker werden ihre dreckigen kleinen Staaten errichten, und sogar die Juden werden einen König in Palästina ausrufen. In Wien stinkt der Schweiß der Demokraten, ich kann's auf der Ringstraße nicht mehr aushalten. Die Arbeiter haben rote Fahnen und wollen nicht mehr arbeiten.
    Joseph Roth

  • Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten.
    Johann Gottfried Herder

  • Verwandte Seelen verstehen sich ganz!
    Johann Gaudenz von Salis-Seewis

  • Ich glaube nicht länger, dass Menschen in Gute und Schlechte eingeteilt werden können, als ob sie zwei verschiedene Rassen oder Schöpfungen wären.
    Oscar Wilde

  • Mit schlechten Waffen wird man nie gut kämpfen.
    Baltasar Gracián y Morales

  • Die Blume verblüht, // Die Frucht muß treiben.
    Friedrich Schiller

  • Von allen Worten, die die Sprache nennt, // Ist kein's mir so verhaßt als das von Recht. // [...] Und Recht ist nur der ausgeschmückte Name // Für alles Unrecht, das die Erde hegt.
    Franz Grillparzer

  • Es würde vieles erträglicher werden, wenn man weniger selbstzufrieden wäre bei uns und die Vaterlandsliebe nicht immer mit der Selbstbewunderung verwechselte!
    Gottfried Keller

  • Selbst Engelszungen haben nur Erfolg, wenn der Resonanzboden für das, was sie predigen, vorhanden ist.
    August Bebel

  • Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben.
    Properz

  • Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Vor Ihro Kayserliche Majestät hab ich, wie immer, schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken.
    Götz von Berlichingen

  • Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer. Ein Kritiker wie Lessing hat sich noch nie damit geschmeichelt, daß er selbst, wenn er Laokoon kritisirte, im Stande wäre, irgend ein Bildhauer zu sein. Ich kann versichern, die Politik ist keine Wissenschaft, die man lernen kann, sie ist eine Kunst, und wer sie nicht kann, der bleibe davon.
    Otto von Bismarck

  • Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.
    Karl Marx

  • Ich habe französisch geschrieben und nicht italienisch, weil die französiche Sprache weiter verbreitet ist als die meinige.
    Giacomo Casanova

  • Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit.
    Blaise Pascal

  • Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer.
    Ludwig Börne

  • Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsobald ganz etwas anderes.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nicht alles, was wahr ist, müssen wir sagen, aber alles, was wir sagen, muß wahr sein.
    Peter Rosegger

  • Jeder Arzt hat seine Lieblingskrankheit."
    (Original engl.: "To say the truth, every physician almost hath his favourite disease" The History of Tom Jones (1749), Book II, Ch. 9 Gutenberg.org)
    Henry Fielding



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