Zufällige Zitate

  • Die Wissenschaft wächst auf Kosten des Lebens. Je mehr man dem Gedanken gibt, umso mehr entzieht man sich der Tat.
    Francesco de Sanctis

  • »Niemand, sagen die Verfasser der Bibliothek, wird leugnen, daß die deutsche Schaubühne einen großen Teil ihrer ersten Verbesserung dem Herrn Professor Gottsched zu danken habe.« Ich bin dieser Niemand; ich leugne es gerade zu. Es wäre zu wünschen, daß sich Herr Gottsched niemals mit dem Theater vermengt hätte.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Was aber nicht einmal ein Volk über sich selbst beschließen darf, das darf noch weniger ein Monarch über das Volk beschließen; denn sein gesetzgebendes Ansehen beruht darauf, daß er den gesammten Volkswillen in dem seinigen vereinigt.
    Immanuel Kant

  • Doch das Gefängnis betritt man gewöhnlich nicht freiwillig und bleibt auch selten freiwillig darin, sondern hegt das egoistische Verlangen nach Freiheit.
    Max Stirner

  • Lass dich den Teufel bei einem Haare fassen, und du bist sein auf ewig.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Licht war seine letzte Forderung, eine halbe Stunde vor dem Ende befahl er: Die Fensterladen auf, damit mehr Licht eindringe.
    Friedrich von Müller

  • Sie schwankt, sie zögert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau.
    Jean Racine

  • Wenn dasselbe zufällige Zusammentreffen sich nie zum zweitenmale ereignen würde, so hätten wir damit eine leichte Probe, um es von einem jeden Zusammentreffen, das ein Resultat von Gesetzen ist, zu unterscheiden.
    John Stuart Mill

  • Gott hilft denen, die sich selber helfen.
    Benjamin Franklin

  • Glück strahlt zurück wie das Licht des Himmels.
    Washington Irving

  • »[...] lieber zweimal fragen als einmal irregehen!«
    Scholem Alejchem

  • Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.
    Seneca d.J.

  • [...] aber nur wenige, erweckt aus dem Traume, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume – sie kommen zur Wahrheit – der höchste Moment ist da: die Berührung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!
    E. T. A. Hoffmann

  • Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Der Fanatismus ist gerade bei den Gebildeten zu Hause; denn gebildet ist der Mensch, so weit er sich für Geistiges interessiert, und Interesse für Geistiges ist eben, wen es lebendig ist, Fanatismus und muß es sein; es ist ein fanatisches Interesse für das Heilige.
    Max Stirner

  • Ein Augenblick ist wenig - ein Blick ist viel.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Uns scheint, dass nichts aus nichts geschaffen werden kann.
    Lukrez

  • Oh, sagt man doch, daß Zungen Sterbender // Wie tiefe Harmonie Gehör erzwingen; // Wo Worte selten, haben sie Gewicht: // Denn Wahrheit atmet, wer schwer atmend spricht,
    William Shakespeare

  • Sag ihnen, mein Handwerk ist Wiedervergeltung - Rache ist mein Gewerbe.
    Friedrich Schiller

  • Für den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld.
    Georg Simmel

  • Nichts ist unendlich.
    Seneca d.Ä.

  • Die Schwierigkeit liegt nicht so sehr in den neuen Gedanken, als in der Befreiung von den alten.
    John Maynard Keynes

  • Eine Welt zwar bist du, o Rom, doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Leider kann ich keine Sprache anständig sprechen, deshalb mixe ich alles von überall zusammen. Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix.
    Karl Lagerfeld

  • Ruhe, Ruhe, tiefe Ruhe. Lautlos schlummern Menschen, Tiere. Nur des Gipfels Gletschertruhe schüttet talwärts ihre Wasser.
    Christian Morgenstern

  • Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.
    Emil Du Bois-Reymond

  • Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
    Khalil Gibran

  • Es ist äußerst schwer, fremde Meinungen zu referieren, besonders wenn sie sich nachbarlich annähern, kreuzen und decken.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • O Himmel, man kommt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung.
    Georg Büchner

  • Siege werden bald erfochten; ihre Erfolge zu befestigen, das ist schwer.
    Leopold von Ranke

  • Die Grobheit, das präpotente Wesen, die Ungezogenheit und Unerzogenheit des Deutschen, der ins Ausland kam, war damals für viele ein Ärgernis: sie hat manchen Schaden gestiftet.
    Gerhart Hauptmann

  • Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: solange dieses kurze Leben dauert, soll jeder froh sein, jeder sich verlieben.
    Lorenzo de' Medici

  • Unser Vergnügen liegt nur in der Einbildung.
    Ludwig Tieck

  • Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.
    William Shakespeare

  • Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von
    – Alfred Adler

  • Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis.
    Max Planck

  • Was Hände bauten, können Hände stürzen.
    Friedrich Schiller

  • Ich will den Leuten zeigen, was Klugheit alles kann.
    Albert Lortzing

  • Warum scheint Monarchie so fest, // Als wäre sie ewig auf Erden? // So lang sich ein Volk betrügen läßt, // Verdient es betrogen zu werden.
    Gottfried Kinkel



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