Zufällige Zitate
Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre.
– Thomas von AquinKein Mensch muss müssen.
– Gotthold Ephraim LessingDas Werk ist die Totenmaske der Konzeption.
– Walter BenjaminAlles Denken ist Zurechtmachen.
– Christian MorgensternDie verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.
– Marie von Ebner-EschenbachAm Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben.
– Matthias ClaudiusO ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
– Friedrich HölderlinDie christliche Demut ist ebenso ein Dogma der Philosophie wie der Religion.
– Charles de MontesquieuO sprich mir nicht von jener bunten Menge, // Bei deren Anblick uns der Geist entflieht.
– Johann Wolfgang von GoetheKennen Sie Schopenhauer? Idealist und Pessimist, eher Buddhist. Das passt mir.
– Gustave FlaubertUnser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt.
– François de La RochefoucauldAber die Sonne duldet kein Weißes, // Überall regt sich Bildung und Streben, // Alles will sie mit Farben beleben; // Doch an Blumen fehlts im Revier, // Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn man mich nach meiner Ethnie fragt, gebe ich einfach amerikanisch an. Einst war ich stolz und kreuzte schwarz an, aber das verstärkt die Spaltung nur. Wir müssen an den Punkt kommen, wo wir alle Amerikaner sind.
– Martin Luther King III.Wie gefährlich ist die Wissenschaft, so groß sie auch sein mag, wenn sie ohne Liebe und Demut schafft.
– Franz von SalesVon der vorübergleitenden Realität nehmen wir sozusagen Momentbilder auf ( ... ), Wahrnehmung, intellektuelle Auffassung, Sprache, sie alle pflegen so zu verfahren.
– Henri BergsonDer Mut der Wahrheit, der Glaube an die Macht des Geistes ist die erste Bedingung der Philosophie.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDenn nicht durch Worte, aber durch Handlungen, zeigt sich wahre Treue und wahre Liebe.
– Heinrich von KleistDas Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste.
– August Julius LangbehnWenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.
– Marie von Ebner-EschenbachDer Arbeit Not, die niemand lindern wollte, // Sie war's, die selbst den Fels beiseite rollte!
– Georg WeerthWenn ich schaue, wie tief unser Vaterland verwüstet ist, denke ich nur an die Tiefe meiner Schuld [gegenüber Japan].
– Doihara KenjiSterne sind Gottestänzer.
– Peter HilleLiebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt.
– Franz von Sales[...] dem Muthigen hilft Gott!
– Friedrich SchillerDer Trick der Schöpfung ist satanisch witzig. // Das Weib bleibt vorher kühl, der Mann ist hitzig. // Sie glüht nachher und er sieht auf die Uhr. // So stirbt Betrug nicht aus und nicht Natur!
– Franz WerfelAuf der Alm, da gibt's kan Sünd'.
– Johann Nepomuk VoglLieb' ist ein Siechtum, von Gott geschickt, // Das keine Arznei je bessert; // Ein Blümlein, das aufblüht, wenn mans knickt, // Und abstirbt, wenn mans wässert.
– Samuel DanielDie Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott.
– Alfred DelpEs ist im Allgemeinen üblich, daß der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit auf der letzten Seite eine Liste der Bücher gibt, die er gelesen hat. Er tut das, damit man weiß, daß er sich nichts in seinem eigenen Kopf ausgedacht, sondern alles wahrheitsgetreu und gewissenhaft aus schon Vorhandenem abgeschrieben hat.
– Janusz KorczakRasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
– Friedrich SchillerDer Wissenschaftler muss durch sein Handeln immer wieder kund tun, dass er zum humanen Teil der Menschheit gehört.
– Johann Wolfgang von GoetheFrauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.
– Kurt TucholskyWas ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
– Peter HilleÜberall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
– Alexander von HumboldtO rede noch einmal, glänzender Engel, denn über meinem Haupte erscheinst du mir als ein geflügelter Bote des Himmels.
– William ShakespeareNiemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
– Johann Wolfgang von GoetheBis ins Krankenhaus oder bis ins Ministerium; dahin kommen alle körperlich und geistig ruinierten Leute.
– Honoré de BalzacWenn die Hälfte unserer Wünsche erfüllt wäre, würden unsere Sorgen verdoppelt sein.
– Benjamin Franklin