Zufällige Zitate
Wenn mich Deutsche ansprechen, um mir zu erzählen, dass sie auch Deutsche sind, sage ich immer: Da gibt's 80 Millionen von.
– Karl LagerfeldUm die Gesellschaft (die natürlich aus den Nichtarbeitern besteht) glücklich und das Volk selbst in kümmerlichsten Zuständen zufrieden zu machen, ist es nötig, daß die große Mehrheit sowohl unwissend als arm bleibt. Kenntnisse erweitern und vervielfachen unsere Bedürfnisse, und je weniger ein Mann bedarf, desto leichter können seine Notwendigkeiten befriedigt werden.
– Bernard MandevilleDas Werk ist die Totenmaske der Konzeption.
– Walter BenjaminWenn du einen verhungernden Hund aufliest und ihn gesund pflegst, wird er dich nicht beißen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Hund und Mensch.
– Mark TwainJemand, dem Vergnügen nicht lästig war, hatte jetzt große Kurzweil.
– Hartmann von AueSteh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.
– Friedrich SchillerErdachtes mag zu denken geben, dooch nur Erlebtes wird beleben.
– Paul HeyseLügen und Dichtung sind Künste.
– Oscar WildeAlles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken!
– Johann Wolfgang von GoetheWenn ich einen Gottlosen bekehren wollte, würde ich ihn in eine Wüste verbannen.
– Théodore JouffroyNicht euer Herz zu stehlen, komm ich, Freunde.
– William ShakespeareHätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.
– Ludwig BörneDas Sinnliche ist unschuldig, wo es nicht mit Pflichten in Konflikt kommt.
– Friedrich Theodor VischerDie Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein.
– Johann Wolfgang von GoetheAlles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde - sie alle. Das kann dir keiner verleihen oder bestätigen. Das kannst nur du wissen und in dir haben. Und das ist deine Ewigkeit.
– Kurt KlugeErzogen wird man nur durch Härten. Es wird die Darwinsche Mimikry eintreten. Die Juden werden sich anpassen. Sie sind wie Seehunde, die der Weltzufall ins Wasser warf. Sie nehmen Gestalt und Eigenschaften von Fischen an, was sie doch nicht sind. Kommen sie nun wieder auf festes Land und dürfen da ein paar Generationen bleiben, so werden sie wieder aus ihren Flossen Füße machen.
– Theodor HerzlEs ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.
– Peter RoseggerNicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.
– Seneca d.J.Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
– Aydan ÖzoguzWill die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit Göttern sein.
– Ernst Moritz ArndtAllzu straff gespannt zerspringt der Bogen.
– Friedrich SchillerWissen hält sich keinesfalls besser als Fisch.
– Alfred North WhiteheadWer die Welt will recht verstehn, Muß ihr klar in's Auge sehn.
– Friedrich von BodenstedtBildung ist die Fähigkeit Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, und jenes ernst zu nehmen.
– Paul de LagardeIch werde mich indessen in das Gras legen und meine Nase oben zwischen den Halmen herausblühen lassen und romantische Empfindungen beziehen, wenn die Bienen und Schmetterlinge sich darauf wiegen, wie auf einer Rose
– Georg BüchnerIn raues Erz sollst du die Glieder schnüren.
– Friedrich SchillerDas Leben ist ein Meer, der Fährmann ist das Geld: // Wer diesen nicht besitzt, schifft übel durch die Welt.
– Georg Rodolf WeckherlinDas schädlichste Vorurteil ist, dass irgend eine Art Naturuntersuchung mit dem Bann belegt werden könne.
– Johann Wolfgang von GoetheWas wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
– Søren KierkegaardWas liegt am Volk, wenn Cäsar fröhlich ist?
– Ferdinand FreiligrathGeiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.
– John Maynard KeynesIn seinen privaten Handlungen war er gerecht. Er behandelte Freunde und Fremde, reich und arm, die Starken und die Schwachen mit Gleichheit und wurde von dem einfachen Volk für die Freundlichkeit, mit der er sie empfing und ihre Beschwerden anhörte, geliebt.
– Washington IrvingDer Wille Gottes, Zufluchtsort der Unwissenheit
– Baruch de SpinozaNichts ist bedrohlicher als das Glück; jeder Kuss kann einen Feind wecken.
– Maurice MaeterlinckAlle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden.
– NovalisDer Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.
– Friedrich Hölderlin