Zufällige Zitate
Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
– Immanuel KantEin großer Künstler sieht die Dinge niemals so, wie sie sind. Sähe er sie so, wäre er kein Künstler mehr.
– Oscar WildeDie Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke.
– Immanuel KantAlles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich in seiner Fluggeschwindigkeit zum Tode. Aber in Gott ist nichts endlich. In Gott ist nichts vergänglich. In Gott kann nichts sein, das zum Tode neigt.
– Thomas De QuinceyWer stets zu Haus bleibt, hat nur Verstand fürs Haus.
– William ShakespeareLasst euch nur von Pfaffen sagen, // Was die Kreuzigung eingetragen! // Niemand kommt zum höchsten Flor // Von Kranz und Orden, // Wenn einer nicht zuvor // Derb gedroschen worden.
– Johann Wolfgang von GoetheAlle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.
– Friedrich NietzscheEs läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander.
– AristotelesDie Nahrung des Geizhalses besteht aus Geld und Verachtung.
– Honoré de BalzacIch muss eine beträchtliche Menge Verstand haben; manchmal brauche ich eine Woche, um ihn zu ordnen.
– Mark TwainDie Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang; sie scheint nämlich eine Veränderung zu sein.
– AristotelesInstinkt: ersetzt die Intelligenz.
– Gustave FlaubertErfindungen nämlich bedürfen der ungestörten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen.
– Gerolamo CardanoWas ist denn nun das für gewaltiges Ding: der Staat? Wohnt
– Georg BüchnerDas Sein wird in seinem Umfang und inneren Sein vollständig erst als ein Gewordenes erkannt.
– Alexander von HumboldtEs sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.
– Gotthold Ephraim LessingVon dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu.
– Georg Christoph LichtenbergVergnügte Einsamkeit! du bist die Ruhe. // So meine stille Brust sich längst erwählet, [...]
– Anna Luise KarschAuch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf: und es beginnt ihr unendlicher leerer Raum und ihre Dummheit.
– Friedrich NietzscheSehnsucht ist erstickte Freude, Wehmut ist stumpfer Schmerz.
– Ludwig Anzengrubermeine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen.
– Blaise PascalDie Schlange sticht nicht ungereizt.
– Friedrich SchillerBeladet euch nicht mit fremden Angelegenheiten, bündet euch nicht mit fremder Herrschaft, seid auf der Hut vor Zweigung und Eigennutz. Hütet euer Vaterland, haltet zu ihm. Pflegt nicht vorsätzliche Kriegslust. Wenn euch aber jemand überfällt, dann streitet tapfer für Freiheit und Vaterland.
– Nikolaus von der FlüeOptimist: ein anderes Wort für Dummkopf.
– Gustave FlaubertGesetze sind wie Spinnweben, die kleine Fliegen fangen, aber Wespen und Hornissen entkommen lassen.
– Jonathan SwiftBeiläufig gesagt: das ganze Problem der Juden ist nur innerhalb der nationalen Staaten vorhanden, insofern hier überall ihre Thatkräftigkeit und höhere Intelligenz, ihr in langer Leidensschule von Geschlecht zu Geschlecht angehäuftes Geist- und Willenscapital, in einem neid- und hassenserweckenden Maasse zum Uebergewicht kommen muss, so dass die litterarische Unart fast in allen jetzigen Nationen überhand nimmt - und zwar je mehr diese sich national gebären -, die Juden als Sündenböcke aller möglichen öffentlichen und inneren Uebelstände zur Schlachtbank zu führen.
– Friedrich NietzscheWir werden in der Existenz des Bösen im Universum, sei es nun ein überindividuelles oder ein individuelles Böses, sei es ethischer oder praktischer Natur, ganz gleich in welchem Gewand es uns auch begegnen mag, wenn wir es im Ganzen und im Detail betrachten, immer eine Ordnung finden, ein organisches Ganzes, einen Aufbau, sodass es nicht als zufällig bezeichnet werden kann.
– Abraham Isaak KookNach uns die Sintflut!
– Madame de PompadourOhne Achtung gibt es keine wahre Liebe.
– Immanuel KantGemeinhin wird die Wahrheit dem Wein zugeschrieben.
– Plinius d.Ä.Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.
– Johann Wolfgang von GoetheDulde, gedulde dich fein! // Ueber ein Stündlein // Ist deine Kammer voll Sonne.
– Paul HeyseSchicksalsschläge lassen sich ertragen - sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden - darin liegt der Schmerz des Lebens.
– Oscar WildeGott ist der Gott der Freude.
– Franz von SalesIn unserer Zeit wird der Rassenbegriff […] verschwinden, da wird aller von früher her gebliebene Unterschied nach und nach verwischt… Wir können noch von Rassen sprechen, aber nur in einem solchen Sinne, dass der eigentliche Rassenbegriff seine Bedeutung verliert.
– Rudolf Steiner