Zufällige Zitate
Denken ist das Ungesündeste in der Welt.
– Oscar WildeAber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.
– Emil Du Bois-ReymondManchmal bin ich so geistreich, dass ich nicht ein einziges Wort von dem verstehe, was ich sage.
– Oscar WildeAllem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.
– Oscar WildeNur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.
– Charles de MontesquieuJeder große Mann hat heutzutage seine Jünger, und stets ist es Judas, der die Biographie schreibt.
– Oscar WildeWer es einmal so weit gebracht hat, daß er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört.
– Max PlanckDa das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein Vergnügen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.
– Karl KrausJeder Klatsch basiert auf einer absolut unmoralischen Gewissheit.
– Oscar WildeDie Vernunft ist des Herzens größte Feindin.
– Giacomo CasanovaDie demokratischen Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste: als solche sehr nützlich und sehr langweilig.
– Friedrich NietzscheIn Wirklichkeit steht die Wahrheit strahlend unverhüllt da, der Schleier liegt auf unseren Augen, und wir brauchen den Star nur zu entfernen, so erblicken wir die Wahrheit, und der Wahn entschwindet.
– Houston Stewart ChamberlainSeltene, besonders große, herrliche Bäume und Bestände sollte man erhalten, so lange als möglich […] Vernichten wir vollends die riesigen Überbleibsel der Vorzeit: so bleibt Nichts, was die Zukunft mahnen könnte an treuere Befolgung ewiger Naturgesetze.
– Gottlob KönigDie wahre Beredsamkeit besteht darin, das zu sagen, was zur Sache gehört, und eben nur das.
– François de La RochefoucauldAch, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
– Johann Wolfgang von GoetheIhr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!
– Johann Wolfgang von GoetheDer alte Gott der schlachten ist nicht mehr.
– Stefan GeorgeUnd nun ist Krieg, großer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die müssen wir nun alle totschießen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiß wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dürfen.
– Paula DehmelAlles in allem.
– PlautusWarum scheint Monarchie so fest, // Als wäre sie ewig auf Erden? // So lang sich ein Volk betrügen läßt, // Verdient es betrogen zu werden.
– Gottfried KinkelGott oder auch die Natur
– Baruch de SpinozaDer Umstand, daß wir Feinde haben, beweist klar genug, daß wir Verdienste besitzen.
– Ludwig BörneKind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elend liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik.
– Johann Wolfgang von GoetheHaschen nach Wohlwollen
– BoëthiusMästen Sie die Bauern, und die Revolution bekommt die Apoplexie. Ein Huhn im Topf eines jedes Bauern macht den gallischen Hahn verenden.
– Georg BüchnerWie viele Freunde, wie viele Verwandte erstehen dem neuen Minister über Nacht!
– Jean de La BruyèreWas sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte grösstenteils? Hohnlächelnde Sklavenbesitzer und selber - Sklaven.
– Max Stirner[...] ich würde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und außerdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könte, weit lieber gar nicht heyrathen, und auf andre Art der Welt zu nuzen suchen.
– Caroline SchellingDie Freiheit, Sancho, ist eine der köstlichsten Gaben, die der Himmel dem Menschen verliehen; mit ihr können sich nicht die Schätze vergleichen, welche die Erde in sich schließt noch die das Meer bedeckt.
– Miguel de CervantesWehrt euch, wenn euch das Leben lieb ist.
– Hartmann von AueEin Vogel saß einst auf dem Wall von Tûs, // Vor ihm der Schädel König Keykawûs // Und klagte immerfort: Afssûss, afssûss! // Wo bleibt der Glocken und der Pauken Gruß?
– Omar KhayyamJe weiter ich lebe, desto nötiger scheint es mir, auszuhalten, das ganze Diktat des Daseins bis zum Schluss nachzuschreiben; denn es möchte sein, dass erst der letzte Satz jenes kleine, vielleicht unscheinbare Wort enthält, durch welches alles mühsam Erlernte und Unbegriffene sich gegen einen herrlichen Sinn hinüberkehrt.
– Rainer Maria RilkeMein vatterland hat allzeit den ersten anspruch auf mich.
– Wolfgang Amadeus MozartMorgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute.
– Christian Felix WeißeStumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst.
– Fernando PessoaNicht hoffe, wer des Drachen Zähne Sä't, // Erfreuliches zu ärnten. Jede Unthat // trägt ihren Rache-Engel schon, // die böse Hoffnung, unter ihren Herzen.
– Friedrich SchillerDem, der sich mit Geduld wappnet, liegen keine Vorteile zu fern.
– Jean de La BruyèreIch bin mein Himmel und meine Hölle.
– Friedrich Schiller