Zufällige Zitate

  • Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.
    – Voltaire

  • Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.
    – Arthur Schopenhauer

  • Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung.
    – Christoph Martin Wieland

  • Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepathischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben.
    – Albert Einstein

  • So stark ist der Zauber der Musik, und immer mächtiger werdend mußte er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.
    – E. T. A. Hoffmann

  • Der Geist denkt, das Geld lenkt: [...].
    – Oswald Spengler

  • Hütet euch auch vor den Gelehrten! Die hassen euch: denn sie sind unfruchtbar! Sie haben kalte vertrocknete Augen, vor ihnen liegt jeder Vogel entfedert.
    – Friedrich Nietzsche

  • Bildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck.
    – Diogenes von Sinope

  • Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.
    – Johann Peter Eckermann

  • Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wertpapiere der Geldinstitute sind stets von Übel, entwerten sie sich nicht selbst, so entwerten sie ihren Besitzer. Nichts leistet der allgemeinen Charakterverderbnis größeren Vorschub als die Anstalten, durch fremde Arbeit reich zu werden.
    – Peter Rosegger

  • Dem Hunde, wenn er gut gezogen, // Wird selbst ein weiser Mann gewogen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Den lieb ich, der Unmögliches begehrt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich und mein Fläschchen sind immer beisammen.
    – August Friedrich Ernst Langbein

  • Ansehen fördert die Künste.
    – Cicero

  • Aus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen.
    – Werner Sombart

  • Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, ist 12 + 9 nicht immer 21.
    – Giacomo Casanova

  • Betrachten wir genau, so ist es vielleicht die jugendliche Anschauung des Meeres, die dem Engländer, dem Spanier so große Vorzüge über den mittelländischen Dichter gibt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren.
    – Epikur

  • Frühe Hochzeiten, lange Liebe.
    – Novalis

  • Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland.
    – Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  • Die Natur liebt es, sich zu verbergen.
    – Heraklit

  • Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
    – Peter Hille

  • Sterne sind Gottestänzer.
    – Peter Hille

  • Darum können Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen.
    – Christian Morgenstern

  • Die Rückwärtsglaubenden sehen heut noch auf Erden Zustände, wie sie vor Jahrhunderten waren.
    – Hedwig Dohm

  • In tiefer Ruh liegt um mich her // Der Waffenbrüder Kreis; // Mir ist das Herz so bang und schwer, // Von Sehnsucht mir so heiß.
    – Ludwig Rellstab

  • Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern.
    – Elisabeth von Österreich-Ungarn

  • Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist.
    – Thomas von Aquin

  • [...] der unermeßlich reichen, stets sich erneuernden Natur gegenüber wird der Mensch, so weit er auch in der wissenschaftlichen Erkenntnis fortgeschritten sein mag, immer das sich wundernde Kind bleiben und muß sich stets auf neue Überraschungen gefaßt machen.
    – Max Planck

  • Seine militärischen Erfolge haben bei ihm keinen Stolz noch Eitelkeiten hervorgerufen wie es geschehen wäre, wären diese für eigene Zwecke erlangt worden. In der Zeit seiner größten Macht bewahrte er die gleiche Einfachheit in seinem Benehmen und seinem Erscheinen wie in den Tagen der Not. So weit entfernt von Königsgebaren, war er verärgert, wurden ihm beim Betreten eines Raumes ungewöhnliche Ehrerbietungen dargebracht.
    – Washington Irving

  • Ich weiß, daß ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daß ich unzugänglich für jede Freude wäre, noch ein Tier, daß ich mich an sinnlichen Genüssen erfreute. Es bleibt also übrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen.
    – Synesios von Kyrene

  • Gemeinhin wird die Wahrheit dem Wein zugeschrieben.
    – Plinius d.Ä.

  • Wer Sonnenstrahlen machen will, der ist ein Quacksalber, und kennt weder sich noch die Sonne; wer aber die Berge und Hügel, die ihr im Wege stehen, abträgt und erniedrigt, der treibt ein wahres Werk, und ein sehr großes.
    – Matthias Claudius

  • Zur Rechten sieht man, wie zur Linken // Einen halben Türken heruntersinken.
    – Ludwig Uhland

  • Das Auge des Gesetzes wacht.
    – Friedrich Schiller

  • Es ist nicht selbstsüchtig, an sich zu denken. Wer nicht an sich denkt, denkt überhaupt nicht.
    – Oscar Wilde

  • In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gefahr ihm verbirgt und heilsam geschwinde die Spuren // Tilget des schmerzlichen Übels, sobald es nur irgend vorbeizog.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist.
    – Friedrich Schlegel



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