Zufällige Zitate

  • Diejenigen, die sich entschlossen haben, die Physik zu ihrem Gegenstand zu machen, kann man so ziemlich in drei Gruppen einteilen. Es gab zum Beispiel solche, die den einzelnen Arten der Dinge spezifische und verborgene Eigenschaften zuordneten und meinten, daß von diesen dann das Verhalten der einzelnen Körper auf eine gewisse unbekannte Art und Weise abhänge. Hierauf beruht die ganze scholastische Lehre, die sich von Aristoteles und den Peripatetikern herleitet. Behaupten sie doch, die einzelnen Wirkungen würden von den einzelnen Naturen der Körper herrühren. Woher allerdings diese Naturen stammen, lehren sie nicht; daher lehren sie überhaupt nichts.
    – Roger Cotes

  • Die Ideen ziehen den Abzug - aber es ist der Instinkt, der die Waffe lädt.
    – Don Marquis

  • Das Heimweh hört doch nie auf.
    – Franziska zu Reventlow

  • Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten.
    – Karl Kraus

  • Ein merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Ehre zu rauben geneigt ist, sehen wir an den Bemühungen, die man sich gab, Christoph Colomb die Ehre der Entdeckung der neuen Welt zu entreißen. […] aber es gehörte dem doch zuletzt ein Mann dazu, der das alles zusammenfaßte, um Fabel und Nachricht, Wahn und Überlieferung in Wirklichkeit zu verwandeln.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Man wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Auf ihrer höchsten Warte und in ihren erhabensten Schöpfungen ist echte Dichtung der Ausdruck und die Begleiterscheinung echter Religion.
    – Walt Whitman

  • Wir handeln, wie wir müssen. So lasst uns das Notwendige, mit Würde, mit festem Schritte tun.
    – Friedrich Schiller

  • Der Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen.
    – Jean Racine

  • In Miami, Detroit, East St. Louis, Oakland. Überall das gleiche Bild: schlechte Schulen, keine Krankenversicherung, keine Jobs, hohe Kriminalität. Ein Teufelskreis. Irgendwann bricht eine Revolte aus.
    – Martin Luther King III.

  • Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche dwe gwiatife Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reictum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Ich glaube nicht länger, dass Menschen in Gute und Schlechte eingeteilt werden können, als ob sie zwei verschiedene Rassen oder Schöpfungen wären.
    – Oscar Wilde

  • Kirchner fand (schreibt Kirchner! in sein Tagebuch, 1925) das Gefühl, was über einer Stadt liegt, sich darstellt in der Art von Kraftlinien, in der Art wie sich die Menschen im Gedränge komponieren, ja in den Bahnen, wie sie liefen, fand er die Mittel, jeweils das Erlebte zu fassen. Es gibt Bilder und Grafiken von ihm, wo ein reines Liniengerüst mit fast schematischen Figuren doch aufs Lebendigste Strassenleben darstelt.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Demokratie ist gewiß ein preisenswertes Gut, Rechtsstaat ist aber wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie gerade dieses, daß nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.
    – Gustav Radbruch

  • Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nach einander aus; aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder an einander ab, — wir sind sehr einsam.
    – Georg Büchner

  • Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheit der Großen büßen müssen.
    – Jean de La Fontaine

  • Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so nothwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose Köpfe nie etwas Großes leisten, - es sei denn in der Mathematik.
    – Arthur Schopenhauer

  • Wir leben in einer Gesellschaft, die Monogamie mit Einheirat übersetzt.
    – Karl Kraus

  • Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus.
    – Kurt Tucholsky

  • Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht
    – Albert Einstein

  • Nach ewigen, ehrnen, // Großen Gesetzen // Müssen wir alle // Unseres Daseins // Kreise vollenden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage." — Konrad Weiß: Vorwort, in:
    – Konrad Weiß (Dichter)

  • Ich sage, Ajakide, du kannst die Römer besiegen.
    – Quintus Ennius

  • Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein jeder Schritt, den wir zu dieser Stunde nach einem unbestimmten Ziele machen, ist für uns belangreicher, als die tausend Meilen, die wir dereinst zu einem glänzenden, aber verjährten Siege machten.
    – Maurice Maeterlinck

  • Schmuck des Weibes, wenig zu reden; aber auch Einfachheit im Schmuck steht ihr wohl an.
    – Demokrit

  • Kunst ist immer und durchaus Ausdruck der Persönlichkeit.
    – Erich Mühsam

  • Unsere Handlungen sind wie Verse, für die jeder den Reim finden kann, der ihm gefällt.
    – François de La Rochefoucauld

  • Denn nichts ist groß, was nicht wahr ist.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Sei, was du bist!
    – Johann Caspar Lavater

  • Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
    – Georg Trakl

  • Vorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung.
    – Johann Gottfried Herder

  • Wer für sein Lieb' nicht sterben kann, // Ist keines Kusses werth.
    – Theodor Körner

  • Und er [der König von Brobdingnag] gab seine Meinung dahin ab, wer es fertig brächte, zwei Kornähren oder zwei Grashalme auf einem Fleck Bodens zu ziehn, wo zuvor nur einer wuchs, der mache sich mehr um die Menschheit verdient und tue seinem Lande einen wesentlicheren Dienst als das ganze Geschlecht der Politiker zusammengenommen.
    – Jonathan Swift

  • Ich hatte schlechte Lehrer. Das war eine gute Schule.
    – Arnfrid Astel

  • Ertrage und entsage.
    – Epiktet

  • Zur Menschenkenntnis gehört nichts als ehrliche Selbstbeobachtung. Kennt man sich selbst, so kennt man alle Menschen, die guten wie die schlechten.
    – Isolde Kurz

  • Aufgabe eines guten Hirten ist es, seine Herde zu scheren, nicht aber zu schinden.
    – Sueton

  • Der Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls für fähig zu halten, und das Glück, daß sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt.
    – Karl Kraus



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