Zufällige Zitate
Erlebnisse haben die geistige Bestimmung, den Menschen immer höher zu stoßen. Zumindest aber sind sie das Sprungbrett für den »Sprung, den niemand sieht«.
– Ferdinand EbnerSchillers Dichtungen sind für die Musik äußerst schwierig. Der Tonsetzer muß sich weit über den Dichter zu erheben wissen. Wer kann das bey Schiller? Da ist Göthe viel leichter!
– Ludwig van BeethovenDie alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als daß wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.
– Adolph KolpingGroße Dinge sind immer mit großen Gefahren verknüpft.
– Xerxes I.Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens. Dieser heitere Morgenstern der Jugend hat bisher der Welt geleuchtet.
– Gerhart HauptmannZiehen wir in eine Gegend, wo es für die Juden ungewöhnliche wilde Tiere gibt — große Schlangen usw. — so benütze ich die Eingeborenen, bevor ich sie in den Durchzugsländern beschäftige, dazu, diese Tiere auszurotten. Hohe Prämien für Schlangenhäute usw. und für die Brut.
– Theodor HerzlUnd willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag' ich Dir den Schädel ein.
– Bernhard von BülowDem Demokrit hat die Zeit keine Bedeutung, keine Notwendigkeit für das System. Er erklärt sie, um sie aufzuheben. Als ewig wird sie bestimmt, damit, wie Aristoteles und Simplicius sagen, Entstehen und Vergehen, also das Zeitliche, von den Atomen entfernt werde. Sie selbst, die Zeit, biete den Beweis dar, daß nicht alles einen Ursprung, ein Moment des Anfangs haben müsse.
– Karl MarxEs singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage.
– Eduard MörikeMan sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.
– Johann Wolfgang von GoetheDenn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode.
– Wilhelm von Humboldtdas menschliche Leben zerfällt in zwei Hälften, in der ersten wünscht man sich die zweite herbei, und in der zweiten wünscht man sich die erste zurück.
– Kuno FischerTausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertneunundneunzig zurück; das ist Fortschritt.
– Henri-Frédéric AmielSchnell fertig ist die Jugend mit dem Wort.
– Friedrich Schiller[...] allzustraff gespannt zerspringt der Bogen.
– Friedrich SchillerDer einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!
– Bettina von ArnimEin Gast zu ungelegener Zeit ist schlimmer als ein Tatarenüberfall.
– Nikolai Gawrilowitsch TschernyschewskiDenn wer was Rechtes weiß, der senkt den Kopf, wie die vollen Ähren, und nur der leere Strohhalm hebt ihn lustig auf.
– Emil FrommelPflicht ist das, was man von anderen erwartet, nicht, was man selbst tut.
– Oscar WildeFanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.
– Voltairewir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
– Robert MusilWeißt du, wie viel Sterne stehen // An dem blauen Himmelszelt?
– Wilhelm HeyVölker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.
– Franz I. von ÖsterreichGott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia.
– Tayyip ErdoğanEs gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische Flüssigkeit, die Äther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle Körper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten. ... Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Äther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme führen. Die selbe Art der Bewegung, aber von grösserer Frequenz, führt zu Licht. Und möglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität.
– Adolphe GanotWerdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz höhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren.
– Johann Wolfgang von GoetheSich fügen heißt lügen.
– Erich MühsamNiemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.
– Erich MühsamIch glaube, es muß jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis! Und darum wird er entstehen - mit Ihnen, meine Herren, oder gegen Sie!
– Theodor HerzlDie Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur.
– Johann Wolfgang von GoetheErtragen muss man, was der Himmel sendet, // Unbilliges erträgt kein edles Herz.
– Friedrich SchillerAlles hastet einem Ziel entgegen, alles trottet dem Reichtum nach.
– Honoré de BalzacDas Glück ist eine neue Idee in Europa.
– Louis Antoine Léon de Saint-JustHandelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn Reformen dauerhaft sein sollen, so müssen sie langsam durchgeführt werden.
– Niccolò MachiavelliHoffen und Wünschen und Sehnen, es ist nur leidige Krankheit, // Wirfst du den Ballast ins Meer, segelst du sicher und froh.
– Ferdinand Sauter