Zufällige Zitate
[...] schwatzt noch so hoch gelehrt, // Man weiß doch nichts als was man selbst erfährt!
– Christoph Martin WielandWir können also die allgemeine Kirchengeschichte, sofern sie ein System ausmachen soll, nicht anders, als vom Ursprunge des Christentums anfangen, das, als eine völlige Verlassung des Judentums, worin es entsprang, auf ein ganz neues Prinzip gegründet, eine gänzliche Revolution in Glaubenslehren bewirkte.
– Immanuel KantEinzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen.
– Alexander von VillersWas ist alle gemachte Poesie in einer großen Stadt gegen die Schönheit eines Kornfeldes.
– Peter RoseggerWenn ich die Augen aufschlage, so muß ich seufzen, denn was ich sehe, ist gegen meine Religion und die Welt muß ich verachten, die nicht ahnt, daß Musik höhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie, sie ist der Wein, der zu neuen Erzeugungen begeistert und ich bin der Bachus, der für die Menschen diesen herrlichen Wein keltert und sie geistestrunken macht, [...]!
– Ludwig van BeethovenDie Astrophysik hat unsere Weltanschauung im großartigsten Maßstabe erweitert, indem sie uns im unendlichen Weltraum Millionen von kreisenden Weltkörpern nachgewisen hat, größer als unsere Erde, und gleich dieser in beständiger Umbildung begriffen, in einem ewigen Wechsel von "Werden und Vergehen".
– Ernst HaeckelIndem man sich nicht vorbereitet, bereitet man sein Scheitern vor.
– Benjamin FranklinDas Ziel des Rechts ist der Friede, das Mittel dazu der Kampf.
– Rudolf von JheringDer Boden des Vaterlandes sei allen teuer.
– CiceroDieses verdammte Bognor.
– Georg V. von EnglandWas dich schmerzet, ich sag es im Bösen. // Und uns quälet ein fremdes Wort. // Unsere Hände werden im Dunkel sich lösen, // Und mein Herz wird sein wie ein kalter Ort.
– Georg HeymDer Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist.
– Friedrich Heinrich JacobiWer ist ein freier Mann? // Der, dem nur eigner Wille // Und keines Zwingherrn Grille // Gesetze geben kann; // Der ist ein freier Mann.
– Gottlieb Konrad PfeffelTrink mir nur mit den Augen zu, // mein Blick tut dir Bescheid; // und bleibt ein Kuß für mich im Glas, // den Wein ich gerne meid'.
– Ben JonsonDas Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.
– Friedrich NietzscheDie Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfälle der Menschheit.
– Edward GibbonWas auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend Büchern dir erscheint, // Das alles ist ein Turm zu Babel, // Wenn es die Liebe nicht vereint.
– Johann Wolfgang von GoetheWeiche dem Unheil nicht, doch geh ihm mutiger entgegen!
– VergilWenn ihr euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können.“ Rede in Ankara am 22.03.2017, zitiert nach Welt.de
– Tayyip ErdoğanDie Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein könnte, als Teillösung dessen, was sein soll
– Robert MusilZum Lachen braucht es immer ein wenig Geist. Das Tier lacht nicht.
– Gottfried KellerBevor man beginnt, bedarf es der Überlegung und, sobald man überlegt hat, rechtzeitiger Ausführung.
– SallustBlödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel.
– Christian MorgensternDie Nahrung des Geizhalses besteht aus Geld und Verachtung.
– Honoré de BalzacVerschonen Sie mich mit Ihrer Philosophie - Philosophie für die Leidenschaften, Harmonie für den Tauben.
– Johann Anton LeisewitzEigennutz ist die Klippe, an der jede Freundschaft zerschellt.
– Ludwig TieckEigentum ist Diebstahl.
– Pierre Joseph ProudhonDer Starke ist am mächtigsten allein.
– Friedrich SchillerNicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!
– Friedrich NietzscheJa die Nonnen haben nicht allein ein strenges Gelübde der Keuschheit getan, sondern haben auch noch starke Gitter vor ihren Fenstern.
– Georg Christoph LichtenbergDie Arbeiter haben kein Vaterland.
– Karl MarxWas du vorhast, sage nicht; denn gelingt's dir nicht, wirst du verlacht.
– Pittakos von MytileneWenn sich mir jemand in den Weg stellt, zünd ich mir eine Zigarette an und blas' ihn einfach um!
– FalcoHätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt.
– Friedrich II. (Preußen)Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger alles sehr langsam, die Silben, und besonders die Endsilben, stark und deutlich aussprechen, damit die Silben, welche geschwind gesprochen werden müssen, nicht unverständlich werden.
– Johann Wolfgang von GoetheDass der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muss, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist.
– Kurt TucholskyDas Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen.
– JesajaWenn man ein Gerücht recht in Umlauf bringen will, so braucht man nur es einigen als Geheimnis und unter dem Siegel der Verschwiegenheit anzuvertrauen.
– Wilhelm WeitlingWelch ein Anker ist die Hoffnung!
– Sully Prudhomme