Zufällige Zitate

  • gut ist voller Lohn, das böse voller Pein. O Mensch, wie sol in dir nicht Höll und Himmel seyn?
    Daniel Czepko von Reigersfeld

  • Spart mir den Anblick seiner rohen Sitten.
    Friedrich Schiller

  • Eine seltsamere Ware als Bücher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Denn wie ein Märchenerzähler auch nicht an die Zaubereien glaubt, die er vorspiegelt, sondern sie nur aufs beste zu beleben und auszustatten gedenkt, damit seine Zuhörer sich daran ergötzen, ebensowenig braucht gerade der lyrische Dichter dasjenige alles selbst auszuüben, womit er hohe und geringe Leser und Sänger ergötzt und schmeichelt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers.
    Benjamin Franklin

  • Der allzu starre Sinn zerbricht am ehsten, und der stärkste Stahl, wenn man ihn überhart im Feuer glühte, zersplittert und zerspringt zuallererst.
    Sophokles

  • Zwischen Mann und Frau ist keine Freundschaft möglich. Es gibt Leidenschaft, Hass, Liebe, Verehrung, aber keine Freundschaft.
    Oscar Wilde

  • Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen.
    Christoph Lehmann

  • Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.
    Immanuel Kant

  • Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein.
    Vincent van Gogh

  • Jedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht.
    Janusz Korczak

  • Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse.
    Cicero

  • Es ist aber der Zweck der Logik, nicht zu verwickeln, sondern aufzulösen, nicht verdeckt, sondern augenscheinlich etwas vorzutragen.
    Immanuel Kant

  • In der Politik heißt drohen, ohne zu treffen, so viel wie sich eine Blöße geben.
    Alphonse de Lamartine

  • Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Jede neue und ohne unser Zuthun oder Verdienst uns entstandene Liebe (die religiöse nicht ausgenommen) ist wie ein neugeborenes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedürftig.
    Franz von Baader

  • Wie für unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch für unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise.
    Plautus

  • Wie eine Kriegsgöttin, schön zugleich/ Und schrecklich anzusehen
    Friedrich Schiller

  • Ich bin verzagt, wenn Weiber vor mir zittern.
    Friedrich Schiller

  • Nur wer beherzt und bescheiden die ganze Not und Armseligkeit der Vielen, ihre Freuden und Gefahren mitträgt, Hunger und Durst, Frost und Schlaflosigkeit, Schmutz und Ungeziefer, Gefahr und Krankheit leidet, nur dem erschließt das Volk seine heimlichen Kammern, seine Rumpelkammern und seine Schatzkammern.
    Walter Flex

  • Auch wenn es dich empört: Das unerlaubte Vergnügen macht Spaß.
    Ovid

  • Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern.
    – Elisabeth von Österreich-Ungarn

  • Es war unsere Überzeugung, dass der Krieg für Deutschland verloren ist, und dass jedes Menschenleben, das für diesen verlorenen Krieg geopfert wird, umsonst ist.
    Sophie Scholl

  • Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.
    Rudolf Steiner

  • Das steht doch nicht bei einem selber, wen man lieb gewinnen soll.
    Henrik Ibsen

  • Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Demokratie ist gewiß ein preisenswertes Gut, Rechtsstaat ist aber wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie gerade dieses, daß nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.
    Gustav Radbruch

  • Erleichtert von den halben Freunden fährt sich's freier.
    Carl Spitteler

  • Was im Mai nicht blüht, wirds im September nicht nachholen.
    Friedrich Hebbel

  • Die Quantenmechanik ist sehr achtung-gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das doch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt.
    Albert Einstein

  • Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.
    Peter Rosegger

  • Die Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke.
    Immanuel Kant

  • In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Ich kann allem widerstehen - außer der Versuchung.
    Oscar Wilde

  • Denn wer was Rechtes weiß, der senkt den Kopf, wie die vollen Ähren, und nur der leere Strohhalm hebt ihn lustig auf.
    Emil Frommel

  • Sie haben eine bekannte Physiognomie, ich denke ich kenne sie.
    Ernst Elias Niebergall

  • Glücklich, wer seinen Beruf erkannt hat. Er verlange nach keinem andern Glück!
    Thomas Carlyle

  • Beym Steigen, beym Sinken der Sonne, beym Schimmer des Mondes ist die Natur in einer raschen, unwillkührlichen Entzückung, in der sie noch freygebiger ist, noch weniger spart, und wie ein Pfau in stolzer Pracht allen Schmuck mit inniger Fraude rauschend aus einanderschlägt.
    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  • Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew



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