Zufällige Zitate

  • Die Vergröberung macht Gegenstände nicht hassenswert, sondern nur lächerlich.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Besitzlos, ohne Hoffnung auf die Zukunft, steht der Arbeiter seinem Herrn gegenüber.
    – Gustav Schmoller

  • Dies Oesterreich ist eine kleine Welt, // In der die große ihre Probe hält, // Und waltet erst bei uns das Gleichgewicht, // So wird's auch in der andern wieder licht.
    – Friedrich Hebbel

  • Dies ist der andre Weg, geh diesen Weg; sei sicher, dieser führt dich heim.
    – Otfrid von Weißenburg

  • Das Moralische versteht sich doch immer von selbst.
    – Friedrich Theodor Vischer

  • Wie garstig kamen mir die Deutschen vor, nachdem ich die Italiener kennen gelernt hatte, die Deutschen mit all ihrer kleinlichen Redlichkeit und ihrem Egoismus.
    – Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  • Du mochtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und lass uns baden in offener See!
    – Friedrich Hölderlin

  • Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.
    – Giacomo Casanova

  • Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.
    – Marco Polo

  • Wer soll bemüht sein, Frieden zu befördern, // Wenn Kirchendiener sich des Haders freun?
    – William Shakespeare

  • Nichts im Übermaß!
    – Terenz

  • Verhüllter Schmerz ist heilig wie der Tod.
    – Otto Erich Hartleben

  • Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Am meisten Unkraut trägt der fetteste Boden.
    – William Shakespeare

  • Darin aber liegt die höchste Weisheit, daß ihr weise werdet durch die lebendigste Liebe. Alles Wissen aber ist ohne die Liebe nichts nütze! Darum bekümmert euch nicht so sehr um ein vieles Wissen, sondern daß ihr viel liebet, so wird euch die Liebe geben, was euch kein Wissen je geben kann!
    – Jakob Lorber

  • Jede Freude füllt, jeder Schmerz leert dich, aber in jener hat noch Sehnsucht Platz, in diesem noch Zuversicht.
    – Jean Paul

  • Erstlich des Hauses und des Weibes und des pflügenden Ochsen bedarf man.
    – Hesiod

  • Bitte entschuldige, ich kann das nicht nehmen.
    – Jefferson Davis

  • Die vollends, die sich der Vorzüge des Körpers brüsten, auf einen wie geringen, wie gebrechlichen Besitz stützen sie sich!
    – Boëthius

  • Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein größter Schmeichler, und die andere war er selbst.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Den Interessen des Staates gebührt der Vorrang.
    – Ludwig XIV. von Frankreich

  • Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor, // Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
    – Friedrich Schiller

  • Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein.
    – Victor Hugo

  • Ihr könnt Euch darauf verlassen, die Bescheidenheit der Leute hat immer ihre guten Gründe.
    – Heinrich Heine

  • Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
    – Albert Einstein

  • Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
    – D. H. Lawrence

  • Aus der Geschichte geht hervor, dass Bündnisse und Garantien meistens der erste Schritt zur Unterwerfung eines Teils, natürlich des schwächern sind, wenn er nicht auf der Hut ist.
    – Johann Gottfried Seume

  • Die großen Geheimnisse der Natur verbergen sich im Unscheinbaren, Unästhetischen, im Schlamm, in der faulenden Infusion, im Mist. Es ist wie eine Mahnung, daran zu denken, was wir eigentlich sind.
    – Raoul Heinrich Francé

  • Denn Frieden ernährt, aber Unfrieden verzehrt.
    – Johann Peter Hebel

  • Wenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre, dann würde der Begriff »Staat« fortgefallen sein, dann wäre eingetreten, was man in diesem besonderen Sinne des Wortes als »Anarchie« bezeichnen würde.
    – Max Weber

  • Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her // Wie Wellenschaum.
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein Verbrechen muss durch ein Verbrechen vertuscht werden.
    – Seneca d.J.

  • Das Genie bleibt sich in allen Dingen gleich.
    – Honoré de Balzac

  • Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, und mit dem Menschenverstand kommt man durchs Leben nicht mehr.
    – Friedrich Schiller

  • Tu, was du nicht lassen kannst!
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Angst. Verleiht Flügel.
    – Gustave Flaubert

  • Der Mensch ist ein atmendes Gesetz.
    – Peter Hille

  • Der Mensch braucht nur wenig; und auch dieses Wenige nicht lange.
    – Edward Young

  • Ein Gefühl, das wir nicht erlebt haben, können wir in einem anderen nicht wiederfinden.
    – Wilhelm Dilthey



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