Zufällige Zitate
Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
– Benjamin FranklinIn der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn.
– Kurt TucholskyDas Glück begreifen, daß der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.
– Franz KafkaWas dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Kunst erfreut, es nutzt die Wissenschaft; // Wo aber ist ein Nutzen ohne Freude, // Wo eine Freude, die nicht nützlich ist?
– Ernst RaupachDer Mann muss hinaus // In's feindliche Leben.
– Friedrich SchillerWer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du können das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich.
– Matthias ClaudiusDer Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung seines innern Lebens. Das Aeußere der Kunstform ist ihr Inneres.
– August MackeDer Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt Einem, wenn man hinunterschaut ...
– Georg Büchner[...] ich bin so jung, und die Welt ist so alt.
– Georg BüchnerDeine Weißheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sey das Herz der unschuldigen Kindheit.
– Friedrich SchillerIch sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen.
– Johann Wolfgang von GoetheDenn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden.
– Johann Wolfgang von GoetheMan reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken.
– Georg WeerthÜberhaupt sehe ich den Schriften, die Sie noch versprochen haben, mit der größten Erwartung entgegen; der Nutzen, den Sie mit den moralischen besonders stiften werden, wird unsäglich seyn, da schon die Grundlegung meines Erachtens das Verdienst hat, die ganze Sittlichkeit zuerst fest gegründet zu haben, und alle, so wohlthätig für unser Geschlecht, von der Speculation ab zur Thätigkeit rufen.
– Gottlieb HufelandWie man zu einem Hausdach dank eines Bambusstammes, einer Treppe oder auf verschiedene Arten gelangen kann, genauso so verschieden sind die Wege und Weisen, welche hin zu Gott führen. In der Welt ist jede Religion ein Weg, um Ihm nahezuwerden
– RamakrishnaNatürlich verachte ich mein Vaterland von Kopf bis Fuß, aber es ärgert mich, wenn ein Ausländer dieses Gefühl mit mir teilt.
– Alexander Sergejewitsch PuschkinDer praktische Staatsmann wird sich kaum vor Communismus und Socialismus fürchten, das sind Lehrgebäude der großen und kleinen Schulmeister, und die Schulmeister selber werden schon dafür sorgen, daß die Todten ihre Todten begraben.
– Wilhelm Heinrich RiehlAuch der Schmerz will seinen Ausdruck haben, // Und der Mann, vom Schmerze überwältigt, // Braucht sich seiner Thränen nicht zu schämen.
– Friedrich von BodenstedtJe unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weiß sie von den Methoden der Verführung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest.
– Giacomo CasanovaAhnen sind für den nur Nullen, der als Null zu ihnen tritt! // Steh' als Zahl an ihrer Spitze, und die Nullen zählen mit!
– Wilhelm MüllerNein.
– Alexander Graham BellHalte dir einen tüchtigen Feind! Er wird dir ein Sporn sein, dich zu tummeln.
– Karl GutzkowMeine Freunde, ich sterbe in Frieden und mit dem Gefühl universeller Liebe und Güte allen Menschen gegenüber.
– Robert EmmetVielleicht versteht nur der Genius den Genius ganz.
– Robert SchumannWenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
– William ShakespeareWer schwimmen lernen will, muss ein paar Tage üben. Niemand wird am ersten Tag riskeren, im Meer zu schwimmen. Ebenso ist es, wenn du im Meer Brahmans schwimmen willst. Da musst du vorher auch viele erfolglose Versuche machen, bis du schließlich richtig schwimmen kannst.
– RamakrishnaDas Gesetz hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre.
– Friedrich SchillerWir haben nicht die Freiheit, dies oder jenes zu erreichen, aber die, das Notwendige zu tun oder nichts. Und eine Aufgabe, welche die Notwendigkeit der Geschichte gestellt hat, wird gelöst, mit dem einzelnen oder gegen ihn.
– Oswald SpenglerDie Menschen wählen sich jene Dinge als Erlöser, die ihrer eigenen Entwicklungstufe entsprechen und die sie begreifen können.
– Sri YukteswarAndere Menschen sind ziemlich schrecklich. Die einzige Gesellschaft, in der man es aushalten kann, ist man selbst.
– Oscar WildeDa ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist.
– Arthur SchopenhauerDie Wahrheitsliebenden sehnen sich nach der Wahrheit, unabhängig davon, ob sie im Mantel des Sieges eingehüllt ist oder im Gewand der Niederlage.
– Mirza Ghulam AhmadSiehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, // dass das Schöne vergeht, dass das Vollkommene stirbt.
– Friedrich SchillerIn dem Glauben an das Ideale ist alle Macht, wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.
– Theodor MommsenDie größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.
– John Locke