Zufällige Zitate
Da steht eine Burg überm Thale // Und schaut in den Strom hinein // Das ist die fröhliche Saale // Das ist der Gibichenstein.
– Joseph von EichendorffStumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst.
– Fernando PessoaDas Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus.
– Theodor FontaneEinem verzweifelten Menschen Mut zuzusprechen ist besser, als ein Königreich zu erobern.
– Martin Luther KingIch bin ein Mensch und meine, dass mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft.
– Seneca d.J.Gottes ist der Orient! // Gottes ist der Occident! Nord- und südliches Gelände // Ruht im Frieden seiner Hände!
– Johann Wolfgang von GoetheEs gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.
– Kurt LewinDie Träne quillt, die Erde hat mich wieder.
– Johann Wolfgang von GoetheWer sich selbst in Christo nehmend ist, der läßt allen Dingen ihre Ordnung.
– Heinrich SeuseWenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
– Johann Wolfgang von GoetheHier wendet sich der Gast mit Grausen.
– Friedrich SchillerDie Bewunderung über die Abfolge einer Wirkung aus einer Ursache hört auf, so bald ich die Zulänglichkeit der Ursache zu ihr deutlich und leicht einsehe.
– Immanuel KantDie Natur passt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an.
– Henry David ThoreauSeid demütig im Geiste, freundlich und sanft und nachsichtig, mitfühlend mit allen und ihnen Gutes wünschend.
– Mirza Ghulam AhmadEin Volk gibt niemals seine Freiheit auf, außer in irgendeiner Verblendung.
– Edmund BurkeOh, sagt man doch, daß Zungen Sterbender // Wie tiefe Harmonie Gehör erzwingen; // Wo Worte selten, haben sie Gewicht: // Denn Wahrheit atmet, wer schwer atmend spricht,
– William ShakespeareMissionare müssen indianisch lernen - mit lateinisch bekehrt man keine Indianer.
– Kurt TucholskyDie Basis des Charakters ist die Willenskraft.
– Oscar WildeNein, ich werde nicht nachgeben. Ich werde weitermachen. Ich werde bis zum Ende arbeiten.
– Eduard VII. von EnglandLieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privat-Egoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen. Sie sehen, man muß Opfer bringen, wie und wo man lebt.
– Friedrich NietzscheDie Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens.
– Karl KrausJeder Staatsbürger ist ein Staatsbeamter.
– NovalisLeben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid.
– Oswald SpenglerWenn eine Ausnahme bewirkt, dass es nicht erlaubt ist, muss es notwendigerweise dann, wenn keine solche Ausnahme besteht, erlaubt sein.
– CiceroIn Dank verschlingt sich alles Sein.
– Christian MorgensternIch wähle meine Freunde nach ihrem hübschen Gesicht, meine Bekannten nach ihrem guten Charakter und meine Feinde nach ihrer starken Intelligenz.
– Oscar WildeWeit schallend ertönet mein Abschiedsgesang; // Nie habt Ihr ein klagendes Lied gehört, // So wird Euch auch keines beim Scheiden beschert.
– Ludwig RellstabLeb wohl, mein alter Wald, lebt wohl, ihr heil'gen Kronen, // Euch konnte hoch genug kein Dank, kein Opfer wohnen.
– Pierre de RonsardEs läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander.
– AristotelesEs entspricht vollauf der Art der Bigotten, sich erfüllte Pflichten als Verdienst anzurechnen.
– Honoré de BalzacKaiser oder nichts.
– Cesare BorgiaWerden denn die nach uns Kommenden gerade Lust haben, nach unseren kostpieligen Plänen weiterzuleben oder die Sünden der Väter zu sühnen? Werden sie nicht vielmehr auch ihre besonderen Bedürfnisse und Rechte haben? Wer sagt denn, daß die „großen Werke“, die wir heute auf ihren Kredit hin schaffen, ihnen recht sein, ja vielleicht auch nur brauchbar sein werden?
– Peter RoseggerSei, was du bist!
– Johann Caspar LavaterIch möchte lieber gerächt als gelobt werden. Dieses ist das Vergnügen der Lebenden, jenes der Trost der Toten.
– Ferdinando GalianiEs ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
– Ludwig BörneDas socialistische Problem ist freilich kein deutsches; es ist ein menschliches.
– Moses HessDenken heißt Vergleichen!
– Walther Rathenaunur durch Kampf gewinnt man Siege.
– Friedrich von BodenstedtWas ist die Weisheit eines Buchs gegen die Weisheit eines Engels? // Sie schien immer so wenig zu sagen, und sagte so viel.
– Friedrich Hölderlin