Zufällige Zitate

  • Der moralische Einfluß nimmt da seinen Anfang, wo die
    – Max Stirner

  • [...] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäß bedienen muß, um irgendwelches Urtheil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist.
    – Friedrich Fröbel

  • Der Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht.
    – Theodor Storm

  • Wie schade!
    – Paula Modersohn-Becker

  • Was ist die Mode? Vom künstlerischen Standpunkt ist sie gewöhnlich eine so unerträgliche Form von Häßlichkeit, daß sie mit jedem halben Jahr geändert werden muß.
    – Oscar Wilde

  • Was wagt der freche Amor nicht!
    – Ovid

  • Was Menschen zu guten Christen macht, macht sie auch zu guten Staatsbürgern.
    – Daniel Webster

  • Vor allen Dingen, eine Kleinigkeit als eine Kleinigkeit ansehen!
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Der betet gut, wer Liebe hegt // Für alle, groß und klein! // Gott, der uns schuf, der liebt uns all', // Will allen Vater sein.
    – Samuel Taylor Coleridge

  • Der Kürze halber möchte ich den Ausdruck „Strahlen“ und zwar zur Unterscheidung von anderen den Namen „X-Strahlen“ gebrauchen.
    – Wilhelm Conrad Röntgen

  • Wo große (Vermögens-)Gleichheit herrscht oder hergestellt ist, gründe man eine Republik, wo hingegen große (Vermögens-)Ungleichheit herrscht, eine Monarchie ...
    – Niccolò Machiavelli

  • Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.
    – Thomas von Aquin

  • Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhüllt?
    – Pierre de Ronsard

  • meine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen.
    – Blaise Pascal

  • Alles, was in sich selbst widersprechen ist, ist innerlich unmöglich.
    – Immanuel Kant

  • Nicht größre Schmähung einer Frau man spend't, // Als wenn man sie alt oder hässlich nennt.
    – Ludovico Ariosto

  • Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in welcher Du Dich befindest.
    – Adolph Freiherr Knigge

  • Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.
    – Edmund Burke

  • Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein größter Schmeichler, und die andere war er selbst.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
    – Søren Kierkegaard

  • Was dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • In jedes Lebensalter treten wir als Neulinge und ermangeln darin der Erfahrung, trotz der Zahl der Jahre!
    – François de La Rochefoucauld

  • Die positive Gegenwart ist der kleinste und flüchtigste Punkt; indem du die Gegenwart gewahr wirst, ist sie schon vorüber, das Bewusstsein des Genusses liegt immer in der Erinnerung.
    – Karoline von Günderrode

  • Wenn du Lust hast, Jemanden vor den Kopf zu stoßen, suche dir für den Zeitvertreib nicht gerade Deine Freunde aus.
    – Wilhelm Liebknecht

  • Was in der Natur liegt, gilt nicht als Verdienst.
    – Erasmus von Rotterdam

  • Nichts ist alberner als albernes Lachen.
    – Catull

  • Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe.
    – Homer

  • Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, // Flicken zerrißene Pantalons aus;
    – August Wilhelm Schlegel

  • Der Mensch muss das Gute und Grosse wollen! Das Uebrige hängt vom Schicksal ab.
    – Alexander von Humboldt

  • Ich werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen.
    – Nasser Chosrau

  • Der Einsiedler versündigt sich gegen die Gesellschaft, denn er entzieht ihr die Dienste, die er im Stande wäre ihr zu leisten.
    – Rudolf von Jhering

  • Es trägt wohl mancher Alte, // Deß Herz längst nicht mehr flammt, // Im Antlitz eine Falte, // Die aus der Kindheit stammt.
    – Julius Hammer

  • Ein Guter schafft was Gutes gern, // Und fraget nicht, ob Arbeit schände: // Dem trägen Hochmuth bleibt er fern; // Sein Ruhm sind arbeitsfrohe Hände.
    – Johann Heinrich Voß

  • Armut ist die einzige Last, die schwerer wird, je mehr Geliebte daran tragen.
    – Jean Paul

  • Es ist eine Sonderbarkeit des deutschen Sprachgebrauchs (oder Mißbrauchs), daß sich die Anhänger unserer Religion Christen nennen; gleich als ob es mehr als einen Christus gebe und jeder Gläubige ein Christus wäre. Sie müßten sich Christianer nennen.
    – Immanuel Kant

  • Es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genügend liebt!
    – Robert Musil

  • Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein.
    – Marie von Ebner-Eschenbach



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